Japan Spitz

Der Japan Spitz (auch: Japanischer Spitz) wird in seiner Heimat Nihon Supittsu genannt. Dort ist er sehr beliebt und zahlenmäßig noch weit mehr vertreten als in Europa. In Deutschland werden derzeit pro Jahr etwa 30 Welpen geboren.junger-japan-spitz

Zu seinen Vorfahren zählt der Deutsche Großspitz. Dieser gelangte erstmals um das Jahr 1920 nach Japan. Dort wurde mit weiteren Spitzen, unter anderem aus China, Kanada und den USA, eine eigene Zucht aufgebaut. 1948 präsentierte der Japanische Kennel Club den ersten Rassestandard für den Japan Spitz.

In der Rassensystematik der FCI wird der Japanische Spitz in Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 5 (Asiatische Spitze und verwandte Rassen), Standard Nr. 262, gelistet.

Äußeres Erscheinungsbild des Japan Spitz

Größe:
japanischer-SpitzDie Widerristhöhe beträgt beim Rüden 30-38 cm, Hündinnen sind ein wenig kleiner.

Gewicht:
Eine genaue Gewichtsangabe ist im Rassestandard nicht vermerkt.
Üblicherweise beträgt das Gewicht 5-8 kg.

Farbe:
Das Fell des Japan Spitz ist reinweiß.

Das Haarkleid besteht aus geradem Deckhaar und einer weichen, dichten Unterwolle. Im Gesicht, an den Ohren, an der Vorderseite des Unterarms sowie unterhalb des Sprunggelenks ist das Fell kürzer als in den restlichen Bereichen des Körpers. Im Hals-, Schulter- und Vorbrustbereich bildet es dagegen eine Krause.
Die Rute trägt eine lange Fahne.

Körperbau:
Der Körper des Japan Spitz ist harmonisch proportioniert. Er steht nahezu im quadratischen Format; das Verhältnis der Japan-SpitzWiderristhöhe zur Länge seines Körpers soll 10:11 betragen. Der kleine Hund strahlt Schönheit und Eleganz aus.
Sein Kopf ist mittelgroß und im Gesamtbild zum Rest des Körpers passend. Der Stop ist gut ausgebildet, der Fang spitz zulaufend. Der Nasenspiegel ist schwarz pigmentiert.
Die mandelförmigen Augen sind dunkel und haben einen aufgeweckten Ausdruck.
Die aufrecht getragenen Ohren sind relativ klein. Sie haben eine dreieckige Form.
Der gut bemuskelte Hals geht über einen hohen Widerrist in einen kurzen, geraden Rücken über. Die Lendenpartie ist relativ breit.
Die Brust ist tief und breit mit gut gewölbten Rippen.
Seine Fahnenrute trägt der Japan Spitz über dem Rücken.
Die Vorderhand zeichnet sich durch gut schräg liegende Schultern und gerade Unterarme aus, die Hinterhand ist muskulös und in den Gelenken mäßig gewinkelt.
Die Ballen und Krallen sollen idealerweise schwarz sein.

Besondere Eigenschaften des Japanspitz

Wesen:
japan-spitz-portraitDer Japanische Spitz hat ein freundliches, angenehmes Wesen.
Er ist weder zu ruhig noch zu temperamentvoll. Der kleine Hund ist durchaus wachsam, ohne jedoch zum Kläffen zu tendieren. Im Rassestandard ist sogar vermerkt, dass er „keinen Lärm machen“ dürfe.
Zu seiner Familie entwickelt er eine sehr enge Bindung. Er ist intelligent und lernt schnell; seine Erziehung bereitet meist wenig Schwierigkeiten.
Wird er durch entsprechende körperliche Betätigung ausgelastet und auch geistig beschäftigt, so gibt er einen angehnehmen Gefährten ab, der sich auch mit Kindern gut versteht.

Mögliche Einsatzgebiete:
Der Japanische Spitz ist ein idealer Familien- und Begleithund. Zu Hause ist er anhänglich und unkompliziert, im Freien liebt er Bewegung in Form von Sport und Spiel. Auch für Hundesportarten wie Agility ist er sehr gut geeignet.
Als Ersthund für Personen mit wenig Hundeerfahrung ist der Japan Spitz eine interessante Option.

Haltung und Pflege
japan-spitz-sitzendDurch sein unkompliziertes Wesen und seine überschaubare Größe kann der Japan Spitz problemlos in einer Stadtwohnung gehalten werden.

Das dichte Fell muss regelmäßig gebürstet werden.

Gesundheit
Die Patellaluxation (Herausgleiten der Kniescheibe aus ihrer Führung) tritt bei der Rasse gelegentlich auf.

Auch verengte Tränenkanäle kommen beim Japan Spitz häufiger vor.

Die Distichiasis ist eine Erkrankung, bei der es zu einer permanenten Reizung der Hornhaut des Auges durch kleine Härchen, die aus dem Lidrand in Richtung des Auges wachsen, kommt. Das Auftreten dieser kleinen Härchen hat eine erbliche Komponente. In der Zucht wird versucht, diese durch gezielte Anpaarungen zuvor untersuchter Tiere zu umgehen.

Die Lebenserwartung des Japan Spitz liegt bei etwa 12 Jahren.

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