Wenn der Hund stirbt… was ist zu tun

wenn-der-hund-stirbtDass der eigene Hund einmal sterben wird, schieben die meisten Hundehalter weit von sich. Der Gedanke daran, ein vollwertiges Familienmitglied zu verlieren, schmerzt grundsätzlich. Irgendwann jedoch, wenn Herrchen und Hund im besten Fall viele Jahre miteinander verbracht haben, neigt sich ein Hundeleben seinem Ende entgegen. Krankheit und Unfälle tun bei vielen Vierbeinern schon viel zu früh ihr Übriges. Für den Hundehalter und seine Familie ist der Verlust des Hundes ein wahrer Schicksalsschlag. Außenstehende können das oft nicht verstehen, es handelt sich immerhin „nur um ein Tier“. Fakt ist jedoch, dass ein Hund sich im Laufe der Jahre zu mehr entwickelt und einen festen Platz im Herzen seiner Familienmitglieder einnimmt. Um den Tod zu verarbeiten, braucht es Zeit und manchmal auch besondere Mittel.

 

Der Abschied vom geliebten Hund

Nur die wenigsten Hunde haben das „Glück“, in der liebevollen Umgebung ihres Zuhauses zu sterben. Viel häufiger ist es der Fall, dass Gebrechen im Alter, akute Krankheiten und schlimme Verletzungen den Tierhalter zum Tierarzt treiben, wo dem Leid des Tieres ein Ende gesetzt wird. Den eigenen Hund einschläfern zu lassen, ist eine schwere Entscheidung und wird von zwiegespaltenen Gefühlen begleitet. Auf der einen Seite ist es möglich, das Tier zu erlösen und auf der anderen hängt man selbst so sehr an ihm. Führt kein Weg vorbei am Ende des Hundelebens und ist der erste Schock überwunden, stellt sich die Frage nach dem weiteren Vorgehen.

Unbedingt sollten Hundehalter sich im Klaren über ihre Optionen sein:

  • Beerdigung Zuhause: Ein Hundekörper darf im eigenen Garten beerdigt werden, wenn das Grundstück nicht in einem Wasserschutzgebiet oder in der Nähe von öffentlich zugänglichen Parkgeländen und Wegen liegt. Die Grube muss mindestens 50 Zentimeter tief sein. Den Hund in öffentlichen Parks oder Feldern zu beerdigen, ist eine Straftat und sollte nicht in Erwägung gezogen werden.
  • Hundegrab-im-Garten
    Hund im Garten beerdigen ist erlaubt, aber unter Bedingungen!

    Beim Tierarzt lassen: Für die meisten Hundehalter eine grausige Vorstellung. Lässt man das Tier beim Tierarzt, fällt hierfür oft eine Gebühr an und der Körper wird in eine öffentliche Beseitigungsanlage für Tierkadaver gebracht. Dies jedoch ist ein wenig würdevoller Abschied, weswegen sich die meisten Hundehalter dagegen entscheiden.

  • Das Tierkrematorium: Die Einäscherung des Hunde ist eine Möglichkeit, würdevoll Abschied zu nehmen. Je nach Budget ist es möglich, den Hund einzeln einäschern zu lassen, oder ihn gemeinsam mit anderen Hunden in einer Sammeleinäscherung zu verabschieden. Bei der Einzeleinäscherung erhält der Tierhalter eine Urne, die er mit nach Hause nehmen kann. Die Asche von Sammeleinäscherungen gelangt in ein Sammelgrab.
  • Der Friedhof: Es gibt Friedhöfe für Tiere. Hier können Hundehalter die Urne beisetzen, den Körper in einem Einzelgrab bestatten lassen, oder ihn in einem Sammelgrab mit anderen Tieren beerdigen. Es lohnt sich, beim Tierart nach dem nächsten Tierfriedhof zu fragen, sofern diese Möglichkeit am besten erscheint.
  • Der Diamant: Eine teure, unter Hundehaltern jedoch durchaus gut denkbare, Alternative ist das Pressen eines Diamanten. Hierfür wird die Asche des verstorbenen Hundes unter hohem Druck zu einem glitzernden Stein gepresst, der dann an einer Kette oder eine Ring getragen werden kann. Diese Methode sorgt bei manchen Menschen durchaus für Befremden, fühlt sie sich im individuellen Fall jedoch richtig an und stimmt das Budget, so ist auch die Diamanten-Lösung eine wahre Option.

 

Die Trauer überwinden

Hund und TrauerFakt ist: Für den Weg aus der Trauer ist es nie zu spät, wird der Schmerz jedoch frühzeitig angegangen, lässt sich das normale Leben bald schon wieder blicken. Welche der folgenden Schritte passend sind, sollten Hundebesitzer ganz individuell entscheiden, denn nicht jeder Tipp eignet sich für jeden Menschen gleichermaßen. In jedem Fall aber ist es sinnvoll und oft auch nötig, beim Verlust des Hundes aktive Trauerarbeit zu leisten.

