Warum Hunde Menschen ablecken

Viele Hundebesitzer kennen diese Situation: Der eigene Hund – oder auch der eines Freundes – kommt auf sie zu und schleckt ihnen über die Hände oder sogar über das Gesicht. Während die meisten Menschen dieses Ablecken mit einem Kuss vergleichen, wundern sich andere über dieses Verhalten. Zudem wissen viele Hundehalter nicht, ob sie dem Hund das Ablecken verbieten sollen, oder ob es für den Hund möglicherweise sogar wichtig ist. Um diese Frage zu beantworten, muss zunächst erklärt werden, was das Lecken für den Hund tatsächlich bedeutet und welche Schlussfolgerungen der Mensch hieraus ziehen kann.

 

Hündin  und Welpe – Der Ursprung des Ableckens

Hund-leckt-menschDamit sich ein Welpe im Leben so richtig wohl fühlen kann, braucht er die Zuwendung seiner Mutter. Diese beginnt schon direkt nach der Geburt damit, jedes ihrer Kinder gründlich abzulecken. Das dient nicht nur der Hygiene, sondern hilft der Hundemutter dabei, den Geruch jedes einzelnen Welpen genau zu erforschen. Für den Welpen bedeutet diese körperliche Zuwendung zunächst Liebe und Geborgenheit. Doch nicht nur das, denn durch das Ablecken fördert die Hundemutter auch die Verdauung ihrer Welpen, wenn diese gerade gegessen haben. Hundewelpen lernen also schon sehr früh, dass das Ablecken eine der wichtigsten Gesten in ihrem jungen Leben ist. So beginnen sie mit nur wenigen Wochen damit, andere Hunde aus dem Rudel abzulecken, damit diese für sie vorverdaute Nahrung hervorwürgen. Das Lecken ist hier zwar Ausdruck des eigenen Überlebenswillens, bedeutet für den kleinen Hund jedoch auch Unterwürfigkeit und Zuneigung. Der ältere Hund muss dann keinen Zweifel daran haben, dass der Welpe sich vertrauensvoll unterordnet.

Im weiteren Verlauf des Hundelebens bleibt das Ablecken ein wichtiger Bestandteil des sozialen Miteinanders. Doch nicht nur Hunde untereinander möchten dieses Gefühl teilen. Einem Hund ist es wichtig, auch seinem Herrchen die Zuneigung und das Vertrauen auf diese Art und Weise zu zeigen.

 

Wenn der Hund den Menschen ableckt

Leckt der Hund einen Menschen ab, so ist es nicht unwichtig zu wissen, wen er ableckt. Handelt es sich dabei um ein Baby oder Kind, so zeigt der Hund durch das Ablecken seine Zuneigung. Er macht deutlich, dass auch er sich seiner Fürsorgepflicht für das „Junge“ bewusst ist und dass er im Zweifelsfall auch beschützend eingreifen wird. Wird ein erwachsener Mensch abgeleckt, so zeigt der Hund hierdurch Zuneigung und Unterwürfigkeit. Er möchte dem betreffenden Menschen zeigen, dass er sich ihm gerne und vertrauensvoll unterwirft. Oft verfolgt das Ablecken auch einen gewissen Zweck wie beispielsweise die Nahrungsaufnahme. Ein Hund, der gerne etwas fressen möchte und seinem Herrchen über die Hände leckt, versucht sein Bedürfnis auf besonders höfliche Art und Weise zu verdeutlichen. Er sagt hiermit: „Ich weiß, ich darf das nicht einfach einfordern und ich weiß, dass ich in der Rangordnung unter dir stehe, aber es wäre toll, wenn ich jetzt etwas Futter bekäme.“

Es ist also keineswegs ein sinnloses Verhalten, wenn ein Hund einem Menschen Hände oder Gesicht ableckt. Für den Menschen ist es vor allem ein Zeichen, dass das Tier sich in seiner Nähe wohl fühlt und dass es die Führung durch sein Herrchen gerne akzeptiert.

