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Hundefahrradanhänger – das macht einen wirklich guten Anhänger aus

Radfahren macht am meisten Spaß, wenn der vierbeinige Freund dabei sein kann. Kleine Hunde passen in einen Fahrradkorb oder in eine Fahrradtasche, doch dies kommt für größere Hunde natürlich nicht infrage. Mit einem Hundefahrradanhänger kann aber wirklich jeder Hund, egal ob groß, klein, jung oder alt an der Radtour teilnehmen.

Besonders sportliche Hunde können auch mit einer Fahrradleine oder mit einem Bauchgurt neben dem Rad herlaufen, doch für viele Hunde ist dies zu anstrengend. Vor allem ältere Hunde oder Hunde mit kurzen Beinen ermüden schnell, wenn sie lange Zeit neben einem Rad laufen.

Wofür ist ein Hundefahrradanhänger überhaupt gedacht?

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Vereinfacht gesagt wurden Hundefahrradanhänger dafür gedacht, die Vierbeiner in verschiedenen Situationen zu transportieren. Oft kommen die Anhänger im Urlaub oder bei einem Ausflug zum Einsatz. Mit dem Anhänger kann wirklich jeder Hund unabhängig von Rasse und Alter an der Tour teilnehmen.

Viele Hunde lieben es, stets in der Nähe ihres Herrchens zu sein und freuen sich darüber, wenn man sie auf eine Radtour mitnimmt. Langweilig wird es in dem Anhänger auch nicht, da es viel zu sehen gibt. Natürlich ist es wichtig, den Hund während der Fahrt stets im Auge zu behalten.

Wenn er unruhig wird, ist es wichtig, eine Pause einzulegen. Länger als 60 Minuten sollte der Hund ohnehin nicht am Stück im Anhänger sitzen. Manche Hunde laufen auch gern ein Stückchen mit und steigen dann in den Anhänger um, wenn sie müde werden.

In dem Anhänger lassen sich auf der Trinknapf, Wasser, Futter und eine Decke toll transportieren. Vor allem im Sommer ist es wichtig, dem Hund stets genügend Wasser anzubieten.

20 wichtige Kritierien für Kauf eines guten Fahrradanhängers

Auf dem Markt wird eine große Auswahl von ganz unterschiedlichen Modellen angeboten. Deshalb ist es sinnvoll, sich im Vorfeld zu überlegen, welche Kriterien bei dem Kauf eines Hundefahrradanhängers wichtig sind. D

Die individuellen Bedürfnisse wie die Sicherheit, die Qualität oder das Preis-Leitungsverhältnis sind oft recht unterschiedlich. Folgende Kriterien sind beim Kauf eines Hundefahrradanhängers relevant:

1. Die Größe und Gewicht des Hundes

Viele Modelle kommen in unterschiedlichen Größen. Beim Kauf ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Hund für das Modell nicht zu schwer ist. Bei einigen Anbietern darf das Gewicht der Ladung 9 Kilogramm nicht überschreiten. Dies bedeutet, dass größere Hunderassen nicht in ihnen mitfahren können. Für große Hunde sind Anhänger mit einem Belastungsgewicht von bis zu 40 Kilogramm gedacht.

Der Vierbeiner benötigt in dem Anhänger genügend Platz, damit er sich wohlfühlt. Er sollte daher aufrecht stehen können und sich umdrehen können. Zudem sollte er in der Lage sein, die Beine auszustrecken.
Tipp: Vor dem Kauf den Hund messen!

2. Das Gewicht des Anhängers

Auch das Gewicht des Anhängers sollte beim Kauf eine Rolle spielen. Schwere Modelle lassen sich natürlich mühsamer ziehen. Ein Gewicht von 10 bis 15 kg ist ideal.

3. Die Reifengröße des Anhängers

Die Größe der Reifen spielt ebenfalls eine Rolle. 24 Zoll Reifen sorgen für ein komfortables Fahrgefühl auf der Straße.

4. Die Federung für den Komfort

Der Anhänger sollte gefedert sein, ansonsten wird es für den Hund auf holprigem Untergrund schnell ungemütlich. Auch für den Fahrer ist eine fehlende Federung unangenehm.