  • Gleichgesinnte suchen: Es gibt viele Menschen, die gerade ein geliebtes Tier verloren haben. Alleine in der Tierarztpraxis, in der der eigene Hund über die Regenbogenbrücke ging, wird es noch vielen anderen Besitzern ähnlich schlecht gehen. Es lohnt sich, diese Menschen zu kontaktieren und das Gespräch zu suchen. Gemeinsam lassen sich dann Wege aus der Traurigkeit finden.Oft genügt es auch schon, einen Menschen an seiner Seite zu haben, der das eigene Leid versteht.
  • Zulassen: Die Traurigkeit, die einen Hundehalter überkommt, wenn das geliebte Tier weg ist, kommt oft plötzlich und heftig. Tränen sind wichtig, sofern sie fließen. Für ihre offensichtliche Trauer müssen sich Hundehalter nicht schämen, denn sie sind lediglich Ausdruck der guten und liebevollen Beziehung, die zum verstorbenen Hund bestand.
  • Denkmäler im Netz: Es gibt im Internet Möglichkeiten, dem verstorbenen Tier ein Denkmal zu setzen. Mit Bild und einem kleinen Text ist es dann möglich, ganz öffentlich mit dem Verlust umzugehen und anderen mitzuteilen, wie sehr das eigene Tier vermisst wird. Dieser Schritt kann helfen, denn die aktive Beschäftigung mit de Erinnerungen an das Tier hilft bei der Verarbeitung der Traurigkeit.
  • Hund-erinnerung
    In Erinnerung bleiben…

    Nicht vergessen: „Denk doch einfach nicht mehr dran!“, kommt oft von Freunden und Bekannten, die den Verlust zwar miterlebten, aber nicht verstehen. Hinterbliebene eines Hundes dürfen jedoch an ihren geliebten Vierbeiner denken und das so lange und so intensiv, wie sie möchten. Manch ein Hundehalter greift zu Bildern und Zeichnungen, während wieder andere sich die Asche des Hundes in einer Urne aufstellen. Bisweilen hilft sogar ein Tattoo dabei, den geliebten Hund nie mehr zu vergessen.

  • Trauer umwandeln: Die negative Energie, die sich beim Trauern um den Hund bemerkbar macht, können manche Menschen umwandeln, indem sie sie in positive Handlungen investieren. So kann ein Anruf bei örtlichen Tierschutzorganisationen oder Tierheimen sich lohnen. Oft brauchen diese Vereine Hilfe beim Ausführen und Pflegen der Hunde. Zudem ist dies eine wunderbare Möglichkeit, dem eigenen Hund eine besondere Ehre zu erweisen.
  • Raus in die Natur: Auch wenn Spaziergänge in der Vergangenheit gemeinsam mit dem Hund Freude brachten, kann die freie Natur bei der Trauerarbeit helfen. Nicht nur Spazieren, sondern auch Joggen, Radfahren oder Walken setzen positive Gefühle frei und lassen die Gedanken im Kopf etwas weniger kreisen. Die gemeinsamen Spazierwege abzulaufen und sich auch hier noch einmal ganz bewusst zu verabschieden, ist für viele Menschen ein sehr emotionaler Moment, der jedoch Großes bewirken kann.
  • Schreiben: Schriftlich festzuhalten, was gerade schmerzt oder die Stimmung drückt, ist eine bewährte Methode. Teenager schreiben Tagebuch, um ihre ersten Liebeserfahrungen zu verarbeiten, Kinder beim Streit mit den Eltern und hinterbliebene Hundebesitzer können sich in einem solchen Buch ganz privat mit ihrer Trauer auseinandersetzen. Mit Bildern, Gedichten und geschriebenen Gedanken lässt sich die traurige Zeit gut überwinden, denn oft gibt das Tagebuch die Möglichkeit, auch die positiven Andenken zu entdecken.

 

Ein neuer Hund?

Mancher Hundebesitzer fühlt sich nach dem Tod des Vierbeiners einsam und alleine. Auch wenn das Leben zunächst trist und traurig erscheinen mag, ist die Zeit für einen neuen Hund oft nicht schon nach kurzer Zeit gekommen. Sitzt die Trauer noch tief und wird der alte Hund noch sehr vermisst, ist das keine gute Grundlage, einem neuen Hund ein Zuhause zu geben. Auch wenn er das nicht merken würde, so würde der neue Vierbeiner wohl oft mit dem verstorbenen Tier verglichen werden. Dies macht den Hundebesitzer dann nur wenig glücklich, denn der neue Hund wird zur ständigen Erinnerung an vergangene Zeiten.