Hunde-lecken-fuesse

 

Hygienische Zweifel

Das Gerücht, Hundespeichel sei für den Menschen unbedenklich und sogar reiner als menschlicher Speichel, ist nicht zwingend richtig. Immerhin ist der Hund mit Zunge und Zähnen den ganzen Tag an Stellen zugegen, die durchaus mit Erregern durchsetzt sein können. Aas beim Spaziergang, der eigene Kot beim Säubern des Körpers und viele andere Dinge hinterlassen ihre Spuren im Hundemaul. Es mag also stimmen, dass der hündische Speichel kein großes Gefahrenpotenzial bietet, durch den Kontakt mit anderen Dingen allerdings können sich unangenehme Erreger auf den Menschen übertragen. Eltern, die also nicht möchten, dass der Hund ihrem Baby durch das ganze Gesicht leckt, haben damit Recht. Auch bei sich selbst sollten sie das Lecken des Gesichts zu vermeiden wissen.

Es wäre jedoch unfair und für den Hund nicht zu verstehen, wenn er seine Zuneigung nicht mehr zeigen dürfte. Sinnvoll ist es also, dem Tier lieber die Hände zum Ablecken anzubieten, denn diese sind hiernach schnell mit Seife und warmem Wasser waschbar. Wird es dem Hund also erlaubt, die Hände seines Herrchens abzulecken, so wirkt sich das positiv auf die Bindung beider Parteien zueinander aus.

 Hier eine kleine Umfrage dazu:

Leckt Euer Hund Euch ab?

Ergebnis anschauen

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Mich würde Eure Meinung dazu hier als Kommentar sehr freuen. Wie steht Ihr zu dem Thema? Habt Ihr eine kleine Geschichte dazu?

 

Euer Thomas

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48 Kommentare

  1. Hallo Thomas,

    wir haben unseren Hund mit 8 Wochen bekommen und Ihn schon vorher, seit seiner 3. Lebenswoche regelmäßig bei seiner Mama besucht.
    Er ist unser Baby und da er logischerweise der menschlichen Sprache nicht mächtig ist, nehmen wir seine Hundesprache (z. B. bellen, knurren, seufzen, lecken usw.) sehr ernst. Er ist ein vollwertiges Familienmitglied und als solcher hat er auch das Recht so gut wie nur irgend möglich verstanden zu werden. Und bislang haben wir uns immer verstanden.

    Viele Grüße aus Grevenbroich

  2. Ich liebe meine Hunde und zeige meine Zuneigung durch streicheln. Und sie lieben mich und lecken meine Hände.

  3. Es ist für mich vollkommen ok, ich liebe meinen sonnenschein, und sie zeigt es mir sehr oft, durch ablecken der hände, wenn ich morgens aufstehe, dann ist die Freude so gross, das das Gesicht mit geleckt wird. dann wird es gewaschen und gut. ich finde es super

  4. Elisabeth Kreul

    Hallo Thomas!
    Ich habe meinen Hund (Chihuahua) erst als „Pflegehund“ bekommen und die „Kleine“ ist jetzt fix bei mir. Sie ist jetzt 6,5 Jahre alt und seit etwa 2 Jahren bei mir. Ja, sie leckt mich auch gerne ab. Sie weiss dass ich es im Gesicht nicht so gern mag und tut es auch nicht. Besonders gern hat sie die Halsgegend, Ellenbogen und meine Füsse. Für mich ist es ein Gefühl von sie fühlt sich wohl bei mir und es ist für mich OK wenn sie mich ableckt.
    Liebe Grüße Elisabeth

  5. Hallo Thomas.

    Meine Ylvi hat schon als Welpe gerne die Hände und das Gesicht abgeschleckt. Sie wird nun als Assistenzhund für mich ausgebildet. Dabei lernt sie unter anderem mir beginnende Panikattacken anzuzeigen und diese zu unterbrechen. Hier hat sich es total angeboten, dass sie mich gerne abschleckt. Es ist einerseits für mich ein Reiz, der mir hilft mich zu beruhigen und wieder im Hier und Jetzt zu sein und andererseits mussten wir ihr das nicht groß beibringen 😉 Was ich schon unterbunden habe ist das Abschlecken von dem Gesicht bei fremden Leuten. Das darf sie bei in Notsituationen – und macht es auch nur noch in solchen – ansonsten darf sie schon mal die Hände abschlecken 🙂 Sie ist also eine richtige Schleckmaus 🙂