5. Die Bremsen für die Sicherheit

Es ist gut, wenn der Hänger über eine Bremse verfügt. Dies verkürzt den Bremsweg. Falls der Anhänger keine Bremsen hat, müssen hohe Geschwindigkeiten vermieden werden.

6. Der Komfort und Polsterung des Innenraums

Der Anhänger sollte innen weich und gepolstert sein. Wenn der Hund unbequem sitzt, wird er schnell unruhig und will aussteigen. Natürlich kann man den Anhänger auch mit eigenen Decken zusätzlich gemütlicher machen.

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7. Die Stabilität

Der Anhänger sollte stabil sein und nicht wackeln. Ein Rahmen aus Stahl ist eine gute Wahl. Aluminium ist ebenfalls gut geeignet und leicht.

8. Der Preis

Der Preis ist ebenfalls Teil der Kaufentscheidung. Oft reicht ein Anhänger im mittleren Preissegment für kleinere Hunde aus. Besitzer von sehr großen Hunden müssen oft etwas tiefer in die Tasche greifen. An Sicherheit und Komfort lohnt es sich nicht zu sparen.

9. Die Montage

Der Anhänger sollte einfach und schnell aufgebaut werden können und nach 10 Minuten einsatzbereit sein.

10. Die Pflege

Pflegeleichte Materialien sind eindeutig von Vorteil. Ein Kunststoffboden mit Anti-Rutsch-Eigenschaften kann schnell mit Wasser gereinigt werden.

11. Das Umbauen

Einige Modelle lassen sich zu einem Hundebuggy umbauen. Ein Buggy ist ideal zum Spazierengehen oder Joggen.

12. Das Verstauen

Ein Hundeanhänger nimmt viel Platz weg. Daher ist es praktisch, wenn man ihn zusammenfalten oder zusammenklappen kann. Auch für den Urlaub ist ein faltbarer Anhänger viel besser als ein sperriges Modell.

13. Die Belüftung

Der Anhänger sollte gut belüftet sein. Netze an allen vier Seiten sind optimal. Kein Hund möchte in einem stickigen, warmen Anhänger sitzen.

14. Die Türen

Türen an der Hinter- und Oberseite ermöglichen ein leichtes Verladen des Hundes. Der Einstieg von oben ist für kleine Hunde und Welpen sehr gut geeignet. Das Öffnen der Oberseite hat zudem einen Cabrio-Effekt. Hunde schauen auch gerne in den Himmel. Bei einem offenen Dach muss man den Hund allerdings anleinen.

15. Das Anleinen

Der Anhänger sollte eine Stelle haben, an der man den Hund anleinen kann. Das Anleinen bringt zusätzliche Sicherheit während der Fahrt und sorgt dafür, dass der Hund nicht versucht, vorzeitig auszusteigen. Ein vorinstalliertes Geschirr ist ein großer Pluspunkt. Es verhindert, dass der Hund unkontrolliert herumrutscht.

16. Die Aufbewahrungstaschen

Aufbewahrungstaschen an der Außenseite sind sehr praktisch, da sie Platz für allerlei nützliche Sachen wie Leckerlies, Wasser, Kotbeutel oder die Hundeleine bieten.

17. Der Regenschutz

Bei Regen sollte der Anhänger verschlossen werden können. Eine Schutzplane gegen Regen sollte daher mitgeliefert werden. Das Material des Anhängers sollte insgesamt wasser- und winddicht sein. Eine Teflon- oder andere Schutzschicht ist sinnvoll.

18. Die Reflektoren

Reflektoren sorgen bei Dunkelheit für mehr Sicherheit. Sie sollten an der Vorder- und Rückseite angebracht sein.

19. Der Wimpel

Einige Modelle kommen auch mit einem Wimpel, der an einer Stage befestigt ist. So können Autofahrer den Anhänger besser erkennen.

20. Die Halterung/Kupplung

Um den Anhänger an dem Rad zu befestigen, ist eine passende Kupplung notwendig. Die meisten Räder besitzen eine Stelle für eine Universalkupplung, an der sich alle Hänger anschließen lassen. Vor dem Kauf ist es wichtig zu kontrollieren, für welche Kupplung das Rad kompatibel ist.

