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Ein Welpe zieht ein – Checkliste: Welpenausstattung, die benötigt wird

Wenn ein Welpe ins Haus kommt, ist die Vorfreude groß. Genauso viel Spaß wie der Hund selbst macht das Einkaufen der neuen Hunde-Ausstattung. Wir helfen dir beim Einkaufen mit wertvollen Tipps und Checklisten.

Was braucht ein Welpe?

Wie viel und wie teuer du für deinen Hund einkaufen möchtest, liegt an deiner persönlichen Situation und an deinen Vorlieben. Selbst wenn du mit einem kleineren Budget auskommen möchtest, gibt es ein paar Must-haves. Möchtest du mehr ausgeben, kann eine komplette Welpenausstattung mehrere hundert Euro verschlingen.

Ein Schlafhaus oder eine Box

Sobald dein Welpe zu dir kommt, beginnt ein neuer Zeitabschnitt. Der Welpe wird zum ersten Mal getrennt von der Mutter und den Geschwistern sein. So ein kleiner Hund hat noch extrem viel Bedürfnis nach Schutz, Schlaf und Ruhe.

Zu diesem Zweck bevorzugen viele Welpen eine geschützte Hütte, eine Box oder einen Karton. In einem von mehreren Seiten geschlossenen und gemütlichen Schlafhaus kann sich der Welpe sicherer fühlen, als auf einem offenen Platz oder in einem Korb. Anbieten solltest du diese Möglichkeit auf jeden Fall.

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Hundeboxen sind große Transportboxen, die du später auch fürs Autofahren oder unter bestimmten Umständen fürs Fliegen und Urlaubsreisen nutzen kannst.
Kennt dein Hund diese Box von Klein auf als Schutzraum, wird er ein Leben lang etwas Positives mit der Box verbinden. Möchtest du deinen Hund später im Fahrradanhänger mitnehmen, eignet sich auch der als Schlafhaus.

Möchtest du nicht so viel für eine Box ausgeben und nur ein gemütliches Schlafhäuschen haben, tut es auch eine Faltbox, die du für 30 bis 50 Euro bekommst.

Alternativ kannst du auch einen Pappkarton als witziges Hundehaus gestalten. Denke aber bitte daran, dass dein Welpe diesen sehr wahrscheinlich anknabbern wird. Gestalte das Innere so, dass es schnell auswechselbar ist, wenn dein Welpe mal ins Häuschen gemacht hat. Das kann anfangs noch vorkommen. Ergänzend kannst du deinem Hund klassische Hundeschlafkissen oder Körbchen anbieten.

  • Ein geschlossener Schlafplatz dient dem Schutzbedürfnis des Welpen.
  • Achte auf gute Waschbarkeit und Putzmöglichkeiten.
  • Investiere in langfristig und vielseitig nutzbare Gegenstände.

2. Futter, Fress- und Wasserschüssel

Lass dir zu Beginn unbedingt etwas Futter vom Züchter mitgeben oder kaufe dasselbe. Den Hund mit dem Umzug sofort auf ein neues Futter umzustellen, ist ungünstig. Fütterte mindestens noch zwei Wochen das bekannte Futter weiter und wechsle dann schleichend.
Hast du schon eine bestimmte Marke oder ein Futter im Sinn, kannst du das in kleinen Mengen zum alten dazu geben und dann ganz wechseln.


Wenn du dir bezüglich des Futters unsicher bist, lässt du dich am besten vom Züchter beraten.
Diese Experten kennen sich in der Regel hervorragend aus und geben gerne Tipps.
Willst du dich selbst zurechtfinden, geben wir dir ein paar Tipps zu welpengerechter und guter Hundenahrung:

  • Kaufe im ersten Lebensjahr nur Spezialfutter für Welpen/Junghunde.
  • Füttere am besten eine Mischung aus Nass- und Trockenfutter.
  • Achte auf Futtermittel mit wenig Getreide und viel Fleisch.

Dein Welpe braucht natürlich auch eine Futterschüssel. Die Futterschüssel wird mit dem Welpen mitwachsen. Anfangs kannst du natürlich auch eine Schüssel aus deiner Küche verwenden:

  • Achte auf sicheren Stand.
  • Keine Splitter oder harten Kanten.
  • leicht zu reinigen.
  • Lege am Fressplatz anfangs Küchentücher oder ein waschbares Set aus.
  • Stelle die Wasserschüssel immer direkt neben den Fressnapf.

3. Spielzeug

Für Welpen ist anfangs alles ein Spiel. Das ist auch gut so. Verspielte Hunde sind neugierig und lernen gerne. Damit dein Welpe möglichst viele Reize und Abwechslung bekommt, sollte er auch verschiedene Spielsachen zur Verfügung haben.

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Die Klassiker sind natürlich Bälle, Kauringe und Quietschfiguren. Spiele mit deinem Welpen bitte keine Rangelspiele und erwarte nicht, dass er gleich Apportieren lernt. Welpen wollen riechen, kauen, anknabbern, herumtragen, schubsen und sich herumkugeln.