    Liebe Grüße, Klara und Ylvi

  6. Hallo Thomas, mein Bill leckt mich ueberhaupt nicht ab aber wenn er zu mir kommt um seine Streicheleinheiten abholt, dann leckt er waerenddessen unsere Ledercouch. Ich denke mal aus dem gleichen Grund.
    Lg Claudia und Bill

  7. hello aus Bulldoghausen
    unser alter Herr, der Big Daddy, schleckt uns häufig ab, wenn er Stress hat. meistens vorm spazieren gehen.

  8. Mich interessiert: warum unsere zwergschnauzer Hündin meinen Mann oft die Hände oder Füße ableckt, mich aber nie. Überlege, ob es mit der Rangordnung in unserem Rudel zu tun hat. Aber in eurem Blog bin ich auf keine Antwort gestoßen

  9. Meiner Freundin lecken ALLE Hunde die Knie. Wir wissen nicht warum…

  10. Mich mürde interessieren warum mein einer Hund immer ganz nah und unter meiner Decke schlafen möchte.?
    Er schläft immer richtig nah bei mir am liebsten mit Körperkontakt. Wenn ich lang liege legt er sich auch auf den Rücken. Wichtig ist das ich mindestens eine Hand auf ihn habe.

    • Er liebt dich. Ganz einfach 😉

    • Hahah ist zwar schon etwas her deine Antwort aber das hat mich jetzt doch sehr an meinen Spike erinnert 😅 der darf zwar nicht aufs Bett aber auf dem Sofa kuscheln wir dann doch auch häufiger mal und darf dann auch nie die Decke zwischen uns liegen und am besten noch eine Hand auf ihm drauf. Wenn er aufwacht und da hat sich ne Lücke zwischen uns breit gemacht dann wird das natürlich sofort korrigiert 😅.

  11. Es gibt in unserer heutigen Zeit immer mehr Kinder, die an Allergien leiden, weil sie in einer völlig sterilen Umgebung aufwachsen (müssen), in der alles und jedes sofort mit Desinfektionsmittel abgewischt wird, damit es dem armen Kind nur nicht schaden kann …
    Wenn diese armen Kinder öfters mal von einem liebevollen Hund abgeschleckt und bekuschelt würden, so würde es ihnen wohl sowohl körperlich als auch seelisch ganz sicher viel besser gehen …

  12. Unser Leo macht das auch. Der leckt unseren Jungen wach wenn er aufstehen muß und mir die Hände wenn ich von Arbeit komme ( Fleischer) wir haben damit keine Probleme

    • Meine Lagotto Hündin (14 Wochen) leckt immer meine Hände, wenn morgens mein Wecker klingelt,
      leckt sie mir erstmal durchs Gesicht, 5 Minuten später klingelt der Wecker meiner Frau, dann wird um
      das Bett gerannt und Frauchen abgeleckt. Dann kommt sie wieder zu mir und leckt erst mal Minutenlang
      meine Hand, bis wir aufstehen.
      Ich finde das toll, weil es mir eine Art von Zuneigung zeigt, würde ihr das auch nicht verbieten,
      man duscht ja sowie so, am Tag kann man sich waschen.

      • Jedes mal wenn ich versuche meinen Hund zu streicheln leckt sie meine Hände wie verückt ab so dass ich sie gar nicht mehr streicheln kann sie beißt auch ganz leicht ich würde aber lieber ihren Kopf oder Bauch kraulen und nicht nur ihre Zunge ?
        Außerdem leckt sie meine Wäsche ab wenn sie am Boden liegt. Beim vorbeigehen leckt sie sogar manchmal meine Hose ab….Ich liebe sie aber diese abschleckerei macht mich wahnsinnig.

