Japanische Hunderassen

Japanische Hunderassen sind sehr authentisch und im Allgemeinen beschränken sie sich auf die 6 Nihon-Ken Hunderassen. Die Nihon-Ken Hunderassen sind Shiba Inu, Shikoku Ken, Kishu Ken, Kai Ken, Hokkaido Ken, Akita Inu. Hinzukommen der Japanische Chin, Japanische Spitz, Tosa, Japanische Terrier und der Ryukyu.

Japanische Hunde sind nicht nur wunderschön, sondern haben auch eine bewegte Geschichte und Herkunft, die einzigartige, starke und intelligente Hunde hervorgebracht hat, die als Arbeitshunde und Gefährten sehr beliebt sind.

japanische hunderassen

Shiba Inu

Der Shiba Inu mag klein sein, aber der Bursche hat eine große Persönlichkeit! Man geht davon aus, dass er der älteste der sechs ursprünglichen Spitz-Hunde Japans ist. Er überlebte den Zweiten Weltkrieg und wurde fast ausgerottet.

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Diese 20 Pfund schwere japanische Hunderasse sieht mit ihren Stehohren, dem orange-weißen Fell und den mandelförmigen Augen wie ein Fuchs aus, aber der athletische Körperbau und die Agilität des Shiba Inu haben ihn zu einem hervorragenden Jäger gemacht. Der Shiba Inu ist hochintelligent, doch in Kombination mit seinem temperamentvollen Wesen, kann dies unter Umständen zum Problem werden. Diese Rasse ist dafür bekannt, stur zu sein, aber frühes Training und Sozialisierung helfen, dieses Verhalten einzudämmen. Hier mehr Infos zum Shiba Inu

Japanischer Chin

Der Chin ist ein interessanter Hund mit seinem zerknautschten Gesicht, den weit auseinander stehenden Augen und dem buschigen Schwanz. Dies ist eine der ältesten japanischen Hunderassen, die an den kaiserlichen Höfen lebte. Sie hat sich über die Jahrzehnte hinweg ihre elegante Körperhaltung bewahrt, mit einem dichten Fell aus langem, seidigem Fell, das am ganzen Körper und Kopf eine gefiederte Textur aufweist.

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Er kommt in zwei Farben von Schwarz und Weiß oder Rot und Weiß vor. Dem Chin werden katzenähnliche Eigenschaften nachgesagt, was ihm insgesamt eine interessante Persönlichkeit verleiht. Der kleine japanische Hund liebt das Springen! Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Chin von Möbel zu Möbel springt oder sich auf höher gelegenen Orten ausruht. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie ihn eingerollt auf dem Couchtisch finden. Außerdem ist er so reinlich wie eine Katze und auch sein Spieltrieb mutet katzenhaft an. Was das Temperament angeht, ist er ein klarer Familienhund. Der Chin ist freundlich zu allen, verspielt und lässt sich gut erziehen. Hier mehr Infos zum Japan Chin

Japanischer Akita Inu

Der Akita Inu ist die größte Spitz-Rasse aus Japan und hat eine lange Geschichte, die der des Shiba Inu nicht unähnlich ist. Dieser uralte Hund wäre während des Zweiten Weltkriegs fast verschwunden, aber engagierte Züchter hielten den Akita am Leben. Der Akita Inu ist ein Großhund, muskulös und wohlproportioniert mit einem breiten Kopf, spitzen Ohren und Mandelaugen.

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Diese Rasse könnte als launisch bezeichnet werden, doch mit konsequentem Training und Sozialisierung ist der Akita Inu ein toller Familienhund und so treu, wie ein Begleithund nur sein kann. Jedoch ist der Akita von Natur aus unnahbar, er mag es nicht, wenn man sich an seinem Futter oder Spielzeug zu schaffen macht, und er kann gegenüber Fremden und anderen Hunden unberechenbar sein. Hier mehr Infos zum Aktia Inu

Japanischer Spitz

Der Japanische Spitz ist der Nachkomme des Deutschen Spitzes, der 1920 aus China nach Japan gebracht wurde. Im Jahr 1925 wurden zwei weiße Spitz aus Kanada importiert. Diese Hunde waren die ursprünglichen Nachkommen, aus denen der moderne Japanische Spitz entstand. Der Japanische Spitz ist ein kleines Hündchen mit einem schneeweißen Fell, das aus langen, dichten Haaren besteht. Der fuchsähnliche Japanische Spitz hat einen kleinen Kopf mit Stehohren, dunklen Augen und einem spitzen Gesicht.