Ist jedoch eine Weile vergangen und stehen alle Zeichen auf ein Leben mit Hund, so kann ein neues Tier wieder Licht in den Alltag bringen. Diese Entscheidung wird, mit Bedacht getroffen, das Leben bereichern und auch die Vergangenheit in ein versöhnlicheres Licht stellen.

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17 Kommentare

  1. Für Tierfreunde, die sich auch mit der Sicht des Tieres beschäftigen möchten:

    Das Webinar (bequem am eigenen PC):

    Abschied – die tierische Sicht.
    Wie geht ein Tier mit dem Abschied um ?
    Was ist ihm wichtig und wie kann ich überhaupt die Wünsche meines Gefährten erfahren ?
    Was kann ich als Halter tun, um mein Tier auf seinem letzten Lebensabschnitt liebevoll und mit Kraft zu begleiten ?
    Infos unter: http://communicanis.de/html/webinare.html#Abschied

    Einen ersten Einblick in die tierische Wahrnehmung erhalten Sie im Webinar.
    Wer darüber hinaus mehr erfahren möchte,
    dem lege ich das Wochenendseminar ans Herz:
    Abschied und Wandel aus tierischer Sicht:
    Infos http://communicanis.de/html/abschied_und_wandel.html

  2. Hallo zusammen, ich habe 2013 meinen geliebten Bennie nach fast 14 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Er war schwer krank und wurde von unsere Tierärztin ganz sanft eingeschläfert. Ich habe seine Pfote bis zum letzten Herzschlag gehalten.
    Auf unserem Grundstück hat er seine letzte Ruhe gefunden. Ich pflege sein Grab liebevoll, er bekommt immer frische Blumen-weisse Rosen, un er hat einen sehr schönen Gedenkstein , eigens für ihn angefertigt. ich habe auch im Netz für ihn einen Platz auf den virtuellen Tierfriedhof. Dort schreibe ich ihm manchaml liebe Geüße. Aber ich weiss daß er niemals zurück kommt. Ich komme über die Trauer einfach nicht hinweg. Ich habe einen neuen Hund , den ich auch liebe, aber ich kann meinen Bennie einfach nicht vergessen, will ich ja auch nicht. Aber es tut so weh.

  3. Dr. Bettina Reuter

    Es ist nicht allgemeingültig richtig, dass alle Tierärzte, die bei ihnen verbliebenen toten Tiere in die Tierkörperbeseitigung geben.
    In unserer Praxis (und auch sicher in einigen anderen) werden ausnahmslos alle verstorbenen Tiere ebenfalls im Krematorium eingeäschert, wenn auch in einer sog. anonymen Kremierung und ohne Ascherückführung.
    Daher bitte nicht alle Tierärzte über einen Kamm scheren und im Zweifel in der Praxis nachfragen, was mit den verstorbenen Tieren jeweils passiert.
    Auch vielen Tierärzten missfällt die Vorstellung, die Tiere in die TKB zu geben, und wir suchen ebenso nach würdevollen Alternativen.

  4. Es ist schön, dass es auch Tierärzte gibt, die einen würdevollen Abschied des geliebten Vierbeiners ermöglichen, denn vielen Tierbesitzern ist nicht klar, was Tierkörperbeseitigung eigentlich heißt. Ich hatte mich schon lange vor dem Tod meiner Seven damit beschäftigt und da wir keinen Garten haben, war für mich klar, dass nur eine Kremierung in Frage kommt. Ich hatte Glück und einen sehr einfühlsamen Bestatter aus Lauf bei Nürnberg und jetzt habe ich die Asche meiner Seven in einem Bilderrahmen hier bei mir zu Hause. So habe ich sie immer bei mir.

