Die Top 10 der aktuell teuersten Hunderassen

Viele Menschen geben heutzutage viel Geld in Form von mehreren Tausend Euros für einen Hund aus. Dabei geben Tierliebhaber und Züchter einen bis zu fünfstelligen Bereich für einen Vierbeiner aus, weil der Hund eine besondere Abstammung oder eine einzigartige Intelligenz vorzuweisen hat. Bei dem Preis, der meist für ein Welpen dieser Art bezahlt wird, richtet sich zum Großteil nach der Nachfrage für die Rasse. In manchen Ländern, wie zum Beispiel China, bedeutet der Besitz einiger Hunderassen, dass der Besitzer eine gewisse Form von Wohlstand hat.
Die Preise für einen Hund veränderte sich in den letzten Jahrzehnten stark. Bis zu 20.000 Euro kann zurzeit ein Vierbeiner kosten. Im Folgenden sind die zehn zurzeit teuersten Hunderassen aufgelistet.

1. Deutscher Schäferhund

Die zurzeit teuerste Hunderasse ist der Deutsche Schäferhund, der bis zu 20.000 Euro kosten kann. Die Rasse kann bis zu 65 Zentimeter hoch und ein Gewicht von bis zu 40 Kilogramm bei Rüden und 32 bei einer Hündin erreichen. Der Deutsche Schäferhund kommt unter anderem bei der Polizei zum Einsatz und dient bei Einsätzen als Drogenspürhund oder Suchhund. Darüber hinaus wird er beim Militär und Zoll als Diensthund sowie als Rettungshund eingesetzt. Zudem wird er als Blindenhund verwendet und ist besonders bei Familien beliebt, weil er bei Spaziergängen stundenlang beim Herrchen oder Frauchen bleiben kann.
Durch die stark ausgeprägte Muskulatur ist er kräftig. In der Vergangenheit wurde die Hunderasse von Schäfern verwendet, um die Herde zusammenzuhalten. Besonders auffällig sind seine Stehohren.

Deutscher Schäferhund

2. Cavalier King Charles Spaniel

Bis hin zu 14.000 Euro kann ein Cavalier King Charles Spaniel kosten, was die Rasse zu der aktuell zweitteuersten Hunderasse macht. Es ist eine englische Rasse, die erstmals bereits 1486 erwähnt wurde. Die Rasse ist eine kleine kompakte, deren Fell in vier verschiedenen Farben erscheinen kann. Ein erwachsener Hund dieser Rasse erreicht ein Gewicht von bis zu 8 Kilogramm. Eine muntere und vor allem lernfähige Hunderasse ist der Cavalier King Charles Spaniel.
Da er nicht schwer zu erziehen ist, andere Menschen mag und sich auch mit anderen Haustieren gut versteht, ist die Hunderasse bei älteren Menschen beliebt. Ein besonderes Merkmal dieser Rasse ist darüber hinaus die weit nach unten hängenden Ohren, die eine beeindruckende Länge vorweisen.

Cavalier King Charles Spaniel

3. Samojede

Der Samojede, der bis zu 11.000 Euro kostet und damit die drittteuerste Hunderasse aktuell ist, kommt ursprünglich aus Russland und gehört der Familie der Spitze an. Währen die Rüden bis zu 57 Zentimeter groß werden können, erreichen die Hündinnen eine Höhe von 53 Zentimeter. Bis zu 30 Kilogramm können sie schwer werden. Die Hunderasse hat ein komplett weißes dickes Fell, das als Schutz gegen das Polarklima diente, und eine schwarze Schnauze.
In der Vergangenheit wurden die Hunde als Schlittenhunde und Wachhunde benutzt. Speziell Rentiere wurden in Silieren im 19. und 20. Jahrhundert mit dieser Rasse bewacht.