  13. ich hab ein shizu ,als baby bekommen,,er ist jetzt 2 jahre.er weck mich morgens ,putz meine hände #aber wenn ich so tu als regier ich nich dann legt er sein köpfchen auf mein kopf +schluckt dann , so das ich es merke, . dann wird geschmust +getobt,danach essen+viel schlaf mit schnarchen er schläft am liebsten auf schoss+am kopfende im bett, auf rücken beine in der luft ,ganz entspannt völlig ungelöst,er ist unser baby können ihn garnicht mehr missen+er kann gut sägen, , er fühlt sich pudelwohl ..gassie geht er auch langsam ,wenn frauchen nich so schnell kann,,verträg sich mit vögel-katzen,isst keine süsse sachen –lg vn uns,,;-)

  14. Hallo Thomas, wir haben Sam, unseren weißen Schäferhund, mit 13 Wochen bekommen. Er ist nun mittlerweile 10 Monate alt. Er leckt die 5-köpfige Familie immer gerne ab. Hauptsächlich die Hände, aber auch gerne übers Gesicht. Das finde ich eher unangenehm. Im Sommer erwarten wir nun Nachwuchs und da möchte lieber nicht, das er die kleine ableckt, aber das können wir gerade bei der lütten wohl nicht ganz unterbinden und werden uns mit Feuchtüchern bewaffnen müssen. Leider nützt er die Gelegenheit gerne für einen nassen Kuss, wenn wir mal ein Nickerchen auf dem Sofa machen. Er muss auch immer überall dabei sein. Steht einer auf, geht er gleich hinterher.

    • Überall hinterher laufen ist nicht so gut, ist Kontrollverhalten. Sollte man unterbinden. Im schlimmsten Fall kann er „maßregeln“, d.h. evtll sogar durch einen Biss anzeigen, daß er nicht möchte, dass jemand ohne seine Erlaubnis weggeht. Habe selbst eine Sarplaninac Hündin, bei ihr ist das sehr wichtig

  15. Hallo, wir haben einen Dackel. Sie leckt mich jeden Tag wenn i von der Arbeit komme ewigkeiten ab, im Gesicht, die Hände, den Hals. Wenn ich versuche mich von ihr weg zu drehen, stellt sie die witzigsten Dinge an um weiterhin mein Gesicht zu lecken. Das ganze Schauspiel kann durchaus 15 Minuten in länger dauern. Aber mir gefällt es und ich würde es ihr nie anerziehen wollen.

  16. Hallo Thomas,
    Unsere Maus, eine Jagd-Terrier-Hündin,
    zeigt uns den ganzen Tag wie wohl sie sich fühlt und wie gerne sie uns hat. Ablecken gehört dazu. Und das war auch das erste, was ich den Kindern gesagt habe, die Maus leckt euch ab, weil sie euch akzeptiert und euch gerne hat. Kindern würde ich niemals sagen, dass sich ein Hund damit auch unterwirft Das wahrt immer ein Stück Respekt vor dem Tier selbst.

  17. Unser Merlin 1 Jahr schläft mit im Bett,und jeden Morgen leckt Er meine Füße ?Wenn ich von der Arbeit komme werde ich mit Einen nassen Lappen im Gesicht begrüßt ?Mich stört das nicht Ich Liebe mein Baby.

  18. Claudia Müllner

    Am meisten wenn ich vob der arbeit nach hause komme sie warten schon vor der türe brauch nur sagen wo sind meine Kinder ubd schon geht es los eib ritual dann gibst für hund und Katz futter dann wird gekuschelt

  19. Ich habe einen Labrackel, mittlerweile 6 Jahre alt. Er leckt mich größtenteils abends ab, meist erst Arme, dann Hände, teilweise will er dann ans Gesicht xD Das interessante ist allerdings das alle Hunde die ich besser kenne mich ablecken. Spätestens wenn wir spazieren waren. Meine Freunde nennen es „natürliche Autorität“ , weil sie auch „Fußgehen“, ob sie damit normalerweise Probleme haben oder auch nicht ^-^ Das einzig frustrierende ist eher, wenn es mir mal schlecht geht hält mein Hund sich lieber bedeckt und kommt nicht kuscheln – er ist dann eher verunsichert. Hat das auch jemand?
    Und natürlich erlaube ich den Hunden das ablecken, da ich das natürliche Hundeverhalten und auch die Hundesprache kenne und akzeptiere 😉 Und man lernt wirklich viel von seinen Vierbeinern! Sowohl durch das Pferd als auch durch den Hund habe ich meine Körpersprache verbessert! ^-^