  5. Wir Mussten heute unsere Hexe – 14 Jahre alt – einschläfern lassen. Unsere Tierärztin ist heutenachmittag zu uns nach Hause gekommen und wir haben in unserem garten in einer schönen Ecke Nähe von einem wasserquellstein eine dicke Decke ins Gras gelegt mit ihrem Lieblingskissen. Meine Frau und ich haben unsere Hexe gestreichelt – nachdem die Kanüle in ihr Beinchen verankert war ging alles ganz schnell – unsere Hexe war sehr entspannt – sie ist seit 3 Jahren blind und taub gewesen und dann ist sie auch noch an Alzheimer erkrankt – hinter uns liegen 2 schwere Monate – jede Nacht hat Hexe gebellt – orientierungslos durchs Haus gerannt – stark hechelnd bis zum umfallen – keine schöne Zeit – deshalb haben wir uns heute morgen entschieden sie zu erlösen. Nachdem die erste Spritze mit hochdosiertem Valium in ihre Venen floss ist sie schon nach wenigen Sekunden in unsere arme gesunken und die Tierärztin hat dann nach einigen Minuten eine zweite Spritze gesetzt und ihrbherz hat aufgehört zu schlagen. Wir haben bitterlich geweint und der Schmerz sitzt tief – die Tierärztin hat sich danach zurückgezogen und wir haben noch eine gute Stunde mit unserer Hexe auf der Decke gekuschelt und sie gestreichelt wie zu Lebzeiten. Wir fanden – sie hat einen schönen Tod erlebt. Ich habe eine Kiste gezimmert und eine Grube ausgehoben in unserem garten und morgen Mittag beim mittagsläuten wollen wir sie begraben. Da unsere Kinder längst das Elternhaus verlassen haben und weit wegwehten haben wir beschlossen Ihnen den Tod unseren Hundes erst am Sonntagabend zu sagen. Übrigens Hexe war eine temperamentvolle eigensinnige Kinderliebe foxterierhündin. Jetzt bleiben uns 14 Jahre tolle erlebnissreiche Erinnerungen an unseren familienhund hexe. Wie Magie habe ich heuteabend in einem dekogeschöft eine tolle rostige Metallplatten gefunden mit eingestanztem Spruch: „nimm dir Zeit zu träumen – es ist der Weg zu den Sternen“. Das wird Hexers Grab in unserem garten schmücken. Machs gut du süßes Wesen. In liebe Heike – Roland – annalena und Elisa 2. September 2016

  6. Ich könnte schreien vor schmerz.bis montag mittag ging es meiner fizzy 12 jahre alt super.sie stand morgens mit mir auf und wich nicht von meiner seite.sie war von anfang an sehr auf mich fixiert und sie hätte jederzeit ihr leben für mich gegeben.gegen mittag merkte ich das etwas nicht stimmt und kurz darauf hatte sie mehrfach erbrochen.gegen abend fing sie an zu hecheln was mir angst machte.darauf brachten wir sie zum notdienst. Die ärztin untersuchte fizzy und konnte nichts feststellen. Wohl ein magen darm infekt.sie gab ihr eine spritze gegen übelkeit und erbrechen und wir fuhren nach hause.in der nacht hechelte sie weiter .am nächsten morgen brachte mein mann sie wieder zum tierarzt weil sie sehr schwach war.ich musste zur arbeit.kurze zeit später bekam ich einen anruf von meinem mann das fizzy in narkose gelegt werden müsse weil das röntgenbild zeigte das sie wohl einen kauknochen in sich hat der nicht weiterrutscht.das blutbild war in ordnung.keinerlei auffälligkeiten.sie wurde sediert um eine spiegelung zu machen.auch da wurde nichts festgestellt.ihre bauchschmerzen wurden schlimmer.der arzt gab ihr kontrastmittel was im magen blieb.es rutschte nicht durch.also wurde gesagt wir müssen operieren.nach 10 min bekam mein mann einen anruf das der arzt gesehen hat das eine niere klein und schrumpelig war und in der nierenkapsel altes blut war.er sagte es mache keinen sinn weiter zu operieren da sie die op nicht überleben würde und das wir sie erlösen sollten.mein mann stimmte zu ohne much gefragt zu haben und so wurde fizzy eingeschläfert.verstehen kann ich das alles nicht und auch das was der arzt erzählt passt überhaupt nicht zusammen. Warum hat er nicht weiter untersucht und ihr versucht zu helfen.ich vermute das sie einen darmverschluss hatte und sie sehr wohl nätte gerettet werden können und nur weil ich nicht da war ist sie jetzt tot.ein quitschfideles traumhaft schönes hündchen.die liebe meines lebens.sie war immer für mich da.hat mich verteidigt vor jedem und allem.sie hatte echt einen schweren job 24 std am tag auf mich aufzupassen.aber ich musste ja arbeiten gehen anstatt für sie zu kämpfen.jetzt ist sie weg und das haus ist tot wie auch meine fizzy.das einzige was ich tun konnte war sie von einem bestatter abholen zu lassen so wie sie es verdient hat.sie hat ihr körbchen bekommen und eine rose,Abschiedsbrief und ein leckerli.gestern ist sie eingeäschert worden.jetzt warte ich das ich sie endlich zurück bekomme.
    Fizzy ich werde dich auf ewig lieben

    • Hundefan

      Bianca, das tut mir sehr leid! Das ist natürlich ein echter Schock! Kann das richtig nachvollziehen wie es Dir gerade geht! Ich hoffe die Zeit heilt ein wenig Deine „Wunden“. Wenn Du magst, kann ich Fizzy auf unserer Facebookseite mit Deiner Geschichte vorstellen. Bin mir sicher, Du bekommst viel Trost! Schicke mir, wenn Du es magst, einfach eine Mail an kontakt@hund.info

      Auch wenn es keine Heilung bringt, so tut es doch gut sein Leid mit anderen zu teilen.