Samojede

4. Englische Bulldogge

Die Englische Bulldogge, die ihren Ursprung in Großbritannien hat, kann bis zu 9.000 Euro kosten und ist damit die aktuell viertteuerste Hunderasse. Das besondere Merkmal dieser Hunderasse ist, dass diese zwar sehr klein, dafür aber sehr schwer wird. Sie erreicht dabei ein Gewicht von bis zu 25 Kilogramm. Der Kopf ist, im Gegensatz zu dem Körper, sehr groß. Weil die Schnauze der Hunderasse sehr klein ist, bekommt sie nur schwer Luft.
Die Englische Bulldogge ist eine sehr zuverlässige Rasse. Obwohl sie sehr grimmig im Aussehen ist, lernt die Hunderasse sehr schnell.

Englische Bulldogge

5. Chow-Chow

Mit einem Preis von bis zu 8.500 Euro ist der Chow-Chow die aktuell fünftteuerste Hunderasse. Es ist eine chinesische Hunderasse, dessen Besonderheit die blaue Zunge und Lefzen sind. Die Rasse kann bis zu 56 Zentimeter hoch und 30 Kilogramm schwer werden. Das Fell des Hundes ist immer einfarbig, unter anderem schwarz oder rot.
Der Chow-Chow ist ein ruhiger Hund, der seinem Besitzer immer treu bleibt. Fremden Menschen gegenüber zeigt er sich zurückhaltend und bleibt eher auf Distanz. Dadurch, dass die Hunderasse auf die extreme Kälte vorbereitet worden war, hat sie in wärmeren Zonen Probleme.

Chow Chow

6. Rottweiler

Der Rottweiler, eine deutsche Hunderasse, kann bis zu 8.000 Euro kosten. Während der Rüde bis zu 68 Zentimeter groß werden und ein Gewicht von 50 Kilogramm erreichen kann, erreicht die Hündin eine Höhe von bis zu 63 Zentimeter und wird maximal 42 Kilogramm schwer. Sie haben ein kurzes Fell und sind von ihrem Körperbau her stämmig.
Die Hunderasse ist ein kinderlieber Vierbeiner, der sehr aufmerksam wirkt. In der Vergangenheit wurde er dazu verwendet, um Schafherden zusammenzuhalten.

Rottweiler

7. Tibetanischer Mastiff

In Asien ist der Besitz dieser Hunderasse, die bis zu Millionen kosten, allerdings normalerweise bis zu 7.000 Euro kostet, ein Statussymbol für Wohlstand. Die Hunderasse, die eine Höhe von 66 Zentimetern bei Rüden und 61 bei Hündinnen erreichen kann, gilt als einer der ältesten Hunderassen. Er ist kräftig gebaut und kann ein Gewicht von bis zu 60 Kilogramm erreichen.
Gegenüber seinem Besitzer ist der Hund sehr treu und möchte diese stets beschützen. Dabei ist er sehr lernwillig. Speziell für Familien ist der Hund geeignet. In seiner Heimat, dem Tibet, war die Hunderasse in jeder Familie zu finden.

Tibetanischer Mastiff

8. Pharaonenhund

Die Hunderasse, die ihren Ursprung in Malta hat, ist mit einem Preis von bis zu 6.500 Euro die aktuell achtteuerste. Die auffällig abstehenden Ohren sind das besondere Merkmal des Hundes, der bis zu 65 Zentimeter hoch werden kann. Das Fell ist meist braun.
In der Vergangenheit wurde der Pharaonenhund oft bei der Jagd auf Kaninchen verwendet. Deshalb reagiert er bis heute auf unbekannte Geräusche und Verhaltensmusterm mit Gebell.

Pharaonenhund

9. Bearded Collie

Der Bearded Collie, der ursprünglich aus Großbritannien kommt, kann bis zu 56 Zentimeter hoch und 28 Kilogramm schwer werden. Ein Preis von bis zu 5.000 Euro macht ihn zu der aktuell neunteuersten Hunderasse. Er hat ein dickes, langes Fell, das meist einfarbig ist.
Der Vierbeiner ist ein aufmerksamer und aktiver. Darüber hinaus ist er leicht zu erziehen.