    • Ich kenne das auch. Merlin, meine 1,5 Jahre alte Boston Terrier Dame hat mich so sehr als Mama akzeptiert, dass es sie sehr verunsichert, wenn ich mal nicht ganz so mama-ig sein kann. Wir haben inzwischen aber gelernt, uns in solchen Situationen dann gegenseitig zu unterstützen. Sehr geholfen hat dabei das Kommando bzw. Der Begriff „alles gut“. Wenn ich ihr das sage, dann glaubt sie es mir, auch wenn ihr Gefühl ihr was anderes sagt. Und kommt dann auch zu mir und versteht, dass mein schlecht drauf oder traurig sein nichts mit ihr zu tun hat.

      Ich habe häufig das Gefühl, dass diese übertragene Verunsicherung ein Zeichen für tiefes Vertrauen ist, aber auch hier ein bisschen frage des Charakters von Hund und Mensch. Ist doch bei Kindern auch so, dass ganz schön beunruhigend werden kann, wenn die Mama oder der Papa mal weinen oder dergleichen.

      Schlecken tut sie übrigens auch viel und gern, für mich weniger gern ins Gesicht (trage auch make-up, deshalb möchte ich das nicht wg giftig und so), sie würde mir am Liebsten den Mund ausschlecken und tobt sich dann an Händen, Füßen und allem anderen aus 🙂 Interessant finde ich indessen, dass sie inzwischen gelernt hat, bei wem sie wo drüber und dran Schlecken darf und sich auch meistens daran hält. Ich verstehe es bei ihr deutlich als reine Zuneigung, da sie ihr Spielzeug häufig demonstrativ vor meinen Augen abschleckt („guck mal, Mama, wie lieb ich meinen Ball hab!“). Und da ich meinen Körper waschen kann und ,einen Hund auch nicht grundlegend eklig finde, freue ich mich, dass die Kleine glücklich ist 🙂

  20. Ich knutsch meine 11 Monate alte Maus ständig und darum darf sie mich natürlich auch abschlabbern – nur im Gesicht mag ich das nicht so gerne. Habe ja meist auch eine Creme oder sogar MakeUp im Gesicht. Auch wenn das vegan ist, möchte ich nicht dass sie evtl. auch noch krank wird. Es hört sich vielleicht blöd an, aber wenn sie auf meinem Schoß liegt und mich abschlabbert, dann tut mir das gut. Es beruhigt mich. Wie das Schnurren meiner Katze. 🙂

  21. Meine Kleine kam mit ca 7 Wochen zu uns, jetzt ist sie 4 Jahre alt. und mitlerweile leben wir beide alleine. Sie ist mein Seelenhund und liest meine Gedanken Ich kenne ihre Körpersprache und ich genieße es wenn sie neben mir liegt und mit geschlossenen Augen meine Arme ableckt . Sie zeigt mir damit ihre Liebe und sie weiss ich liebe sie auch. Als Rettungsteam vertrauen wir uns gegenseitig zu 100%, das merkt man bei der Arbeit, weil sie überall hinauf-,hinein-,und drüber geht wenn ich es ihr sage. Wenn ich sie streichle leckt sie mich ab-und das ist wunderschön.

