Der richtige Umgang mit älteren Hunden

Das Zusammenleben mit Hunden gehört zu den schönsten Erfahrungen, die man im Leben machen kann. Zu einem gemeinsamen Leben gehört es allerdings auch, gemeinsam älter zu werden. Dass dieser Prozess zwangsweise Probleme mit sich bringt, ist dabei natürlich klar. Denn auch die Hunde können unter Umständen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, mit denen in früheren Zeiten nicht einmal zu rechnen war. Auch ihr Sozialverhalten kann sich im Alter ein wenig ändern. Wie also geht man mit älteren Hunden richtig um? Dieser Frage wollen wir in diesem Ratgeberartikel einmal nachgehen.

Typische Anzeichen des Alterungsprozesses bei Hunden

Selbstverständlich gibt es typische Anzeichen für den Alterungsprozess, die bei den Vierbeinern auftreten. Zu diesen gehören etwa eine graue Schnauze, ein höheres Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf, ein veränderter Charakter sowie eine zunehmende Einschränkung des früher ständig präsenten Bewegungsdrangs. All diese auftretenden Veränderungen sollten von den Besitzerinnen und Besitzern der Haustiere aber nicht als abnormal angesehen und auch nicht bekämpft werden – man stelle sich nur vor, dass Angehörige mit älteren Menschen ähnlich umgehen würden. Stattdessen ist es wichtig, dass man den Alterungsprozess der Tiere als natürlich und selbstverständlich akzeptiert – so, wie er es schließlich auch ist.

Nie mit der Erziehung aufhören

Es gibt immer wieder Hunde, die auch im Alter noch nicht wirklich erzogen worden sind. Leider ist es aber so, dass viele Halterinnen und Halter den Versuch dann auch gar nicht mehr machen, sondern die Aufgabe schlichtweg aufgeben. Sie nehmen an, dass es den Hunden im Alter zu spät fallen würde, ihr Verhalten noch zu ändern. Das mag zwar eine an sich zutreffende Beobachtung und legitime Meinung sein – allerdings ist in diesem Falle auch eine gewisse Resignation zu beobachten. Man sollte sich also nie damit abfinden, die Grundlagen der Hundeerziehung nicht mehr umsetzen zu wollen. Auch wenn man einen gut erzogenen Hund hat, gilt es, ihn nicht im Alter noch zu verziehen. Die Konditionierung der Tiere sollte also keineswegs aufhören – schließlich freut man sich auch über einen alten Hund, der sich gut benimmt. 

Wärme für den Hund

Oftmals ist es Hunden im Alter wesentlich kälter als in ihrer Jugendzeit. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, nimmt doch ihre Felldichte im späteren Leben ab – nicht selten kann es den Besitzerinnen und Besitzern fast wie ein Haarausfall vorkommen. Doch auch neben der lästigen Notwendigkeit, die Haare wegzusaugen, gibt es einige Dinge zu beachten. Der Hund sollte eventuell des Öfteren zu den kälteren Jahreszeiten so bekleidet werden, dass sein Immunsystem nicht umsonst belastet wird.

Auf Hygiene achten

Auch und insbesondere ältere Hunde sollten eine umfassende Fürsorge in Sachen Hygiene erfahren. Denn sowohl die Zahngesundheit durch regelmäßiges Zähneputzen als auch das Baden und Kämmen gehören dazu. Dazu ist es beim Baden absolut notwendig, die Hunde anschließend mit nützlichen Utensilien wie zum Beispiel von Siccaro https://www.romneys.de/siccaro abzutrocknen und so zu verhindern, dass ihre Gesundheit durch Kälte und Feuchte beeinträchtigt wird.

Bewegung mit den Hunden

Auch wenn die Hunde alt sind und mehr Ruhe brauchen: Bewegung gehört dennoch zu ihren ganz normalen und grundlegenden Bedürfnissen – an die sie manchmal auch erinnert werden müssen. Setzt man Anreize und sorgt somit für eine gewisse Motivation bei den Tieren, werden diese es ihren Besitzerinnen und Besitzern mit einer erhöhten Vitalität danken. Zusätzlich verbessert die Bewegung ihre Durchblutung und sorgt dafür, dass die Tiere den Spaß an der Bewegung nicht verlernen.

Das Ruhebedürfnis der Tiere achten!

Es ist außerordentlich wichtig, dass ältere Hunde ab und an einfach einmal in Ruhe gelassen werden. Denn in der Tat: Sie sollten aus einer möglichen Lethargie immer wieder entrissen werden, aber gleichzeitig ihre Ruhephasen bekommen. Gerade dann, wenn laute und rauschende Parties im eigenen Haus gefeiert werden oder die eigenen Kinder ständig mit dem Hund spielen wollen, sollte der Hund seine Ruhe bekommen.

Lärm und Hektik sind nichts für Hunde im Seniorenalter – und genauso wenig für Menschen. Dieselbe Rücksichtnahme, die hier auf Menschen genommen wird, ist auch für Hunde wünschenswert. Die Tiere werden es mit einem sozialeren Verhalten danken. Parties kann man ja trotzdem feiern – und den Hund dann zum Beispiel zu Nachbarn geben, die sich gern für einen Abend um ihn kümmern. Um zu registrieren, was dem Hund missfällt oder ihm Freude bereitet, ist es also wichtig, auch im fortgeschrittenen Alter

Den Tagesablauf bewahren

Hunde sind ganz genau solche Gewohnheitstiere wie wir Menschen. Gewohnheiten, die sich lange Zeit eingeschliffen haben, lassen sich kaum noch so leicht abgewöhnen. Deshalb ist es wichtig, dass wir die älteren Tiere entsprechend in ihren Gewohnheiten lassen. Das meint nicht, dass man Fehlverhalten tolerieren sollte, denn von diesem Thema hatten wir bereits die Rede. Es bedeutet stattdessen, dass man den Tagesablauf der Tiere nur behutsam oder nach Möglichkeit gar nicht verändert.

Die Hunde mental fit halten

Wichtig ist es auch, dass man die Hunde mental möglichst lange fit hält. Ein wenig Gehirnjogging hilft den Hunden, auch im Alter fit zu bleiben und geistig beweglich. Denn manche Tiere werden im Alter viel zu wenig gefordert und lassen dann schnell nach.

Fazit

Es gibt also eine ganze Menge von Arten, den Hunden das Leben im Alter leichter zu machen – nur die Zeit und Lust muss  man selbstverständlich haben!

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