Affenpinscher

Die Geschichte des Affenpinschers reicht bis weit in die Vergangenheit Deutschlands zurück. Daher gilt diese kleine Hunderasse als eine der wohl ältesten Rassen der Bundesrepublik. Der ursprüngliche Zweck, zu dem Affenpinscher gezüchtet wurden, war die Jagd auf Ratten und Mäuse. Dennoch gilt er schon seit jeher als guter Begleit- und Haushund, der seinem Halter treu ergeben ist. Der starke Charakter des Affenpinschers gepaart mit seinem besonderen Erscheinungsbild ergeben einen Mix, der in der Hundewelt häufig unterschätzt wird. Geführt wird die Rasse offiziell unter der FCI Standard Nummer 186, Gruppe 2, Sektion 1.1.

 

Das äußere Erscheinungsbild vom Affenpinscher

Gewicht

Der kleine Affenpinscher erreicht ein Gewicht zwischen vier und sechs Kilogramm. Nennenswerte Unterschiede zwischen Hündinnen und Rüden gibt es nicht.

Größe

Mit einer Größe von 25 bis dreißig Zentimetern handelt es sich beim Affenpinscher um eine sehr kleine Hunderasse.

Farbe

Laut Standard weist die Hunderasse eine schwarze Färbung auf. Es gibt jedoch auch andere Färbungen, weswegen rote oder auch braune Exemplare gelegentlich zu finden sind.

Körperbau

Der Affenpinscher hat einen kleinen und sehr kompakten Körper mit kurzen Beinen und einem eher kleinen Kopf. Sein Fell ist rau und dicht. Vor allem im Kopfbereich gilt der Affenpinscher als ein echter „Charaktertyp“, denn hier steht das Haar buschig und sehr dicht ab. Die kurze Nase des Affenpinschers sorgt dabei für die affenartige Optik, die der Rasse letztlich auch ihren Namen verlieh.

 

Besondere Eigenschaften

Wesen
Affenpinscher sind trotz ihrer geringen Körpergröße sehr mutige und charakterstarke Hunde. Sie entwickeln sich im Laufe der Zeit zu sehr treuen und anhänglichen Begleitern, die ihren Halter mit Lebhaftigkeit, Wachsamkeit und einem liebenswürdigen und lustigen Verhalten von sich überzeugen. Dabei gelten Affenpinscher grundsätzlich auch als frech und verspielt, was sie in Kombination mit ihrem kinderfreundlichen Charakter zu guten Familienhunden macht. Auch mit Artgenossen sind sie in aller Regel gut verträglich.

Die Ausgeglichenheit und Freundlichkeit des Affenpinschers nimmt bei manchen Exemplaren ein jähes Ende, wenn es um den Kontakt zu fremden Menschen geht. Hier verteidigen die kleinen Hunde ihre Halter und Familien sehr lautstark und mit eisernem Willen. Daher ist eine konsequente Erziehung das A und O. Da der Affenpinscher jedoch sehr lernfähig ist und sich gerne beschäftigen lässt, macht die Erziehung dieser Rasse in den meisten Fällen viel Spaß.

 

Mögliche Einsatzgebiete

Heute wird er nicht mehr auf die Jagd nach Mäusen und Ratten geschickt. Das optimale Einsatzgebiet für diese Hunderasse ist ein Leben als treuer Begleiter und Haushund.

 

Haltung und Pflege des Affenpinschers

Die Rasse eignet sich sowohl für die Haltung in einem Haus mit Garten als auch für die Wohnungshaltung. Bei der Haltung in der Wohnung sollten Besitzer dennoch auf genügend Beschäftigung und Bewegung achten. Genügend Auslauf am Tag versteht sich als Selbstverständlichkeit!  Soll ein Affenpinscher als Familienhund angeschafft werden, so verträgt er sich besonders mit verantwortungsbewussten Kindern, die ihn nicht als Spielzeug verstehen.

Die Fellpflege beim Affenpinscher richtet sich vor allem nach der Dichte seines Haarkleides. Da der Affenpinscher ein raues und dichtes Fell hat, muss er regelmäßig gebürstet werden. Empfohlen wird außerdem das Trimmen des Fells etwa zwei Mal pro Jahr.

 

Gesundheit

Passend zu seinem fröhlichen und lebhaften Charakter ist der Affenpinscher wenig anfällig für Krankheiten. Er erreicht ein Alter von bis zu 14 Jahren. Erkrankungen, die bei dieser Rasse etwas häufiger vorkommen, beziehen sich vor allem auf die Hüfte und die Luftröhre. Auch die Kniescheiben der Affenpinscher sind gelegentlich von einer sogenannten Patellaluxation betroffen, die unbedingt tierärztlich behandelt werden muss.

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Literatur

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