  22. Wir haben vor einem halben Jahr ein 10jährigen Dackel aus dem Tierheim aufgenommen. Er hat sich inzwischen unheimlich gut bei uns eingewöhnt und unser Vertrauensverhältnis ist wahnsinnig gewachsen (auf beiden Seiten). Auch er leckt uns sehr oft und innig ab-das ist vollkommen ok.
    Was uns allerdings etwas stört ist, dass er auch den Fußboden ständig ableckt. Mit Durst kann es nichts zu tun haben-seine Schüssel steht immer mit Inhalt bereit. Vielleicht will er nur meine Frau beim Sauberhalten des Hauses unterstützen ? Mag nur eben meine Frau nicht so.
    Kann es für sein Verhalten eine plausible Ursache haben ?

    • Hundefan

      Hallo Holger,

      unser Hund schleckt auch alles mögliche ab, wenn ihm schlecht ist!! Eventuell hat er eine Unverträglichkeit auf irgendwas im Futter (oder was Ihr ihm so gebt). Gehe mal mit ihm direkt raus auf eine Wiese, wenn er wieder den Boden abschleckt – frisst er das Gras, so versucht er sich selbst zum Übergeben zu bringen.

      Ich empfehle mit ihm dann zum Tierarzt zu gehen.

  23. Wird ein erwachsener Mensch abgeleckt, so zeigt der Hund hierdurch Zuneigung „UND“ Unterwürfigkeit. Hier müßte es heißen „Oder“. Ich habe den Hund einer 80jährigen Dame in Pflege, dieser schleckt ihr auch immer das Gesicht ab. Wenn man die Beiden beobachtet,sieht es so aus, als zwinge sie den Hund geradewegs dazu. Jetzt habe ich von dritter Seite gehört, das sie den Hund,wenn er nicht so will wie Sie, knufft,tritt und mit dem Knie in die Seite tritt und kräftig an der Leine reißt. Hier sehe ich eher eine Unterwüfigkeit und fehlendes Selbstbewußtsein des Hundes. Mir leckt er auch die Hände,weiß aber was er will,nähmlich Hunger oder ein Leckerli.

  24. Heidi Kirchner

    Ich habe eine Kleinspitzhündin, deren wahre Herkunft unklar ist, vermutlich stammt sie von einer Vermehrerin im Ausland. Die „Züchterin“ hatte jedenfalls keine Ahnung von von Impfabständen. Die Kleine kam mit knapp 5 Monaten zu uns und war von Anfang an ängstlich, was sich besonders durch fast panisches, Ablecken der Hände und des Gesichtes bemerkbar machte.Wir hatten bereits einen Kleinspitzrüden, damals 9 Jahre, der sie fast „mütterlich “ umsorgte.Din Angst bei der Kleinen äußerte sich auch noch nach Jahren dadurch, dass sie ohne ihn nirgendwohin mitkommen wollte. Auch Purzelchen hat gern Gesicht und Hände, sehr gern auch die Füße abschleckte – aber ganz entspannt, eben ganz anders als die kleine Jule. Bei den Füßen denk ich , mochte er wohl den Salzgeschmack. Aber ich habe das unterbunden. Als Saunagänger kann man sich unbemerkt einen Fußpilz einhandeln. Ich hatte da eher Angst um die Gesundheit des Hundes. LG Heidi

  25. Hallo Thomas wir haben einen mini Yorki er leckt vor allem meinem Mann ab, sogar Arme und Beine. Bei mir kommt er kommt er meistens wenn mein Mann mit ihm geschimpft hat oder er nicht da ist.

  26. Ich habe eine sehr Positive,Erfahrung gemacht,mit meinem Hund.Ich bin ein sehr empfindlicher Mensch,gegen vieles Allergisch.Seit ich meinen ersten Hund hatte und er oft abschleckt,auch im Gesicht.Bekomme ich keine Herpes mehr am Mund.Nur gehe ich einmal Essen oder in ein Lokal wo die Gläser oder Gabeln nicht richtig Gespült werden.Dann bekomme ich es,manchmal.Seit ich Hund habe,habe ich dass Gefühl dass es weniger geworden ist,weil mein Hund mir durch dass ablecken,ob Hände oder Gesicht,mein Immunsystem stärkt und ich weniger anfällig bin gegen Keime.Deswegen Genieße ich dass.Ich liebe meinen Hund auch über alles

    • Möglicherweise hat das Abschlecken wirklich „medizinische“ Gründe. Meine vierpfötige Lebensgefährtin schleckt gerne mein linkes Knie ab, an dem ich Schuppenflechte habe, ignoriert aber weitgehend mein rechtes Knie, wo keine Schuppenflechte ist. Eventuell schleckt sie auch gerne Stellen ab, wo ich Kratzer etc. habe; aber da bin ich mir nicht so sicher.

