Die Natur ruft – mit Dogtrekking

Seit vielen Jahrtausenden legen Menschen und ihre vierbeiniger Freunde, als Team zusammen große Entfernungen zurück, sei dies auf der Jagd oder auf der Suche nach neuen Abenteuern. Dazu ist Respekt nötig, unbedingbares Vertrauen und wechselseitiges Verantwortungsbewusstsein sehr wichtig. Und wenn die Natur ruft, bei der Sportart „Dogtrekking“ sind genau diese Faktoren wichtig und zudem wird bei dieser naturverbundene Sportart nicht nur die große Sehnsucht nach Abenteuer gestillt, sondern ist für den Vierbeiner und seinem Halter eine sinnvolle sportliche Beschäftigung.

Mit Dogtrekking gemeinsam die Natur erleben

Mit all den der Ursprünglichkeit, die unter dem gepflegten Fell bei jedem Hund lauert – baut uns jeder Hund eine Brücke zum elementaren Naturerlebnis. Denn in der Stille der Natur verbinden sich zwei beste Freunde auf ganz neue Art und Weise und dazugehören:

– Hören und Riechen

– Schmecken

– Atmen und Laufen

– Erleben und Staunen

trekking-mit-hundDiese Sinne gehören zu den wahrhaftigsten Erfahrungen in der Natur, die über eine alltägliche Hundesportart weit hinausgehen kann – denn Dogtrekking ist eine Philosophie nach dem Motto: „back to the roots“ – die Natur ruft.

Wenn Sie mit ihrem vierbeinigen Freund eine große Tour für viele Stunden oder Tage miteinander verbringen – lernen Sie einander auf einer neuen Weise sich zu verstehen und kennen. Sie sind aufeinander angewiesen müssen außerdem Schwierigkeiten gemeinsam meistern und dies schweißt zusammen und die Beziehung wird noch inniger mit Dogtrekking

Die Voraussetzungen für Dogtrekking

Wie bei jeder Hundesportart ist es wichtig, dass der Hund fit ist und daher sollten Sie als Halter dies von Ihrem Tierarzt vorher checken lassen, ob Ihr Hund für diese Natur-Sportart Dogtrekking geeignet ist. Zugegeben nur wenige Hunde haben was dagegen sich in der freien Natur zu bewegen, aber manche Hunde haben nach ein paar Stunden genug vom puren Naturerlebnis und möchte einfach nur noch in ihrem Hundebett schlafen. Andere wiederum können durch ihren Körperbau Probleme bekommen das betrifft die Kurzbeinigen oder schwere Hunderassen, da diese nicht sehr lauffreudig sind. Hingegen zum Beispiel Jagdhunde, Hütehunde oder auch nordische Hunde, die eine ausgeprägte Bewegungsfreude haben, ist Dogtrekking genau das Richtige.

Bei dieser Sportart ist es empfehlenswert ein Anti-Jagd-Training zu absolvieren – denn bei Dogtrekking wird Ihr Hund öfter in Versuchung kommen vom Weg abzukommen und Hasen und Co nach zu jagen.

Dogtrekking ist Teamarbeit und bei dieser Sportart in der Natur, wird Ihr Hund zum Teampartner, denn hier müssen Sie mit ihrem bestem Freund kräftezehrende und schwierige Abschnitte gemeinsam bewältigen und die Zusammenarbeit funktioniert nur mit gut beigebrachten Kommandos.

Hier ein interessanter Beitrag des ORF über Dogtrekking:

Die Ausrüstung für Dogtrekking für Hund und Mensch

Bei diesem tollen Naturerlebnis benötigen Sie und ihr Hund eine sorgsam zusammengestellte Ausrüstung, denn nur eine gute Ausrüstung gewährleistet eine reibungslose Tour. Und hier ist es sehr wichtig, nicht am falschen Ende zu sparen. Denn neben der klassischen Outdoor-Bekleidung für Sie – muss natürlich auch der Vierbeiner ausgestattet werden. Je nach Empfindlichkeit der Hundepfoten ist die Anschaffung von Hundeschuhen (Booties) sinnvoll ganz besonders, wenn Sie eine lange Strecke planen, sollten Sie immer für ihren Hund Hundeschuhe dabei haben.

Wichtig ist, wenn Sie Hundeschuhe kaufen, dass diese gut sitzen und eine griffige Sohle haben. Einige Hunde stehen zwar nicht auf solche Schuhe und müssen daher an ein solches Schuhwerk langsam gewöhnt werden.

Statt eines Hundehalsbands benötigt Hund ein Geschirr – somit ist das Risiko gebannt, dass sich Hund im Dickicht festhacken und sich am Hals verletzen kann. Für Sie als Zweibeiner ist es praktisch, sich einen Bauchgurt anzulegen, an dem die Leine befestigt wird – denn so bleiben beide Hände frei.

Auch die übliche Wanderausrüstung darf nicht fehlen und dazugehören:

– Karte und Kompass

– Handy am besten mit GPS

– Taschenmesser und Feuerzeug

– Erste-Hilfe-Set für Hund und Mensch

– Zeckenzange

– Stirnlampe oder Taschenlampe

hundetrekkingJe nach Tour sollten Sie im Rucksack genügend Nahrungsmittel und Wasser dabei haben, sodass diese auch für zwei reichen. Wenn ihr Hund gut gebaut ist, können Sie ihm auch kleine Hunde-Packtaschen an seinem Geschirr befestigen und Hund kann so – einen kleinen Teil des Gepäcks selber tragen.

Für alle, die Dogtrekking ausprobieren wollen, beginnen am Besten erst mit gut durchplanten kleine Touren, die Sie kennen, bevor sie Tagestouren oder für mehrere Tage in der Natur verbringen. Für sportliche geübten Dogtrekker, die für mehrere Tage in der Natur unterwegs sind, benötigen auch ein Zelt und selbstverständlich genügend Nahrungsmitteln. Und für alle, die Blut geleckt haben und echte Abenteuer suchen, gibt es Dogtrekking in ganz Europa, die von Dogtrekking Veranstaltern angeboten werden

Sportliche Dogtrekker wandern in ganz Europa

Spezielle Reiseanbieter organisieren für sportliche Dogtrekker Gruppenwanderungen nicht nur in Deutschland, sondern auch in ganz Europa, wie zum Beispiel in Polen, Österreich oder Tschechien. Solche Dogtrekking Touren gehen meistens über mehrere Tage mit Übernachtung in Hütten, Pensionen oder Zelt mit einer fachkundigen Führung. Abgesehen von Breitensport, ist Dogtrekking auch europaweit eine Turniersportart und bei solchen Events können sich die Profis Dogtrekker messen.

Doch fernab von Leistungssport ist Dogtrekking für Naturbewusste eine ganz neue Perspektive für Halter und Hund – die Natur hautnah zu erleben. Also für alle Naturbewusste Hundehalter – spitzt die Ohren schaut in die treuen Hundeaugen und Sie sehen – das Natur Abenteuer ruft.

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