English Foxhound

English-FoxhoundDer English Foxhound wurde in seiner britischen Heimat schon vor über 200 Jahren gezüchtet und zur Jagd eingesetzt. Insbesondere bei der Parforcejagd, der berittenen Hetzjagd mit Hundemeute, fand er Verwendung.
Zu seinen Vorfahren gehören Bracken, Greyhounds, Terrier, Bulldoggen, der Bloodhound und der – mittlerweile ausgestorbene – Talbot Hound.
1964 erfolgte die offizielle Anerkennung der Rasse durch die FCI.

In der Rassensystematik der FCI wird der English Foxhound in Gruppe 6 (Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen), Sektion 1.1 (Große Laufhunde), Standard Nr. 159, gelistet.

Äußeres Erscheinungsbild vom English Foxhound

 

Größe:
Die Widerristhöhe liegt bei 58-64 cm.

Gewicht:
Im Rassestandard wird kein verbindliches Gewicht für den English Foxhound angegeben.
Das Gewicht beträgt gewöhnlich um die 35 kg.

Farbe:
Beim English Foxhound sind alle Laufhund-Farbschläge („Houndfarben“) und Abzeichen zulässig. Die meisten Tiere sind zwei- oder dreifarbig.
Das kurze, dichte Haarkleid ist sehr wetterfest.

Körperbau:
Der English Foxhound ist ein harmonisch proportionierter, kraftvoller Hund
Sein Schädel ist relativ flach mit gering ausgeprägtem Stop. Die Lefzen sollen nur mäßig ausgebildet sein. Die mittelgroßen Augen sind braun oder haselnussfarben und haben einen lebhaften Ausdruck. Die Ohren sind hoch angesetzt und hängen herab.
Der Hals ist verhältnismäßig lang, der Rücken breit und gerade. Im Lendenbereich zeigt sich eine leichte Erhebung. Die Rute wird aufrecht getragen.
Die Brust ist tief mit gut gewölbten Rippen.
Die langen Vordergliedmaßen stehen gerade. Die Hinterhand ist muskulös und im Knie leicht geneigt.
In der Bewegung zeigt der Hund eine gute Schubentwicklung aus der Hinterhand, die ihm auch ausdauerndes Galoppieren ermöglicht.

Besondere Eigenschaften

Wesen:
English-FoxhoundsDurch seine lange Tradition als Meutehund fühlt sich der English Foxhound auch heute noch in Gesellschaft von Artgenossen am wohlsten. Die meisten Exemplare leben als Mitglied einer jagdlich geführten Meute in großen Zwingeranlagen. Dort orientieren sie sich stark an ihren Artgenossen und weniger am Menschen.
Für eine Haltung als Einzelhund ist der English Foxhound wenig geeignet.
Er hat einen ausgeprägten Jagdtrieb sowie einen großen Bewegungsdrang. Der Hund ist freundlich und nicht aggressiv, jedoch manchmal etwas dickköpfig. Im Umgang mit anderen Hunden zeigt er sich absolut verträglich – eine unerlässliche Eigenschaft eines typischen Meutehundes.

Mögliche Einsatzgebiete:
Durch seine ausgezeichnete Nase, seine Selbständigkeit und sein hervorragendes Arbeiten in der Meute ist der English Foxhound ein idealer Jagdhund.
Auch heute noch werden in vielen europäischen Ländern berittene Fuchsjagden veranstaltet, bei denen gerne English-Foxhound-Meuten zum Einsatz kommen. In England und Deutschland ist die Hetzjagd auf lebendes Wild verboten; die Hunde und Reiter folgen stattdessen einer künstlich gelegten Spur, der sogenannten Schleppe. Diese Form der Jagd wird Schleppjagd genannt.
In der Fachgruppe Jagdreiten des Deutschen Reiter- und Fahrerverbands finden sich mehrere eingetragene English-Foxhound-Meuten.

Für eine Haltung und Erziehung als Familien- und Begleithund ist der English Foxhound wenig geeignet.

Haltung und Pflege
Ideal für den English Foxhound ist eine Haltung in der Meute oder zumindest in einer kleinen Gruppe mehrerer Hunde.

Das kurze Fell ist anspruchslos.

Gesundheit
Beim English Foxhound handelt es sich insgesamt um einen robusten Gebrauchshund.
Eine Prädisposition besteht hinsichtlich der Hound-Ataxie, einer Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der es durch eine Degeneration des Rückenmarks zu Störungen der Bewegungskoordination und zu Lähmungserscheinungen kommt.

Die Lebenserwartung liegt bei etwa 10-13 Jahren.

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