Auch noch im Alter kraftvoll zubeißen

Den Hunden geht es wie uns Menschen. Irgendwann sind die Zähne kaputt und die Beißkraft lässt nach. Dabei handelt es sich oft um ein Leiden, dass das Alter mit sich bringt. Die Zähne lockern sich und im schlimmsten Fall kommt es zum Verlust. Ein weit verbreitetes Übel ist Zahnstein, der wiederum zu Parodontose führt und einen Rückgang des Zahnfleisches verursacht. Dadurch verlieren die Zähne an Halt. Deshalb ist eine gründliche Zahnhygiene beim Hund sehr wichtig.

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Das A und O: Zahnstein entfernen


Zu den einfachsten und effektivsten Methoden der Zahnpflege gehört das regelmäßige Entfernen des Zahnsteins. Zahnstein bei Hunden ist sowohl für das Tier als auch für den zweibeinigen Halter sehr unangenehm. Häufig bilden sich Fäulnisbakterien in der Maulhöhle, die ekelhaft riechen. Im Fachhandel gibt es deshalb ein spezielles Pulver, das die Gerüche neutralisiert sowie Verfärbungen, Zahnbelag und Zahnstein effektiv entgegenwirkt und die Mundflora stabilisiert. Das Zahnpflegepulver von Greenhero basiert auf natürlichen Inhaltsstoffen wie Apfeltrester, Petersilie, Seealgenmehl und Spirulina. Es eignet sich bestens für die tägliche Anwendung.

Aber auch eine rege Kautätigkeit beugt der Bildung schädlicher Zahnbeläge vor. Beim Zahnstein handelt es sich um feste Ablagerungen direkt auf dem Zahn. Sie lassen sich durch einfaches Putzen mit der Bürste nicht entfernen. In den vorerst weichen Zahnbelag lagern sich anorganische Stoffe wie Phosphat- und Calciumverbindungen ein. Dadurch entsteht eine steinartige, feste und somit nur schwer entfernbare Konsistenz.

Das sieht nicht nur hässlich aus, sondern ist auch schädlich für die Zahngesundheit. Wer bei seinem Hund den Zahnstein regelmäßig entfernt, tut dem Tier somit etwas sehr Gutes. Schließlich sind Fleischfresser wie Hunde auf ein gut funktionierendes Gebiss angewiesen. Eine sinnvolle Beschäftigung und zugleich auch zahngesund sind Kaustangen, die dafür sorgen, dass Zahnbelag gar nicht erst so leicht entsteht.

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Zahnsteinbildung

Das Hundegebiss: typisch für einen Fleischfresser


Das Gebiss des Hundes ähnelt sehr stark dem eines Wolfes. Das ist ganz klar, denn der Wolf ist der direkte Vorfahre unserer Haushunde. Das Wolfsgebiss besteht aus 42 Zähnen. Die Eckzähne sind besonders spitz und scharf. Mit ihnen packt der Wolf seine Beute. Die Backenzähne zermalmen die Mahlzeit, die der Wolf in Stücken herunterschlingt. Wölfe brauchen keine speziellen Kaustängchen und auch kein Pulver zur Beseitigung des Zahnsteins. Man sollte meinen, dass die natürliche Zusammensetzung der Nahrung das Gebiss gesund erhält. In gewisser Weise ist das auch richtig. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass ein Wolf in freier Wildbahn oft nicht einmal acht Jahre alt wird, auch wenn die Lebenserwartung in Gefangenschaft rund das Doppelte beträgt.

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zusätzliche Z ahnpflege durch Kauspielzeug

Ehe sich an den Zähnen die ersten Degenerationserscheinungen zeigen, ist das Tier zumeist bereits tot. Beim Hund ist das anders. Unsere Hunde werden dank der immer besser werdenden medizinischen Versorgung älter als die Generationen vor ihnen. Deshalb ist es wichtig, dass sie in dieser langen Zeit gut zubeißen und fressen können. Die Entfernung des Zahnsteins setzt den Grundstein dafür. Es ist wichtig, den Hund bereits ab dem Welpenalter an die Zahnpflege zu gewöhnen und das Gebiss regelmäßig zu kontrollieren.

Fazit: Nicht nur wir Menschen profitieren von einer professionellen Zahnpflege, sondern auch für den Hund gibt es inzwischen sehr gute Produkte, die dazu beitragen, das Gebiss lange gesund zu erhalten.

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