      Liebe Grüße und alles Gute, Thomas

  7. Seit gestern trauere ich um meine geliebte Amanda. Amanda ist war eine Entlebucherin und wurde nur 7 Jahre. Es ist unfassbar – vor 14 Tagen waren wir noch in Dänemark im Urlaub. Am Montag suchten wir den Tierarzt auf weil unsere Amanda in der letzten Zeit mehr trank als sonst. Die Blutuntersuchung und der Ultraschall brachten eine schlimme Diagnose – sehr hohe Zuckerwerte in Verbindung mit einer stark vergrößerten Bauchspeicheldrüse. Sie musste in der Klinik bleiben. Meine liebe Amanda die nie von uns getrennt war – sehr sensibe,l, immer etwas ängstlich und ständig darauf bedacht bei uns immer alles richtig zu machen. Ich habe jeden Tag in der Klinik angerufen, Tag und Nacht an meine Amanda gedacht in tiefer Sorge. Was mich sehr verzweifelt ist, das mir nie am Telefon gesagt wurde, wie trasstisch sich ihr Gesundheitszustand in den letzten Tagen verschlechtert hat – im Gegenteil uns wurde die Hoffnung vermittelt, Amanda am Freitag wieder zu Hause zu haben. Am Donnerstag abend ( tagsüber wurde ich am Telefon vertröstet) als ich endlich mit der Tierärztin sprechen konnte – fragte sie mich ob wir Amanda nochmal sehen wollen – es hätte keinen Sinn die Behandlung vortzuführen. Ich war so geschockt das ich nicht mehr denken konnte. Auf meine Frage nach den Chancen für Amanda es noch eine Nacht am Tropf zu versuchen -bekam ich die Antwort 40 zu 60 %.Ein Strohhalm den ich unbedingt ergreifen wollte. Niemand sagte mir dort ( wir haben unsre Amanda bewusst nicht besucht um sie nicht zusätzlich zu belasten) wie sehr sie abgebaut hatte. Ich hätte sie sonst sofort heimgeholt . Als wir Amanda in die Tierklinik brachten schien sie für uns bis auf die vermehrte Wasseraufnahme äußerlich gesund. Sie hat gefressen, getrunken die Katzen gejagt ist mit uns spazierengegangen. Als wir uns gestern entschieden Amanda heimzuholen konnten wir den Verfall nicht erahnen. Sie lag bereits im Steben.
    Wir haben unsere geliebte Amanda auf ihre Lieblingsecke der Couch gelegt, ich habe ihr die Augen von einem Sekret befreit, so daß sie sie wieder öffnen konnte. Auf unsere Stimmen hat sie reagiert konnte sich aber nicht mehr bewegen. Meine Amanda hatte einfach keine Kraft mehr. Ich habe unseren eigentlichen Tierarzt angerufen und gebeten vorbeizukommen. Ihre Atmung ging schwer- sie hatte Schmerzen. Wir wollten sie nicht leiden lassen aber sie sollte zu Hause in ihrem Rudel sterben. Ich habe bis zum Schluss ihre Pfote gehalten und ihr leise immer wieder gesagt was für ein toller Hund sie ist, wie lieb wir sie haben, das sie alles richtig macht und sie bald bei ihrer geliebten Akira ( unsere Akira haben wir letztes Jahr verloren) ist und unsere kierchen auf sie aufpassen wird.Akira und Amanda waren unzertrennliche Hündinnen – der Miielpunkt unseres Lebens.
    Wir werden unsere Amanda heute auf unserem Grundstück neben ihrer Akira beerdigen. Über das Portal Pfotensteine kann man tolle Gedenkstein mit eingraviert Bild anfertigen lassen. Es ist ein schöner ruhiger schattiger Platz im Garten. Wir haben dort eine Bank aufgestellt und können so immer nah bei unseren Mädchen sein. Oh Gott wie groß der Schmerz ist.
    Wir werden unsere geliebten Mädchen Amanda und Akira nie vergessen – sie sind tief in unserem Herzen.

