Die gesündesten Nahrungsmittel für den Hund

gesund-ernaehrenNicht nur Menschen, sondern auch Hunde benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung, damit sie sich rundum wohl und gesund fühlen. Nahrungsmittel, die viele Vitamine, Enzyme oder Mineralien enthalten, sollten daher regelmäßig auf dem Hunde-Speiseplan stehen.

Fettreicher Seefisch und kalt gepresste Öle

Fisch und gute Öle enthalten Omega-3-Fettsäuren. Diese helfen einerseits bei der Aufnahme fettlöslicher Vitamine, und andererseits sorgen sie für gesunde Gelenke und starke Nerven. Hochwertige pflanzliche Quellen für gesunde Fettsäuren sind Leinsamen-, Nuss-, Oliven- und Hanföl. Ein Teelöffel geschrotete Leinsamen ist ein guter Zusatz für das Hundefutter. Tierische Quellen für Omega-3 sind Lebertran (nur sparsam verwenden), fettreicher Fisch und Fischöl.

Lebensmittel mit hohem Vitamin C-Gehalt

Verschiedene Studien konnten beweisen, dass die regelmäßige Gabe von Vitamin C Alterserscheinungen bei Hunden vorbeugt. Darüber hinaus wirkt sich Vitamin C positiv auf die Wundheilung, den Cholesterinwert, das Immunsystem, den Hormonspiegel und die Mineralstoffaufnahme aus.
Alte, übergewichtige oder kränkliche Hunde profitieren besonders davon. Dazu bieten sich Möhren, Hagebutten, Acerola, Kresse, Erdbeerblätter oder Sanddorn an.
Zunächst gibt man eine kleine Menge Vitamin C pro Tag und steigert diese stetig, bis sich der Kot des Hundes verändert. Dann ist die Höchstmenge, die vom Tier aufgenommen werden kann, erreicht.

Eier

Eier haben viele Nährstoffe, die Hunde gut verwerten können. So enthalten sie natürlich wertvolles Eiweiß, das die Muskeln stärkt. Calcium, welches wichtig für stabile Knochen ist, ist vor allem in der Eierschale vorhanden, weshalb diese fein zermahlen dem Futter beigegeben werden kann. Spurenelemente und Vitamine machen das Ei zu einem gesunden Nahrungsmittel für Hunde. Allerdings sollte die Verzehrmenge auf drei Eier pro Woche beschränkt werden, da im Eiklar auch schwer verdauliche Stoffe enthalten sind.

Grüner Pansen

Der Pansen ist ein Abschnitt des Kuhmagens. Besonders der grüne Pansen, der roh und ungewaschen ist, enthält viele wichtige Nährstoffe für den Hund. Daher ist er besonders beliebt bei Haltern, die ihre Hunde barfen. Mit der regelmäßigen Gabe von grünem Pansen erhalten Vierbeiner so viele Nährstoffe, dass Vitaminpräparate absolut überflüssig sind.
Zu diesen im Pansen vorkommenden Nährstoffen gehören verschiedene Vitamine und Enzyme, Eisen, Calcium, Magnesium, Zink und Jod. Beachtlich ist auch die große Menge an Proteinen, die die Muskeln versorgen.

hund-gesund-füttern

Getreideschrot

Getreideschrot, beispielsweise von Hafer, Roggen oder Dinkel, ist gut für die Verdauung, den Magen und den Darm des Hundes. Durch die große Menge an Ballaststoffen werden Magen und Darm dazu angeregt, fleißig zu arbeiten – die Verdauung wird angekurbelt.
Getreideschrot lässt sich einfach dem Hundefutter beimischen. Wer möchte, kann schnell und einfach aus Getreideschrott, etwas pflanzlichem Fett und einer Proteinquelle eine gesunde Mahlzeit für seinen Hund zubereiten. Hunde, die sehr langsam verdauen, profitieren übrigens davon, wenn das Getreide über Nacht in Wasser eingeweicht wird. So kann der Vierbeiner die Kohlenhydrate leichter aufschlüsseln.

Kräuter

Kräuter können vielseitig eingesetzt werden, um die Gesundheit des Hundes zu unterstützen. Es gibt so viele verschiedene Heilkräuter, dass es den Rahmen sprengen würde, hier alle aufzuzählen. Gesund für den Hund sind zum Beispiel Petersilie, Alfalfa und Bärlauch – allerdings immer nur in Maßen genossen.

Teile wenn es Dir gefällt:

Siehe auch

Omega-3-Fettsäuren: Auch für die Ernährung Ihres Hundes sinnvoll

Eine ausgewogene Ernährung ist für Mensch und Tier gleichermaßen wichtig. Für Energie und Leistungsfähigkeiten von …

Die häufigsten Fragen zum Thema „BARF“

BARF ist die Abkürzung für biologisch artgerechte Rohfütterung. Diese Fütterungsmethode besteht nicht aus industriell hergestelltem …

3 Kommentare

  1. Sehr interessant!

  2. Ich habe mal gehört der Hund stammt vom Wolf ab….
    Ja genau da fällts mir wieder ein:
    – Eier waren bei den Ursprungshunden ja schon immer auf dem Speiseplan (Wohl höchstens wenn sie ein Huhn gerissen hatten das gleich gebrütet hätte)
    – Getreideschrot! Die Wölfe und Ursprungshunde hatten damals schon Mähdrescher, Dreschflegel etc. und haben mit deren Hilfe auf ihre Ernährung geachtet.
    – Vitamin C haltige Lebensmittel!! Jungs und Mädels immer schon Erdbeeren und Sanddorn pflücken gehen, aber nicht übertreiben!
    und jetzt kommt’s
    – kalt gepresste Öle!!! Die sprangen damals zu Hauf in deutschen Wäldern herum, man musste sie nur kriegen. Die waren nämlich super glitschig.

  3. Reinhard Fuchs

    seit ich meinem Hund regelmäßig Fleisch (Schwein,Rind) koche,das ich beim Dorfmetzger kaufe ,ist er ein ganz anderer geworden,er ist wieder lebenslustig und läuft wieder mehr obwohl er 10 1/2 Jahre jung und ein kräftiger Bursche ist 35 kg,also ich kann nur sagen ,das ihm das bestimmt gut tut,soviel zum Thema Ernährung……..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.