  27. Hallo Thomas, wir haben einen Deutschen Jagdterrier der aus Spanien nach Deutschland in ein Tierheim kam. Er war ein Jahr alt. Wurde in Spanien ausgesetzt weil er nicht zur Jagd taugte. Wir hatten unseren einige Zeit zuvor gerade über die Regenbogenbrücke schicken müssen. Uns fehlte etwas, so machten wir uns auf die Suche. Es war Liebe auf den ersten Blick. Nach 1 Stunde Gassi gehen sprang er meinen Mann in die Arme leckte ihm das Gesicht ab und wollte in unser Auto steigen. So nahmen wir in mit und er ist jetzt über 1 Jahr bei uns. Wir möchten nicht mehr ohne ihn sein. Er fährt mit uns in den Urlaub. Er gehört einfach dazu. Seine Dankbarkeit zeigt er uns in dem er uns jeden Tag „küsst“. Wir können nur sagen wer keinen Hund hat verpasst etwas wunderbares im Leben.

  28. Meine Rottweilerhündin Bea kommt manchmal und schleckt mir gründlichst und möglichst beide Hände ab, Vor- und Rückseite, jeden Finger, die Zwischenräume zwischen den Fingern, stupst meine Hände so zurecht dass sie überall dran kommt. Es fühlt sich atmosphärisch und auch hinsichtlich der Körpersprache insgesamt immer wie ein Liebesbeweis an. Berührt nicht nur meine Hände sondern auch meine Seele.
    Manchmal darf sie mit im Bett schlafen und schmiegt sich dabei mit dem Körper an mich. Das ist nicht nur schön warm, es freut mich auch, da sie anfangs (sie kam als erwachsene Hündin mit 4 zu mir, hab sie adoptiert, ich weiß sehr wenig, praktisch nix über ihre Vorgeschichte) sehr berührungsscheu war, körperlicher Nähe fast immer und schon ziemlich auffällig ausgewichen ist, angebotene Streicheleinheiten waren ihr anscheinend suspekt, nicht angenehm und sie blieb körperlich sehr distanziert, ließ sich auch zum Pflegen kaum anfassen. Das hab ich zwar respektiert, fand es aber schade, hat mich auch gesorgt. Sie liebt es inzwischen ( 1Jahr später) gekrault und gestreichelt zu werden :-)Das Hände abschlecken hat sie angefangen, seit sie sich gerne von mir streicheln und kraulen lässt, das wirkte auf mich eine Erwiderung der Zärtlichkeit, Ausdruck von Vertrauen.
    Aber besonders finde ich noch folgendes: Ich weiß von meiner Partnerin, dass ich manchmal im Schlaf seufze und vor mich hinmurmele und dabei besorgt klinge, nicht gerade happy rüberkomme. Wenn ich das tue und Bea mit im Bett schläft robbt sie hoch um eifrig meinen Hals und mein Gesicht abzuschlecken, davon werde ich dann wach und muss lachen – bestimmt gesünder als die anscheinend vorhandenen Sorgen im Traum – denke, dann macht sie sich Sorge und will sich kümmern – voll süß – danke Bea <3

  29. Hallo miteinander.
    Also, ich war sehr überrascht dass meine Hündin so „leckfreudig“ ist. Meine alte, leider verstorbene, hat das so gut wie nie gemacht, obwohl ich sie schon mit 8 Wochen bekam. Während ich die neue mit 4,5 aus Osteuropa adoptiert habe. Und sie schlabberschleckt mich ständig ab. 😉
    Erklären kann ich mir das nicht wirklich… Merkwürdig dass meine alte Hündin das nicht gemacht hat obwohl wir eine deutlich engere Bindung hatten… Aber es macht mir absolut nichts aus,sehe das auch eher positiv. 🙂 Liebe Grüße und ein herzliches Wuff.