  8. Gestern mussten wir unseren geliebten Vito einschläfern lassen.
    Er hatte im Mai einen Leberzerfall, der ihm innere Blutungen bescherte. Bis wir diese Diagnose endlich hatten, sind 4 Tage vergangen. Er kämpfte wie ein Löwe und jeder, der mit ihm in seiner Behanldungsphase zu tun hatte meinte nur, dass es ein Wunder ist, dass ein 11 Jahre alter Hund noch so viel Kraft hatte und er noch lebt.
    Erst am vierten Tag unserer Behandlungsodyssee (Medikamente, Blutbilder und und und) beim Ultraschall sah man, dass der komplette Bauchraum voller Blut war. Alles deutete auf geplatzten Milztumor hin, was quasi einem Todesurteil gleich kommt. Dennoch entschieden wir uns zu einer Not-OP.
    Dort stelle manfest, dass die Leber ein riesengroßes Loch hatte, aus dem es stark geblutet hat. Wir waren erleichtert, als uns mitgeteilt wurde, dass man Vito retten konnte.
    Nach bereits 2 Tagen durfte er wieder zu uns nach Hause, weil er einen wahnsinnig starken Genesungsvorgang zeigte.
    Leider war ihm nur noch 1 Monat Lebenszeit vergönnt. In diesem Monat lief er jedoch wieder zu alter Form auf, spielte, tobte im Wasser herum, kuschelte und schmuste mit uns wie eh und je.
    Wir waren so guter Hoffnung, dass wir unseren Vito noch einige Jahre erkauft hatten, zeigten auch die Folgeuntersuchungen keinen schlechter werdenden Allgemeinzustand. Doch all unserer Hoffnungen, dass wir vielleicht noch 2-3 Jahre mit unserem geliebten Vito haben lösten sich von einem Moment auf den anderen in Luft auf.

    In der Nacht auf den 21.6 sollte es eine Wende nehmen.
    Vito stand schon am Vorabend nur noch lethargisch in der Gegend herum, hechelte wie verrückt, wollte nicht mehr wirklich aufstehen.
    Am nächsten Morgen war es wieder so, wie vor seiner schweren OP. Er wollte nicht Gassi gehen, wollte nicht trinken, nicht fressen … nahm nicht mal ein Leckerli an.
    Das Gehen fiel ihm unheimlich schwer und er schleppte sich regelrecht zum Tierarzt.

    Dort sofort wieder Ultraschall … wieder ganzer Bauchraum voller Blut.
    Der TA meinte sofort, dass er wohl einen immens aggressiven Krebs hatte, der jetzt wieder da ist und wieder seine Leber zerfressen hat. Wäre das nach 1 Jahr passiert hätte man ihn nochmal operiert. Da dies aber schon nach einem Monat wieder ist, rät er uns ab, Vito einer Not-OP zu unterziehen. Abgesehen davon, dass er diese wohl nicht mehr überleben würde, wäre es nur noch ein springen von OP zu OP und das wäre Vito gegenüber nicht fair. Selbst wenn wir ihn nochmal retten könnten, wäre das wohl nach einem Monat wieder so weit. Wir sollten ihn erlösen, so lange er noch super entspannt ist.
    Und das war er … meine Frau und ich kämpfen mit unseren Tränen um Vito nicht noch nervös zu machen, doch er blieb vollkommen entspannt liegen (er liebte den TA und freute sich immer ihn zu sehen), wedelte freudig mit dem Schwanz als wir ihn streichelten und ich möchte mir gerne einreden, dass er mir zu verstehen gab „Ist schon gut Herrchen … lass mich gehen … es ist besser so“.

    Wir entschieden uns also Vito über die Regenbrücke gehen zu lassen und blieben bis zum letzten Atemzug bei ihm. Auch die letzten Zuckungen seines bereits toten Körpers erlebten wir noch mit. Der TA blieb an unserer Seite und spendete uns in dieser schweren Stunde allen Trost, den es gab. Erklärte uns sachlich, was mit Vito gerade passierte und das er bereits nicht mehr hier ist … er wurde schon vorab narkotisiert.

    Heute … einen Tag später weine ich eigentlich durchgehend. Ich komme damit einfach nicht klar. Ich will mir einreden, dass es Vito gut geht, er glücklich ist, dass wir ihn die letzte Ehre erwiesen haben und das wir mit unserer Entscheidung richtig lagen.
    Doch ich will es einfach nicht wahr haben. Ich blicke auf seinen Platz und „sehe“ ihn vor meinem geistigen Auge, wie er mich verduzt ansieht. Heut morgen machte ich mich zu unserer täglichen Gassi Runde bereit und Pfiff nach Vito, bis ich realisierte, dass er nie mehr daherlaufen wird.
    Es zerreißt mir das Herz und ich kann einfach nicht mehr.

    Vito ich vermisse dich … ich will nicht wahr haben, dass du nicht mehr da bist. Ich will es nicht akzeptieren.

