Beifahrer Hund – na und?!

Sicherheit im Auto muss für alle Insassen gewährleistet sein

Geht es mit dem Hund auf Reisen oder ins Grüne, ist dies nicht immer nur zu Fuß möglich. Das Auto muss her! Doch wohin mit dem Vierbeiner – Rücksitz, vorn oder doch lieber in den Kofferraum?

Hier bleibt die Sicherheit auf der Strecke!
Hier bleibt die Sicherheit auf der Strecke!

Egal ob Kurzstrecke oder längere Reiseroute – rund 80 Prozent der mitfahrenden Hunde werden im Fahrzeug ungesichert mitgeführt. Ein grober Fehler – ist doch nicht nur die Sicherheit im Fall eines Unfalles, sondern auch der Versicherungsschutz selbst gefährdet. Nicht nur, dass ein Bußgeld von bis zu 50 Euro winkt, schlimmer noch: Stellt sich heraus, dass der tierische Beifahrer maßgeblich zu einem Unfall beigetragen hat, kann eine Versicherung die Regulierung des Schadens zurückweisen.

 

Auch das Gesetz verlangt nach Absicherung

Rein rechtlich gesehen ist ein Hund eine Sache und wird damit im Straßenverkehr wie eine Ladung behandelt. Gemäß § 22 StVO muss diese gegen verrutschen und umherfliegen gesichert werden, auch oder insbesondere bei einer Vollbremsung. Wird der Vierbeiner auf der Reise nicht gesichert, so handeln Fahrer grob fahrlässig und das nicht nur im Auge des Gesetzes. Kommt es zum Unfall, wird der geliebte Vierbeiner leicht zum Wurfgeschoss und wirbelt mit einem Vielfachen seines eigentlichen Gewichtes durch den Innenraum des Fahrzeuges – gefährlich für Mensch und Tier. Dabei ist es kinderleicht wirklich alle Insassen zu schützen.

In Punkto Sicherheit sollte niemals am falschen Ende gespart werden und auch angesichts der Rechtslage sollte der vierbeinige Beifahrer durch geeignete Mittel so gesichert werden, dass er weder den Betrieb des Fahrzeuges beeinträchtigt noch eine Gefährdung darstellt. Hundehalter sollten anstelle der günstigsten eher die sicherste Transportmöglichkeit wählen. Entscheidend ist dabei, dass der Hund weder zum Geschoss werden noch sich selbst im „Freiflug“ verletzen kann.

 

Gefahrenschutz – für Hund und Herrchen

Eingeboxt statt ausgebüchst

So nicht!
So nicht!

Die wohl sicherste und auch vielseitigste Variante sich selbst und den geliebten Vierbeiner zu schützen, stellt eine Hundetransportbox dar. Als fest installierte Metallbox für den Kofferraum oder transportable, klappbare Transportbox bieten sie nicht nur ein hohes Maß an Sicherheit, sondern gleichzeitig einen Rückzugsort für den Hund. Letztgenannte können auch innerhalb des Wohnbereiches zum Einsatz kommen und beispielsweise bei der Sauberkeitserziehung von Welpen oder der Gewöhnung an neue Lebenssituationen hilfreich sein. Auch bieten entsprechende Autoboxen bei einem Unfall Schutz für Ersthelfer und bewahren diese vor Verletzungen, falls der Hund seine Bezugsperson beschützen möchte.

So ist es richtig!Auch wenn eine Hundetransportbox reichlich Platz benötigt und in der Anschaffung die teuerste Variante darstellt, so ist es gleichzeitig die sicherste und auch komfortabelste für den Vierbeiner. Ist die Größe passend gewählt reicht der Innenraum für bequemes sitzen, drehen oder liegen, schränkt aber gleichzeitig den „Flugraum“ ein. Passend positioniert ist der bellende Insasse vor Sonneneinstrahlung wie Zugluft geschützt und kann zur Ruhe finden, was sich insbesondere auf längeren Reise auszahlt.

 

Korrekt installiert bietet die Hundetransportbox im Auto ein enorm hohes Maß an Schutz und Sicherheit.

 

Hinter Gittern

Daneben gibt es noch die Möglichkeit, den Hund durch Trenngitter oder Netze vom Passagierraum abzutrennen. Auch wenn universelle Gitterlösungen viel günstiger erscheinen, empfehlenswert sind sie aufgrund der fehlenden Stabilität nicht. Eine weitaus bessere Fixierung bieten auf das jeweilige Automodell angepasste Begrenzungsgitter, die einfach selbst nachgerüstet werden können.

!!! Finger weg von Netzen!!!

Im Ernstfall können diese ernsthafte Verletzungen verursachen oder gar zur tödlichen Gefahr werden. Zudem sind sie auch in aller Regel nicht stabil genug oder gar passgenau anzubringen und bieten dem Hund allerlei Möglichkeiten, sich daran vorbei zu winden.

An der kurzen Leine

Im Gegensatz dazu kann der Bewegungsraum des Vierbeiners mit einem speziellen Gurtsystem deutlich eingeschränkt werden. Dazu wird der kurze Gurt am Hundegeschirr – niemals am Halsband! – befestigt und mit dem Gurtschloss des Fahrzeuges gesichert. Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit für kleine und leichte Hunde, die im Falle eines Aufpralls jedoch nicht allzu sicher ist und im Zuge eines Unfalls auch gesundheitliche Gefahren für den Hund birgt.

Hundehalter sollten sich niemals nur fragen OB, sondern viel eher WIE der geliebte Vierbeiner im Fahrzeug gesichert werden kann und soll – weil es um die Sicherheit geht.
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ein Kommentar

  1. Schiefer,Peter

    Mein erster eigener Hund ist 16 Jahremit mir auto gefahren,ohne Ihn ….geht nicht….und wenn ich Ihn mal nicht minehmen konnte, wurde ich bei der Heimkunft mit Verachtung bestraft!Nach dem Er leider Tot war habe ich Ihn beim Autofahren, wenn ich alleine war sehr stark vermisst!Ich habe seine Urne immer im Auto (Kindersafe hinter dem Fahrersitz)Ich unterhalte mich auch mit Ihm!Ich habe Rico meinen spanischen Terrier (bogero mit Ihm bekannt gemach)………..Übrigentz ich habe keinen an der WAffel ,ich bin und war nur Hundebesitzer mit Leib und Seele!!!

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