  30. Unser Spike ist ein absoluter Leck-Junkie. Der würde mir auch den ganzen Tag die Hand lecken wenn er könnte 😅 Hände sind für mich und auch alle andren meiner Familie gar Kin Problem darf er gerne, nur das Gesicht ist tabu und das weiß er auch. Auch bei Besuch sag ich immer dass Hände ok sind (insofern der Besuch damit auch einverstanden ist) Gesicht aber nicht.

  31. Claudia Daniels

    Unser Malteser Mix leckt nur meinem Mann das Gesicht ab, wenn er von der Arbeit kommt. In unserer Familie hört der Hund auf jeden, aber nicht so gut bei meinem Mann, weshalb er wohl als Rudelführer nicht in Frage kommt. Sieht der Hund ihn vielleicht auch als Welpe/Kind auf den man aufpassen muss?

  32. Hallo, unsere Hündin leckt mich sehr gerne im Gesicht und an den Beinen ab. Ich erlaube es ihr, da es ja ein Zeichen von Zuneigung etc ist.
    Einmal sagte ein bekannter, dass Hunde speichel gefährlich sei für den Menschen. Ist das richtig?

  33. Unser Jonas ein jack Rassel Dackel Mischung ist nun 10 Monate alt und sehr einnehmend besonders Fanny unsere Jack Rassel Mädchen die 4 Jahre ist muss einiges mitmachen .besonders wenn es ums fressen geht ,teilen mag er gar nicht alles ist Seins.besonders wenn es um Knochen geht die versteckt Jonas auch immer öfters auch im Bett findet man sie und Wenn Jonas kommt schleckt er uns erst mal total ab und wirft sich auf den Rücken nur das er im Mittelpunkt stehen tut auch beim gassi gehn muss man ganz schön Kraft haben da er immer zieht nur das er der erste ist Katzen und Hunde darf man gar nicht treffen da macht er ein höllenaufstand und bellt und jault alles zusammen.Jonas muss im Mittelpunkt stehen aber er kommt jeden Morgen und will einen ablecken und spielen irre besonders Schuhe liebt er und die Einlagen werden zerbissen .und wenn Sirenen angehen dann heult er mit das ist so süß und das Baby unserer Tochter verteidigt er da darf keiner an den Kinderwagen ran da fletscht er die Zähne er passt so auf die kleine auf oft zieht er ne Decke drüber deckt sie zu oder wenn es zu heiss ist zieht er sie weg und ständig leckt er leckerlis in die Wiege Fanny ist das alles egal die will nur ihre Ruhe .

  34. Wenn ein kleiner Hund einen im Gesicht abschlecken tut geht es noch aber ein großer ausgewachsenener Hund wie unser nachbarhund eine Riesen Dogge die Kaiserin Sissi die Rebe einen erst um oder springt einen an wenn sie in den Garten kommt dann fällt man meist hin ( im Winter oft gefährlich ) so übermütig ist sie aber furchtbar lieb auch zu unseren Hunden leider bückst sie öfter aus und dann immer zu uns und unseren Hunden Fanny 4 Jahre Jonas 10 Monate und dann wird im Garten rum getollt und wehe man steht im Weg da wird man überrand und dann kommt Kaiserin Sissi und schleckt einen ab und Jonas auch dann braucht man ein Handtuch so nass ist das .

  35. Daß mir der Hund das Liebste sei,
    sagst du, o Mensch, sei Sünde?
    Der Hund blieb mir im Sturme treu,
    der Mensch nicht mal im Winde.

  36. Mein Oskar (Cane Corso, 10 Monate) schleckt auch wie wild. Ame und Beine gerne, aber das Gesicht darf er nicht. Vielleicht zum Teil Salzmangel? Aber ich hab auch so den Eindruck von Zuneigung, grade wenn ich nach Hause komme oder wenn wir schön gespielt haben. Ins Bett darf er übrigens auch ..

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