  9. Hallo zusammen,

    Ich habe vor 3 Wochen meinen Seelenhund einschläfern lassen müssen. Niemals hätte ich gedacht das ich dazu fähig wäre. Doch die Liebe zu einem Tier lässt einen Dinge tun die man vorher nicht für möglich hielt. In den ersten Tagen fühlte ich mich wie eine Mörderin, machte mir riesige Selbstvorwürfe. Hätte ich nicht doch noch warten sollen? Habe ich das Vertrauen meines Hundes missbraucht, als Sie Schutz brauchte, indem ich Sie hinterhältig einschläfern liess? Nun weiss ich aber das es ein Akt der Liebe war dies zu tun. Sie sollte nicht länger leiden nur weil ich zu egoistisch war Sie nicht gehen zu lassen. Nichts im Leben währt ewig. Leider. Kurz nachdem Sie gegangen war fühlte ich mich wie versteinert als hätte mir Jemand den Boden unter den Füssen weggerissen. Auch jetzt noch, bin ich noch nicht vollständig in mein altes Leben, zurück gekehrt. 17 Jahre war Sie an meiner Seite, mehr als die Hälfte meines Lebens. Schwer zu ertragen nun in eine leere Wohnung zu kommen in der Sie nicht mehr ist. Alles was zurück bleibt ist ein gebrochenes Herz, die Hoffnung das Sie nun an einem besseren Ort ist und die Zuversicht auf ein Wiedersehen im Himmel.

    Der Verlust währt für immer, aber man gewöhnt sich irgendwann daran und der Schmerz wird kleiner

  10. Unsere Pippa wurde im Dezember 2017 operiert , die Gebärmutter entfernt.Sie hatte hohes Fieber und es wurde festgestellt, daß sie zu viel weisse Blutkörperchen hat.In der Tierklinik gaben sich die Ärzte größte Mühe ihr zu helfen, mit vielen verschiedenen Medikamenten die nach und nach abgesetzt wurden, da es ihr zusehends besser ging.Bis zum 08.April.Sie schrie vor heftigen Schmerzen.Wir beschlossen gleich am Folgetag zum Tierarzt zu fahre …..zu spät ,sie starb in unseren Armen.Und das mit nur 6 Jahren.Das tut so weh.Wir haben unsere süße Cockerspanielprinzessin im Grundstück begraben und ein schönes Grab erstellt
    Alles im Haus und im Grundstück erinnert an Pippa.Wir höhren , riechen und spüren sie überall.Wie kann man den Schmerz überwinden ?
    Verwunderlich ist, wieviel Tränen man verlieren kann.

  11. Ulrike Bliefert

    Gestern Abend sind unsere beiden zauberhaften, wunderschönen, klugen und unendlich liebevollen jungen Hunde (Rudi 15 Monate und Clara gerade einmal knapp 7 Monate alt) bei einem Spaziergang irgendeinem Tier hinterher gelaufen und – obwohl wir rundum von Feldern, Wald und Wiesen umgeben sind und nicht einmal in einer richtigen Straße wohnen – bis zur Bundesstraße gerannt. Beide wurden dort von einem Auto erfasst und waren sofort tot. Rudi war als Welpe auf einer Müllkippe in Griechenland gefunden und zu uns nach Deutschland gebracht worden, Clara war ein ungeplantes Kind eines Black Russian Terriers und seiner Deutsch Drahthaar-Gefährtin in einem der Nachbardörfer. Die beiden Tiere waren unzertrennlich, und ausgerechnet das ist ihnen zum Verhängnis geworden. Ich fand das einfühlsame Verhalten von Polizei und TASSO-Verein einfach großartig. Das tröstet natürlich nicht über den Verlust unserer beiden Lieben hinweg, aber es hat bei allem Schmerz gut getan. Wer sagt „Aber waren doch nur Tiere“ hat nicht verstanden, welch innige Zuneigung zwischen einem Menschen und seinen tierischen Schutzbefohlenen entstehen kann.

