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Die beliebtesten Schlafpositionen von Hunden

Schlafen – sowohl für Menschen, als auch für Tiere einer der wichtigsten Aspekte für das eigene Wohlergehen. Im Schlaf werden Lernprozesse verarbeitet und die Energie wird wieder aufgetankt. Während Menschen rund 8 Stunden Schlaf am Tag benötigen, liegt die Anzahl der Schlafstunden bei ausgewachsenen, gesunden Hunden bei rund 17 bis 20 Stunden. Welpen, ältere oder kranke Hunden benötigen sogar bis zu 22 Stunden Schlaf am Tag.

Nur in Notfällen sollte der Hund aus dem Schlaf gerissen werden. Wird er regelmäßig gestört, kann das zu Aggressivität, Konzentrationsschwäche, Angstattacken, Antriebslosigkeit oder anderen Verhaltensauffälligkeiten führen.

Vierbeiner können dabei die außergewöhnlichsten Positionen einnehmen! Dieser Artikel beschreibt die beliebtesten Schlafpositionen von Hunden:

  • Der Seitenschläfer
  • Der Donut
  • Das Kuscheltier
  • Der Superman
  • Die umgefallene Ziege
  • Der, der in keine Kategorie passt
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Das Geheimnis der Schlafposition

Hunde können zwar in den unterschiedlichsten Positionen schlafen, jedoch haben sie wie wir Menschen selbstverständlich ihre Lieblingsschlafposition. Diese sagt einiges über den Charakter oder das aktuelle Befinden aus. Beobachtet man den Hund regelmäßig, fallen schnell kleine Veränderungen oder Auffälligkeiten auf. Die Schlafposition und die Wahl des Schlafplatzes sind nicht zufällig und können Hinweise auf Beschwerden geben.

Wenn zum Beispiel Hunde, die am liebsten im Körbchen oder auf Erhöhungen schlafen, plötzlich zu Bodenschläfern werden, könnte das ein Anzeichen auf Gelenkprobleme sein. Auch Hunde, die normalerweise ihren festen Schlafplatz haben und neuerdings unruhig umherwandern, bis sie ihre Lieblingsposition gefunden haben, könnten damit Symptome von allgemeinem Unwohlsein, Schmerzen oder beginnender Demenz zeigen.

Das Wichtigste: Ein guter Schlafplatz

Hunde sind sehr individuell in ihrem Schlafverhalten und haben unterschiedliche Vorlieben. Sie suchen sich einen ruhigen Platz, wo sie ungestört die Augen schließen können. Oftmals haben sie ihr festes Körbchen, am liebsten in einer unbelebten Zimmerecke. Bei der Wahl des Körbchenplatzes sollte beachtet werden, dass es nicht in einem Durchgangszimmer steht oder Zugluft vorhanden ist. Es sollte genug Platz vorhanden sein, damit der Vierbeiner sich ausstrecken kann. Generell gibt es keine bestimmte Schlafposition, in der ein Hund besonders glücklich ist – die Lieblingsposition liegt immer an der persönlichen Vorliebe und Gewohnheit.

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Der Seitenschläfer

Der Seitenschläfer liegt meist mit von sich gestreckten Beinen auf einer Seite und ist dabei völlig entspannt. Diese Position sagt über ihn aus, dass er sich in seiner Umgebung sicher und wohlfühlt und sich absolut fallen lassen kann.

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Der Donut

Hunde in dieser Position kringeln sich vollständig zusammen und machen sich so klein wie möglich. Sie ziehen die Beine unter den Körper und schlingen den Schwanz um sich. In dieser Position schützen sie empfindliche Körperstellen und speichern ihre eigene Körperwärme effektiv. Oft nehmen ängstliche und unsichere Hunde diese Position ein, um sich selbst abzusichern.

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Das Kuscheltier

Kuscheltier-Schläfer schlafen nie alleine. Ganz gleich, ob ihre Gesellschaft ein Lieblingsspielzeug, ihr Herrchen oder ein anderer Hund sind: Für denjenigen, der als Schlafpartner auserkoren wurde, ist dies ein großer Liebesbeweis.

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Der Superman

In der Superman-Position strecken die Hunde ihre Vorderbeine nach vorne – ganz ulkig wird es, wenn auch die Hinterbeine ausgestreckt werden. Die Hunde liegen dabei auf dem Bauch und nehmen diese Position oft ein, wenn sie nicht tief schlafen, sondern vor sich her dösen und entspannen.

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Die umgefallene Ziege

Bei der umgefallenen Ziege handelt es sich um die Schlafposition, die meist ein interessantes Fotomotiv bietet: Der Hund liegt entspannt auf dem Rücken und streckt dabei ein oder mehrere Beine in die Luft. Hunde in dieser Position fühlen sich sicher und machen sich keine Sorgen darüber, verletzlich zu sein. Auch an heißen Tagen wird diese Position gerne zum Schlafen genutzt, da sie im Gegensatz zum Donut beispielsweise Abkühlung bietet.

Der, der in keine Kategorie passt

Teilweise schlafen unsere geliebten Vierbeiner an völlig absurden, verrückten Orten. Das kann zum Beispiel mitten auf der Treppe, mit dem Kopf aus dem Körbchen hängend oder völlig verdreht auf dem Sofa sein. Jede noch so bizarre Schlafposition ist ein Zeichen dafür, dass der Hund sich in seiner Umgebung und in seinem Rudel – was übrigens auch aus seinen Menschen besteht – völlig sicher fühlt.

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Er macht sich keine Sorgen, dass jemand ihn angreifen oder verletzen könnte und hat vollstes Vertrauen.

Kleine Träumer:

Fazit

Es lohnt sich, seinen Hund beim Schlafen zu beobachten. Nicht nur, dass es besonders niedlich ist, wenn die Pfoten im Traum zucken oder ein imaginärer Knochen im Traum gerochen wird: Die Schlafposition sagt einiges über den Vierbeiner aus. Vor allem, wenn Veränderungen auftreten!

Und hier kommt ein Highlight: Die tollsten eingesendeten Bilder zum Schlafpostionen von Hunden:

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