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Fahrradanhänger umgebaut zum Jogger für Spaziergänge zum Beispiel

3 unterschiedliche Modelltypen von Hundefahrradanhängern

Auf dem Markt unterscheidet man drei verschiedene Modelltypen: Hänger ohne Federung und Bremse, Hundefahrradanhänger mit Federung und ohne Bremse und Hundefahrradanhänger mit Feder und Bremse.

Hänger ohne Federung und Bremse

Diese Variante ist nur für Anfänger geeignet, die keine langen Strecken planen. Zudem kann der Anhänger nur auf ebenen Straßen und langsamer Fahrweise genutzt werden. Modelle ohne Federung und Bremse sind in der Regel die günstigsten Varianten. Für alte Hunde sind ungefederte Anhänger generell nicht geeignet.

Hundefahrradanhänger mit Federung und ohne Bremse

Anhänger mit einer Federung leisten im Urlaub und auf längeren Touren gute Dienste. Sie sind allerdings nicht zum schnellen Fahren gedacht. Radler, die sehr sportlich sind, sollten auf ein Profimodell zurückgreifen.

Hundefahrradanhänger mit Feder und Bremse

Diese Variante ist die bequemste und sicherste. Die am Fahrradanhänger verkürzt den Bremsweg stark und sorgt daher für Sicherheit. Das Fahrerlebnis ist aufgrund der Federung sehr sanft und ruhig. Anhänger mit Feder und Bremse kosten mehr als die anderen Modelle, aber bei regelmäßigem Einsatz es ist sicher sinnvoll, in die Sicherheit und in den Komfort zu investieren.

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Den Hund langsam an den Anhänger gewöhnen

Vierbeiner reagieren oftmals unsicher auf neue und ungewohnte Situationen. Welpen lassen sich schnell für die Anhänger begeistern, älteren Hunden fällt dies oft etwas schwerer. Doch mit ein paar Tricks lässt sich beinahe jeder Hund überzeugen.

Nach dem Kauf sollte sich der Hund den Anhänger erst einmal genau ansehen und beschnüffeln dürfen. Man sollte ihn keinesfalls direkt versuchen einzuladen und loszufahren, auch wenn dies verständlich ist. Der Hund braucht Zeit, um den Anhänger kennenzulernen.

Es kann sinnvoll sein, den Anhänger erst einmal im Flur stehen zu lassen. Leckerchen und die Lieblingsdecke helfen dabei, Bedenken abzubauen. Es ist wichtig, dass der Hund freiwillig in den Anhänger steigt. Wenn er Panik bekommt, kann die Fahrt gefährlich werden.

Die erste Fahrt mit dem Anhänger sollte zudem möglichst kurz ausfallen. Ein paar Minuten reichen völlig aus. Die Touren können dann nach und nach länger werden.

Kauf im Fachgeschäft oder online?

Fahrradanhänger für Hunde sind sowohl in Tiergeschäften als auch online erhältlich. Beides hat Vor- und Nachteile. In den Geschäften ist die Beratung besser, dafür ist online kaufen für viele Menschen bequemer. Wichtig ist, dass es ein langes Umtauschrecht gibt, falls der Anhänger dem Hund partout nicht gefallen will.

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  • FLEXIBEL: Wird der Transportprofi dagegen gerade nicht benötigt, lassen sich die beide Hinterräder dank Druckhebel-Einrastung im Handumdrehen abnehmen und der Wagen mit wenigen Handgriffen flach zusammenlegen.
  • SEHR LEICHTE MONTAGE: Die Lieferung des Hundeanhängers erfolgt im teilmontierten Zustand. Die Endmontage kann auch von handwerklich unbegabten Personen in etwa 10 Minuten bewerkstelligt werden.

Fazit:

Der Kauf eines Hundefahrradanhängers muss gut überlegt werden, da es viele unterschiedliche Modelle gibt. Die individuellen Bedürfnisse und die Hunderasse spielen bei der Wahl des richtigen Anhängers eine große Rolle. Der Hund sollte vor der ersten Fahrt langsam an den Anhänger gewöhnt werden. Fahrradanhänger für Hunde können sowohl in einem Tierfachmarkt als auch online gekauft werden.

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