Obwohl dein Hund sicher alles in deiner Wohnung als Spielzeug werten wird, ist es sinnvoll
in echtes und sicheres Hundespielzeug zu investieren.
Beschäftigst du deinen Welpen ausreichend und hat er interessante Spielsachen, wird er sich auch weniger an Schuhen, Tischbeinen oder Sofakissen vergreifen. Rechnen musst du mit solchen Spielattacken aber trotzdem!

  • Bälle, Kauringe, weiche Sachen und Quietschtiere sind gute Spielsachen für Welpen.
  • Nur hunde- oder welpengerechtes Spielzeug anbieten.
  • Dinge, die nicht als Spielzeug geeignet sind, in Sicherheit bringen.

4. Absperrungen

Dein Welpe sollte einen Raum haben, in dem er sich völlig ungestört zurückziehen kann. Hast du keine Zeit, den Hund zu beaufsichtigen, ist es wertvoll, wenn du die Tür zu diesem Zimmer schließen kannst. Andernfalls musst du damit rechnen, dass der Hund aufwacht und herumwandert.

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Hast du ein Haus mit mehreren Etagen, offene Balkon- oder Terrassentüren oder möchtest Türen nicht ganz schließen, helfen Absperrgitter. Sie sichern den Welpen vor Unfällen und geben dir mehr Ruhe und Sicherheit.

  • Absperrgitter gibt es flexibel anpassbar für alle Treppen und Türen.
  • Du bekommst sie im Hunde- oder Kleinkinderzubehör.

5.Hundetoiletten

Welpen sind anfangs nicht stubenrein. Dein Kleiner kann die ersten Tage überall hin kacken oder pinkeln. Lass ihn also nicht unbedingt über deine teuersten Teppiche laufen und decke Polstermöbel und Betten ab.
In den ersten Tagen kannst du noch nicht verlangen, dass dein Hund automatisch nur draußen sein Geschäft macht. Der Welpe sollte in seinem Zimmer, einem Laufstall und in der ganzen Wohnung eine oder mehrere Toiletten haben. Als Einstreu nimmst du normales und möglichst unparfümiertes Katzenstreu.

Siehst du, dass dein Hund ansetzt irgendwo in der Wohnung sein Geschäftchen zu verrichten, nimmst du ihn sanft und setzt ihn auf die Toilette. Nach ein paar Wochen hat der Kleine gelernt, dass Spaziergänge zum Absetzen von Kot und Urin gedacht sind.

  • Hundetoiletten sind Plastikwannen, wie sie auch für Katzen genutzt werden.
  • Achte auf einen ausreichend hohen Rand und darauf, dass der Hund bequem hineinsteigen
  • kann.
  • Stelle in einer größeren Wohnung mehrere Hundetoiletten für einen Welpen auf.
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6. Leine und Halsband oder Geschirr

Bald wird es so weit sein: Du und dein Welpe geht die ersten kleinen Gassirunden. Gehe das sachte an und gewöhne den Hund zuerst an ein Geschirr oder die Leine und das Halsband. Welpen wachsen schnell und diese Welpen-Ausstattungsgegenstände können gar nicht schnell genug mitwachsen. Achte daher auf ausreichend flexible Anpassungsmöglichkeiten, wenn du nicht alle paar Wochen Neues kaufen möchtest.

Bei Welpen sind die Kriterien wichtig:

  • Weiches und doch stabiles Material.
  • Geschirre am besten gepolstert.
  • Mehrfach verstell- und anpassbar.
  • Halsband sicher und nicht zu eng.
  • Halsbänder am besten aus weichem Nylon.
  • Eine leichte und kurze Leine.

7. Transportbox oder Sicherheitsgurt fürs Auto

Seid ihr immer zu zweit unterwegs, kann der Beifahrer einen Welpen anfangs noch gut auf den Schoß nehmen. Trotzdem wäre es insgesamt sicherer und besser, den Hund von Beginn an ans Autofahren in einer Hundebox zu gewöhnen.
Anfangs reicht dazu eine ganz normale Hundetransportbox. Wenn du sparen musst, kannst du zu diesem Zweck natürlich auch die Schlafhaus-Box wählen. Fährst du öfter mit dem kleinen Hund, kann das hin und her allerdings lästig sein. Dann kaufst du besser eine zweite Box fürs Auto.

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Später musst du dir überlegen, ob dein Hund in einer großen Autobox im Kofferraum, hinter einem Trenngitter oder am Sicherheitsgurt angeschnallt mitfahren soll.

Welpen fahren am besten in einer Box oder am Sicherheitsgurt mit.

Checkliste für die Welpenausstattung – die Übersicht

Was du auf jeden Fall brauchst sind:

  • Ein Schlafhaus mit Kissen und Decken
  • Welpenfutter
  • Fressschüssel und Wassernapf
  • Geschirr oder Halsband und Leine
  • Transportmöglichkeit fürs Auto


Alle weiteren Ausstattungsmerkmale hängen von dir und davon ab, was du mit deinem Welpen erleben möchtest. Achte immer auf welpengerechte Artikel und bedenke, dass ein kleiner Hund schnell wächst und fast alles anknabbert!

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