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Dieser Hund ist ein kleiner Hitzkopf, der wachsam ist und Laut gibt, wenn sich Fremde dem Haus nähern. Dieses Verhalten hat der Rasse den Ruf eingebracht, als natürliche Alarmanlage zu fungieren. In Summe ist der Japanische Spitz ein wunderbarer Begleithund. Er liebt Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit und ist daher eine gute Wahl für ältere Menschen und Kinder. Er hat ein energiegeladenes Auftreten und spielt den ganzen Tag. Hier mehr Infos zum Japan Spitz

Shikoku

Der Shikoku ist ein weiterer beliebter Angehöriger der Spitzgattung, der für die Wildschweinjagd auf der Insel Shikoku gezüchtet wurde. Er ähnelt im Aussehen dem Akita und dem Shiba Inu, ist aber mittelgroß und hat Jagdtrieb. Der Shikoku unterscheidet sich von seinen Spitz-Cousins durch sein schönes, dichtes Fell, das es in 3 Schattierungen gibt: schwarz-sesam, rot-sesam und weiß.

Shikoku

Ein dreieckiges Gesicht und Stehohren ergänzen seine wolfsähnlichen Merkmale. Diese mittelgroße japanische Hunderasse liebt die freie Natur. Das Erstaunliche am Shikoku ist sein natürliches, anpassungsfähiges Verhalten. Obwohl er im Freien bestens zurecht kommt, hält er sich auch gerne im Haus auf. Der Shikoku liebt Streicheleinheiten. Die Rasse ist selten und außerhalb Japans nur schwer zu bekommen.

Kishu

Der Kishu oder Kishu Ken ist eine japanische Hunderasse, die es schon seit Tausenden von Jahren gibt. Diese mittelgroße Hunderasse stammt aus der Kishu-Region und wurde einst zur Jagd auf Wildschweine und Hirsche eingesetzt. Vom Körperbau her ähnelt sie dem Akita und dem Shiba Inu, mit dem typischen Spitz-Dreiecksgesicht, Stehohren und langer, geringelter Rute.

Kishu Ken

Das Fell des Kishu kommt nur in einfarbigen Farben vor (um als reinrassig akzeptiert zu werden). Dazu gehören Weiß, Schwarz, Rot und Sesam. Weiß ist die häufigste Fellfarbe. Diese Rasse liebt ihre Familie und ist anhänglich gegenüber Kindern. Sie wird sich zu 100 % ihrem Besitzer oder ihrer Familie widmen und niemandem sonst. Der Kishu ist intelligent, aufmerksam, ehrgeizig und verspielt.

Tosa

Der Tosa Inu ist definitiv der Muskelprotz unter den japanischen Hunderassen. Er kann bis zu 90 kg wiegen. Der Tosa sieht anders aus als die typischen japansichen Spitz-artigen Rassen, mit einem massiven Kopf und einer quadratischen Schnauze. Die Kiefer sind breit und kräftig, mit samtigen Ohren, die an den Seiten des Kopfes herabhängen. Der japanische Tosa-Hund wurde in Japan zum Kämpfen gezüchtet.

Tosa Inu

Er kann als Wachhund furchtlos und beschützend sein, ist aber auch dafür bekannt, muss aber konsequentes Training und gut geführt werden. Der Tosa setzt gerne seine Dominanz durch und braucht einen ruhigen und erfahrenen Besitzer. Diese große japanische Hunderasse ist nicht für Ersthundebesitzer zu empfehlen. Hier mehr Infos zum Tosa

Japanischer Terrier

Der Japanische Terrier ist eine kleine Hunderrasse aus Japan, die auch Nihon Terrier, Nippon Terrier und Nihon Teria genannt wird. Er sieht ähnlich aus wie Foxterrier oder Rat Terrier, ist aber kleiner und zierlicher und hat eine Lebenserwartung von 10 bis 12 Jahren. Er wurde als Ungezieferjäger eingesetzt, ist aber auch oft nur ein Begleithund, der wegen seiner geringen Größe und seiner Liebe zum Kuscheln oft als Schoßhund bezeichnet wird.

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Die Rasse sieht sehr niedlich aus und hat eine fröhliche und temperamentvolle Persönlichkeit, doch sogar in seinem Heimatland ist der Japanische Terrier eher selten anzutreffen. Außerhalb von Japan ist er eine wahre Rarität. Der Japanische Terrier fühlt sich in einer sportlichen Familie, auch gerne mit Kindern, wohl. Hier mehr Infos zum Japanischen Terrier

Eine der am meisten verehrten Figuren in Japan ist übrigens ein Hund namens Hachiko, der Akita Inu. Dieser Hund wurde in der japanischen Kultur zu einem Symbol für Loyalität, da er am Bahnhof auf die Rückkehr seines Herrchens wartete, selbst nachdem dieser verstorben war. Der Hund wartete und wartete, tagaus und tagein. Anwohner versorgten ihn schließlich täglich mit Futter.

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