Galgo Español

Galgo-EspañolDer Galgo Español ist ein relativ großer spanischer Windhund.
Hunde seines Typs finden sich bereits in Darstellungen aus der Antike.
Seine Ahnen sollen ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammen, während der großen Völkerwanderungen gelangten sie mit den Kelten auf die Iberische Halbinsel.
Der Galgo zählt zu den Vorfahren des Englischen Windhundes (Greyhound).
Seine Verwendung war und ist vor allem die Hasenjagd im offenen Gelände, obwohl er auch bei der Jagd auf Kaninchen, Füchse oder Wildschweine zum Einsatz kommen kann.

In der Rassensystematik der FCI wird der Galgo Español in Gruppe 10 (Windhunde), Sektion 3 (Kurzhaarige Windhunde), Standard Nr. 285, gelistet.

Äußeres Erscheinungsbild

Größe:
Die Widerristhöhe beträgt beim Rüden 62-70 cm, Hündinnen werden 60-68 cm groß.

Gewicht:
Das Gewicht liegt bei 20-30 kg.

Farbe:
Galgo-EspanolBeim Galgo sind alle Farbschläge erlaubt. Gestromte Tiere sind häufig. Beliebte Farben sind

-Schwarz
-Schwarz gefleckt
-Dunkel falbfarben
-Zimtfarben
-Gelb
-Rot
-Weiß
-Gescheckt.

Das dichte Fell ist kurz und fein oder halblang mit rauer Textur.
Die Farbe der Haut ist Rosa, die Schleimhäute sollen dunkel pigmentiert sein.

Körperbau:
Der Körperbau des Galgo ist länglich mit harmonischen Proportionen und gutem Knochenbau. Die Rumpflänge soll die Widerristhöhe etwas übertreffen.
Sein Schädel ist schmal und relativ lang, die Nase im Profil konvex. Die Schädellänge soll zur Länge des Fangs im Verhältnis 5:6 stehen. Der Stop ist nur leicht ausgebildet. Der Nasenspiegel ist relativ klein und schwarz pigmentiert. Die Augen sind mandelförmig und meist dunkel gefärbt. Sie haben einen sanften Ausdruck. Die Ohren sind dreieckig und hoch angesetzt.
Der lange Hals geht in eine leicht konkave Rückenlinie über, die Lendenpartie wiederum ist konvex. Die Kruppe soll mehr als 45° geneigt sein.
GalgoEspanolDie Rute ist kräftig und sehr lang. Zur Spitze hin wird sie schmaler. In Ruhe befindet sie sich zwischen den Hintergliedmaßen; an ihrem Ende bildet sie einen seitlichen Haken, mit dem sie beinahe den Boden berührt.
Der geräumige Brustkorb ist lang und tief mit ausgeprägter Brustbeinspitze. Die Rippen sind flach und haben weite Zwischenräume.
Der Bauch ist stark aufgezogen.
Die Vordergliedmaßen stehen gerade und parallel. Die Hinterhand des Galgo ist senkrecht gestellt und gut bemuskelt.

Besondere Eigenschaften

Wesen:
Der Galgo ist ein ruhiger, eher zurückhaltender Hund. Er ist ein angenehmer und unkomplizierter Hausgenosse, der sein Temperament überwiegend im Freien zeigt. Er benötigt unbedingt entsprechende Bewegungsmöglichkeiten. Genügend Freilauf ist für ihn extrem wichtig, dabei sollte jedoch eine Umgebung gewählt werden, in der sich kaum Wild aufhält.
Der Galgo ist anhänglich und freundlich, Fremden gegenüber zeigt er sich jedoch vorsichtig.
Mit Kindern kommt er meist gut zurecht, im Umgang mit Artgenossen gibt er sich problemlos. Der Galgo ist ein intelligenter Hund, der schnell lernt. Bei seiner Erziehung sollte sein sensibles Wesen berücksichtigt werden.

Mögliche Einsatzgebiete:
galgoFür den passionierten Hetzjäger ist das Laufen auf einer Rennbahn oder der Einsatz beim sogenannten Coursing (das Jagen einer Hasenattrappe) eine ideale sportliche Betätigung.

In seiner spanischen Heimat wird der Galgo auch heute noch bei Wettbewerben wie Geländerennen eingesetzt. Bei Saisonende kommt es dabei leider häufiger zu Tötungen „überflüssiger“ Tiere.
Für professionelle Windhundrennen werden in Spanien oftmals Greyhounds eingekreuzt, da diese noch größere Geschwindigkeiten laufen können.

Als Begleithund für sportliche Personen ist der spanische Windhund gut geeignet: Laufen, Wandern, Reiten oder Radfahren sind Möglichkeiten, mit dem Galgo aktiv die Freizeit zu verbringen.

Haltung und Pflege
Bekommt der Galgo ausreichend Bewegung, kann er auch in einer Stadtwohnung gehalten werden.
Die Fellpflege ist unkompliziert; ein gelegentliches Bürsten genügt. Im Winter kann ein Eindecken des Hundes mit einem warmen Hundemantel sinnvoll sein.

Gesundheit
Beim Galgo sind keine rassetypischen Krankheiten bekannt.
Tiere, die aus dem Mittelmeerraum importiert werden, müssen auf die sogenannten Reisekrankheiten (z. B. Leishmaniose, Dirofilariose, Babesiose, Ehrlichiose) untersucht werden – auch dann, wenn sie äußerlich gesund erscheinen.

Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 12-14 Jahren.

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