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Tipps für die Wahl der passenden Hunderasse

Ein Hund ist für viele Paare, Familien und Singles ein Lebenstraum. Man möchte mit dem Vierbeiner sein Leben (neu) gestalten, plant ausgiebige Spaziergänge, Ausflüge und vielleicht sogar die Teilnahme an Agility-Turnieren oder anderen sportlichen Wettbewerben. Doch welche Hunderasse passt am besten zum eigenen Lebensstil? Welcher Hund hat den idealen Charakter für ein entspanntes Zusammenleben? Welche Rasse lässt sich auch mit einem anstrengenden Job gut vereinbaren? Die wichtigsten Faktoren, die man bei der Auswahl einer Hunderasse berücksichtigen sollte, sowie einige Tipps gibt es in diesem Beitrag.

Zeitfaktor Hund

Der wohl wichtigste Aspekt bei der Anschaffung eines Hundes ist die Zeit. Viele Menschen vergessen, dass mit dem Einzug eines Welpen viel Arbeit auf einen zukommt. Dabei gibt es bereits bei den Hunderassen einige Unterschiede. Während manche Hunderassen von Beginn an gefordert werden wollen und Beschäftigung brauchen, sind andere Rassen hingegen eher pflegeleicht. Dennoch gibt es einige wichtige Dinge bei der Welpenerziehung zu berücksichtigen, um für ein möglichst harmonisches Zusammenleben mit dem Hund vorzusorgen. Dazu gehören eine klare Kommunikation, die Motivation des Hundes (zum Beispiel durch spielerische Aufgaben und entsprechende Belohnungen) sowie Konsequenz. Ebenso sind tägliches Gassigehen sowie das Spielen mit dem Hund ein fester Bestandteil des Alltags und fordern mitunter viel Zeit ein.

Welche Hunderasse passt

Der Charakter eines Hundes

Ebenso entscheidend bei der Auswahl der Hunderasse ist der mit ihm verbundene Charakter. Selbstverständlich sind Hunde – wie auch Menschen – Individuen und können ganz unterschiedliche Charakterzüge entwickeln. Dennoch gibt es einige typische Merkmale, die man den Hunderassen zuordnen kann und die dabei helfen, die für einen selbst passende Hunderasse zu finden. Während viele nur nach Farbe, Größe oder Aussehen des Hundes gehen, ist es hingegen viel wichtiger, welcher Typ (und die dazugehörigen Charaktereigenschaften) zu einem passt.

  • Gesellschafts- und Begleithunde: Sind familienfreundlich, gelehrig und freundlich. Golden Retriever, Coton de Tuléar oder Bichon frisé sind typische Gesellschaftshunde und eignen sich auch für Familien mit Kindern ideal.
  • Hüte- und Treibhunde: Brauchen viel Beschäftigung und eine Aufgabe. Früher wurden sie beispielsweise zum Schafe Hüten eingesetzt. Klassische Beispiele sind Border Collies oder Australian Sheperds.
  • Jagdhunde: Sind anhänglich und treu, benötigen im Alltag jedoch oft eine konsequente Erziehung, damit sie ihr Jagdverhalten besser kontrollieren. Weimaraner oder Magyar Vizsla sind zwei Beispiele für diesen Hundetyp.
  • Laufhunde: Zeichnen sich durch ihren großen Drang nach Ausdauer und Sport aus. Sie benötigen viel Bewegung und lieben Beschäftigungen wie Joggen oder Radfahren. Typische Laufhunde: Bluthunde, Basset oder Beagle.

Dennoch sind auch Mischlinge oft eine gute Wahl. Sie vereinen oftmals die Charakterzüge verschiedener Typen und bieten damit die ideale Mischung verschiedener Eigenschaften.

Weitere Fragen, die man sich bei der Wahl der Hunderasse stellen sollte

Um weiter einzugrenzen, welche Hunderasse am besten zu einem passt, gibt es einige weitere Fragen, die man sich stellen kann. Anhand eines Hunderassen-Tests kann man zudem schnell eine Antwort darauf finden, welche Rasse wirklich gut zu einem selbst sowie zu den aktuellen Lebensumständen passt. Fragen, die man sich jedoch bereits vorab stellen sollte sind:

  • Bestehen Allergien gegenüber Hunden bei einem selbst oder Familienmitgliedern, die im selben Haushalt wohnen?
  • Kann man genügend Auslauf bieten?
  • Ist man beruflich eingeschränkt (zum Beispiel durch Schichtarbeit, Arbeit im Außendienst, Reisetätigkeit)?
  • Sind Hunde in der aktuellen Wohnsituation erlaubt?
  • Hat der Hund die Möglichkeit, sich zurückzuziehen?
  • Ist man bereit, bei der Erkrankung des Hundes auch hohe Tierarztkosten in Kauf zu nehmen?

Persönliche Umstände berücksichtigen

Egal wie groß der Wunsch nach einem Hund ist, berücksichtigen sollte man dabei in jedem Fall, dass man sich damit nicht nur eine temporäre Verpflichtung ins Haus holt. Vielmehr erweitert man seine Familie um ein Mitglied, dass ebenso viel Aufmerksamkeit, Zuneigung und Integration in den Alltag wünscht, wie alle anderen. Genauso sollte man bedenken, dass auch ein Urlaub mit Hund einige Herausforderungen birgt und Fernreisen mit dem Flugzeug eher nicht mehr zum Alltag gehören.

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