Wenn der Magen empfindlich ist: Huhn mit Reis für Hunde zubereiten

Unsere Hunde, wir lieben die vierbeinigen Tollpatsche einfach. Sie sind stets loyal und immer an unserer Seite. Mit ihnen wird der graue Alltag zu einer bunten Farbexplosion. Sie lieben uns bedingungslos und freuen sich immer wieder, wenn sie uns sehen. Gerade dann, wenn es ihnen nicht gut geht, dann müssen wir für sie da sein und sie so gut es geht unterstützen. Wenn dein Hund Magenprobleme hat, dann hilft vor allem ein Gericht. Die Rede ist von Huhn mit Reis. Doch wie bereitest du es am besten für deinen Hund zu?

Schonkost bei Magenproblemen
Schonkost bei Magenproblemen

Huhn mit Reis – von Tierärzten empfohlen

Wir kennen es doch alle: der Hund hat etwas Unverträgliches gefressen oder es geht ihm nicht gut. Die Folge davon sind Durchfall und Erbrechen. Bei solchen Magen-Darm-Problemen muss fettarme Kost her, die leicht verdaulich und reich an Proteinen ist. Reis mit Huhn ist da ein Paradebeispiel. Allerdings gibt es hier einige Aspekte, die du vor der Zubereitung beachten solltest. Schließlich willst du nur das Beste für deinen Liebling.

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Setze auf qualitativ hochwertiges Hühnerfleisch

Damit der Hund möglichst wenig Schadstoffe zu sich nimmt, solltest du auf die Haltungsform des Huhns achten. Je schlechter die Haltungsform und je billiger, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Huhn mit Hormonen und potentiellen Giftstoffen vollgepumpt wurde. Besagte Schadstoffe und Antibiotika sind nicht gerade das, was dein Hund nun gebrauchen kann. Selbstverständlich musst du dir das Fleisch aber leisten können. Alles in allem sollte der Rahmen also angemessen sein. Ein weiteres Kriterium hier ist, dass du auf Hähnchenfilets oder Bruststücker setzen solltest. Der Vorteil hierbei ist, dass du keine Knochen entfernen musst. Die Gefahr, dass du welche davon im Fleisch vergessen könntest, besteht somit gar nicht erst. Alle erfahrenen Hundebesitzer wissen, dass gerade Hähnchenknochen schnell splittern können und so für den vierbeinigen Kumpanen zum erheblichen Risiko werden können.

Denke nicht allzu menschlich

Ja, wenn wir dieses Gericht essen würden, dann käme es auf die Würze an. Dein Hund wird aber froh sein, wenn er nicht noch mit zusätzlichen Reizen im Magen zu kämpfen hat, die durch Überwürzung hervorgerufen werden. Wenn du Gewürze verwenden möchtest, dann nimm ein paar frische Kräuter, beispielsweise Oregano, Petersilie oder Fenchel. Diese wirken entgiftend und antibakteriell. Achte dennoch darauf, dass du nur wenig davon verwendest. Mehr aber auch nicht!!

Die richtige Wahl des Reises

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Lass dir beim Kochen Zeit. Reis, der besonders schnell fertig gekocht ist, besitzt wenig Nährstoffe und ist damit ungeeignet. Gerne kannst du weißen Langkornreis oder auch braunen Vollkornreis nehmen. Hierzu gab es diverse Aussagen von Tierärzten. Klar ist, dass Vollkornreis reicher an Ballaststoffen ist und somit die Verdauung mehr beschäftigt. Manche mögen jetzt glauben, dass das schlecht für den Hund in dieser Kondition ist. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Durch die vielen Ballaststoffe wird der dünne Stuhl vom Vierbeiner gefestigt. Ballaststoffe sind nämlich ein elementarer Baustein für eine gesunde Darmflora und unerlässlich für einen intakten Magen-Darm-Trakt.

Zubereitung

Schneide das Fleisch in mundgerechte Stücke. Entferne, falls nötig, sämtliche Knochen. Danach kochst du es so lange, bis es wirklich durch und durch gar ist. Halbwegs gegartes Hähnchenfleisch enthält Bakterien, die dem Magen deines Hundes unnötig zusetzen. Das Fleisch braucht je nach Größe bis zu einer halben Stunde. Ebenso verfährst du mit dem Reis. Er muss definitiv weichgekocht sein. Ist er noch zu hart, so ist er schwerer verdaubar. Nun nimmst du die Zutaten heraus und lässt sie abkühlen. Wenn alles kalt ist und wirklich jedweder Knochen entfernt ist, kannst du deinem Hund die Mahlzeit geben. Es sollte ungefähr doppelt so viel Reis wie Huhn sein. Nach und nach gibt du deinem liebsten Vierbeiner weniger von dem Essen, streust es nach ein paar Tagen nur noch über sein herkömmliches Futter.

Zusammenfassend noch einmal das Wichtigste:

  • qualitativ hochwertiges Fleisch verwenden
  • alle Knochen entfernen
  • in mundgerechte Stücke schneiden, je nach Größe des Hundes
  • das Fleisch garen, bis es ganz durch ist
  • Reis weich kochen
  • alles abkühlen lassen, nochmals auf Knochen überprüfen

Fazit

Dieses Gericht sollte deinem Hund wieder auf die Beine helfen und ihn stärken. Sollten die Symptome jedoch abhalten, dann suche bitte einen Tierarzt auf und lasse den Experten einen Blick darauf werfen. Wir wünschen dir und deinem pelzigen Freund alles Gute!

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