Bearded Collie

10. Akita

Der Akita stammt aus Japan und kann bis zu 4.500 Euro teuer sein, was ihn zu der zurzeit zehnteuersten Hunderasse macht. Dabei kann der Rüde eine Höhe von 67 und die Hündin eine Höhe von 61 Zentimetern erreichen. Die Rasse hat eine muskulöse Struktur und auffällig kleine Ohren.
Die Kennzeichen der Rasse sind die Intelligenz und Ruhe. In der Vergangenheit wurde der Hund zu Jagd- und Schutzzwecken verwendet. Während die Hunderasse sich Menschen gegenüber freundlich und offen, aber zurückhaltend zeigt, mögen sie keine andere Hunde in ihrer Nähe.

Akita

Statement:

Das der Wert eines Hundes für uns Hundenarren nicht im Geld liegt, sei an dieser Stelle aber auch erwähnt. Es gibt viele beliebte Hunderassen, die weitaus günstiger sind. Mischlingshunde sind darüber hinaus meist robuster und weniger krankheitsanfällig wie die meisten Rassehunde. Erleichtert man das Tierheim von einem solchen Hund, erhält man genauso viel Zuneigung für weitaus weniger Geld.

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3 Kommentare

  1. Martina Metz-Römer

    Die Kosten sind dann gerechtfertigt wenn alle Anforderungen und Bedürfnisse der Tiere sowie Verpflichtungen getroffen werden die ein seriöser Züchter zu tun hat – denn das macht den Unterschied ?

  2. Für einen Welpen ganz bestimmt nicht.
    Wenn es ausgebildete Assistenzhunde z.B. Blindenhunde sind ist der Preis sicherlich gerechtfertigt. Dann übernimmt ja auch ggf. die Krankenkasse die Ausbildungskosten.Und es steckt viel viel Arbeit in der Ausbildung, die Menschen die soetwa leisten verdienen ein gutes Gehalt.
    Züchter haben auch einen gewissen Aufwand.
    Mir kommt es bei dem Züchter auf eine liebevolle Aufzucht, gesunde Elterntiere und eine gute Sozialisierung an.
    Solange ich nicht selbst züchten will, kann ich gerne auf Rassenachweis des Welpen verzichten.
    Eine gute Hobbyzucht, meist mit Elterntiere mit. Papiere ist für uns immer die richtige Wahl gewesen.
    Okay Zuchtpapiere, Verbandsmitgliedschaft hat halt auch seinen Preis. Aber bei Anfang, Mitte. Ein Eintausend € sollte hier auch irgendwann Schluß sein. Ein Hund sollte immer noch ein Familienmitglied sein und kein Statussymbol.

    Und auch bei Rassehunden mit Papieren kann man es mit Champion, Titel hier Titel da übertreiben.
    Wer es für sein Ego braucht bitte schön.

    Diese Egoomanen treiben nur das gesamte Preisniveau nach oben und irgendwann kann sich Otto-Normal-Bürger keinen Rassehund mehr leisten.
    Als wenn der Staat es den Hundeliebhabern es mit Steuersätzen,
    Rassenlisten und Auflagen nicht schon schwer genug macht.
    Man kommt schon auf die Idee, das es den Städten am liebsten wäre, sie wären Hundefrei.

    Wer Rechtssschreibfehller findet, darf sie behalten. ?

  3. Ich bin grundsätzlich gegen jegliche Zucht von Hunden.
    Solange (zum Teil auch „teure“ Rassehunde) zu Tausenden in irgendwelchen Tierheimen sitzen und dort, je nach Land, unter erbärmlichen Zuständen Dahinvegetieren oder nach kurzer Zeit brutal ermordet werden, dürften meiner Meinung nach, weiterhin keine Hunde (oder Katzen) produziert werden. Und etwas anderes ist die Zucht nicht.

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