Pekingese

PekingeseDer Pekingese stammt aus China und wird auch als Peking-Palasthund (in Deutschland oft auch als Pekinese) bezeichnet. Die Rasse lebte lange Zeit nur am kaiserlichen Hof Pekings, wo man sie sehr verehrte. 1860 brachten die britischen Eroberer die ersten Tiere nach Europa, wo 1898 die offizielle Anerkennung der Rasse durch den britischen Kennel Club erfolgte.

In der Rassensystematik der FCI wird der Pekingese in Gruppe 9 (Gesellschafts- und Begleithunde), Sektion 8 (Japanische Spaniel und Pekingesen), Standard Nr. 207, gelistet.

Äußeres Erscheinungsbild

Größe:

Eine verbindliche Größe ist im Rassestandard nicht vorgeschrieben. Die durchschnittliche Widerristhöhe beträgt 18-22 cm.

Gewicht:

Pekinese-mit-welpeDas Gewicht liegt beim Rüden bei etwa 5 kg. Hündinnen dürfen etwas mehr, nämlich bis zu 5,4 kg wiegen.

Farbe:

Beim Pekingesen kommen bis auf Albinos und leberfarbene Tiere alle Fellfarben inklusive Abzeichen vor. Zwei- oder dreifarbig gescheckte Hunde und solche mit einer dunklen Maske im Gesicht sind häufig.

Das Fell ist lang und dicht. Am Hals bildet es eine Mähne. Die einzelnen Haare sind gerade und relativ hart.

Körperbau:

Der Körperbau des Pekingesen ist länglich und mäßig untersetzt.

Der Kopf ist relativ groß und wirkt löwenartig. Die extrem verkürzte Nase lässt das Gesicht des Hundes im Profil flach erscheinen. Der Stop ist ausgeprägt. Der Fang muss erkennbar sein. Der Nasenspiegel soll immer schwarz pigmentiert sein, ebenso wie die Lidränder und die Lefzen. Die Augen sind rund und dunkel.

Der kurze Hals ist relativ dick und geht in einen kurzen Rumpf mit gerader Rückenlinie über.

Die Rute ist zu einer Seite hin gebogen.

Pekingese-auf-baumDie Gliedmaßen sind kurz und ziemlich dick. Der Unterarm darf leicht gebogen sein, um dem Brustkorb Platz zu verschaffen. Die Hintergliedmaßen stehen relativ eng.

Das Gangbild des Pekingesen ist rollend, das lange Fell unterstreicht diese fließende Bewegung.

 

Der aktuelle Rassestandard sieht vor, Anzeichen von Atembeschwerden und die Unfähigkeit zu korrekten Bewegungen streng zu bewerten.

 

Besondere Eigenschaften

Wesen:

Der Pekingese ist ein temperamentvoller, aufmerksamer und mutiger kleiner Hund. Er ist wachsam und kündigt Besuch zuverlässig durch Bellen an, tendiert aber nicht zu übermäßigem Kläffen. Seine Erziehung ist nicht ganz so einfach, da er über einen ausgeprägten eigenen Willen verfügt. Er entwickelt eine starke Beziehung zu seiner Bezugsperson. Fremden gegenüber verhält er sich meist misstrauisch.

Im Umgang mit Kindern ist zu beachten, dass diese nur unter Aufsicht und keinesfalls grob mit ihm umgehen. Zieht er sich im Spiel mit ihnen zurück, muss er in Ruhe gelassen werden.

PekineseDer kleine Hund eignet sich durch seinen überschaubaren Bewegungsdrang auch für Personen, die nicht mehr ganz so mobil sind.

 

Mögliche Einsatzgebiete:

Als Familien- und Begleithund ist der Pekingese gut geeignet. Durch seine handliche Größe kann er problemlos nahezu überallhin mitgenommen werden. Sportliche Aktivitäten und Hitze können ihm durch seine Kurznasigkeit Probleme bereiten.

 

Haltung und Pflege

Der kleine Pekingese ist relativ unkompliziert in der Haltung. Er nimmt auch mit einer kleinen Wohnung Vorlieb und kann problemlos in der Stadt gehalten werden. Wichtig ist allerdings auch bei ihm, dass er täglich mehrmals nach Draußen darf und dort auch ausreichend Freilauf erhält.

Ein schöner Spaziergang mit seinem Besitzer oder ein Spiel mit anderen Hunden auf einer Wiese sind Möglichkeiten, den Pekingesen angemessen zu bewegen und zu beschäftigen.

Das lange Fell sollte täglich gebürstet werden.

 

Gesundheit

Als sogenannte brachyzephale Hunderasse hat auch der Pekingese mit den Problemen der Kurznasigkeit zu kämpfen. Dazu gehören neben Atembeschwerden auch Probleme wie reibende Haare der Nasenfalte auf der Hornhaut des hervorstehenden Auges.

Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 12-15 Jahren.

eingeschickte Bilder:

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Züchter, Vereine und Clubs

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Literatur

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Hier haben wir einig Literatur passend zur Rasse zusammengetragen:

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2 Kommentare

  1. Hallo,

    ich bin auch stolzer Besitzer eines Pekinesen. Die Hunde sind einfach toll. Unsere Lilly gehört voll und ganz zur Familie und wir lieben sie über alles!!!!

    Liebe Grüße,

    Sven

  2. Brigitte Meinhardt

    Hallo Pekinesen-Familie,
    selbst erst seit Februar Frauchen eines Pekinesen (7 Mon.), kann das nur bestätigen. Der Hund hat Witz, gehorcht (wenn er will) und verträgt sich sehr gut mit meinem 10 Jahre alten Kater. Auch wenn meine Enkelkinder zu Besuch kommen, ist er der ideale Familienhund. Ich kann ihn überall mit hinnehmen, er fährt gern Auto – und ist einfach ein Schatz!!!!!!
    Viele Grüße
    Brigitte

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