  12. Gestern Abend am 13.6.2018 um 20.35 Uhr mussten wir unserer geliebten Podenco-Hündin Fiona mit 13 Jahren die letzte Ehre erweisen. Fiona war eine sehr kluge gelehrige soziale treue anhängliche Hündin, die aber auch ihren eigenen Kopf hatte. Über 10 Jahre hat sie uns begleitet und hat uns so viel Freude bereitet. Dabei war sie so eine Kämpferin, vor etwa einem Jahr wurde Fiona nach einer OP in der Tierarztpraxis mit einer zu heißen Wärmflasche verbrüht, die man ihr in der Nachsorge zwischen die Beine legte. Das Gewebe an den Stellen wurde schließlich nekrotisch und Fiona kam zur Behandlung und Transplantation in eine Fachklinik, wo sie wirklich ganz toll betreut wurde, Kostenpunkt 7000 Euro. Dass sie sich davon wieder erholt hatte, trotz Herzfehler, ist ein medizinisches Wunder. Aber sie hatte alles gut überstanden, die Behandlung dauerte insgesamt 9 Monate und Fiona war eine glückliche Hündin. In diese Tierarztpraxis haben wir nie wieder einen Fuß gesetzt, natürlich gab es auch Streit um die Übernahme der Behandlungskosten, die Haftpflichtversicherung dieses Verbrechertierarztes übernahm gerade einmal die Hälfte der Behandlungskosten weil Fiona schon älter war. Egal, uns war es wichtiger dass sie gesund wurde. Nach dieser Leidensgeschichte war sie noch anhänglicher und noch liebebedürftiger, wir haben Sie verwöhnt, wo wir nur konnten. Zum Glück waren wir mit ihr vor kurzem auch noch mal an der Ostsee, die sie so geliebt hat. Erst vor einer Woche war sie appetitlos und schlief viel, hat aber ihre Leckerlis gerne angenommen. Dann erbrach sie häufig, weswegen wir mit ihr Samstag Abend in die Tierklinik fuhren. Ihre Blutwerte waren noch normal und sie bekam eine Spritze gegen Erbrechen und Übelkeit. Zu Hause lag sie dann nur noch, hat gar nicht mehr gefressen, aber dafür übermäßig viel getrunken. Montag früh brachten wir sie dann wieder in die Klinik, im Auto ist sie uns dann kollabiert aber wir konnten sie nochmal zurückholen. Ihre Werte und ihr Befinden verschlechterte sich zusehends und gestern Abend mussten wir sie dann erlösen. Unser geliebter Schatz war ganz schwach hob aber nochmal den Kopf, als sie uns sah und versuchte mit dem Schwanz zu wedeln. Mit einem Blick in ihre müden Augen hat sie uns signalisiert, dass sie nicht mehr kann. Unter Tränen haben wir ihre Pfote gehalten, sie geküsst und gestreichelt, bis sie ganz friedlich eingeschlafen ist. Wir sind so voller Trauer und Schmerz das Haus ist so leer ohne sie, diese Stille…ohne meine Fiona bin ich nur halb. Sie war so besonders und so charmant, unsere kleine Diva. Wie sollen wir je über diesen Verlust hinwegkommen, nichts ist mehr schön ohne sie…verstehen kann das nur, wer selbst ein geliebtes Tier gehen lassen musste. In 2 Wochen bekommen wir vom Bestatter Ihre Urne, so dass sie immer ganz nah bei uns sein kann. Sie wird immer einen ganz besonderen Platz in unserem Herzen haben, nichts und niemand wird sie je ersetzen können. In tiefer Trauer, Thomas & Katja Bauch.

  13. Gestern. Abend bin ich mit meinem beiden Hunden tyga (jackrussel,2jahre) und blake (cane corso italiano 11monate) spazieren gegangen…als ein gruppe radfahrer von vorne kam bin ich mit beiden zu seite gewichen ,damit mehr platz für die radfahrer ist..jedoch stürzte einer der radfahrer direkt vor blake…der sich sehr erschrocken hat und von der leine losriss…er lief auf die strasse konnte einigen autos ausweichen,jedoch einem nicht….er ist seinen verletzungen erlegen..der schmerz ist unerträglich…er war mit seinen elf monate ein mega hund,er arbeitete mit mir in der. Sicherheitsbranche und machte seinen job super…und er liebte es,…es tut so unglaublich weh!

  14. Unsere geliebte Ridgeback Hündin Vandy ist gestern am 2.11.18 im alter von 14 Jahren von uns gegangen. Sie ist zusammen mit unseren beiden Kindern aufgewachsen und war immer ein treuer Freund und Weggefährte. Sie hatte einen Krebs- Tumor der innerhalb von 2 Tagen alles verändert hat. Sie hatte keinen Appetit mehr , trank viel Wasser die letzte Zeit. Vor 2 Tagen wollte Sie nicht mehr aufstehen und hatte zu Zittern angefangen. In ihren Augen war die Lebenkraft verschwunden. Sie urinierte ständig in Ihrem Bett ( obwohl wir alle 2 h mit ihr rausgegangen sind) und versuchte sich in eine Ecke in ihrem Bett zu drücken um nicht in ihrem Urin zu liegen. Der Tierarzt meinte das der Tumor in der terminalen Phase ist und keine Besserung mehr möglich ist. Wir entschieden uns das der TA sie zuhause von ihren Qualen befreit. Zusammen mit unseren beiden Kindern haben wir unsere geliebte Vandy bei ihrem letzten Weg gestreichelt und ihrer Pfoten gehalten bis sie eingeschlafen ist. Dannach hat der TA die letzte Spritze gegeben ( ohne uns, wir wollten nicht dabei sein). Die Tränen haben bis heute nicht aufgehört. Ständig schauen wir auf den Platzt wo sie normalerweise liegt. Morgens wenn wir zusammen sie raus gingen ist sie nicht mehr da, wenn jemand einen Apfel ist ( sie war verrückt nach Äpfeln) ist das tapsen auf dem Fußboden nicht mehr zu hören, wenn jemand klingelt ist ihr Gebel nicht mehr zu hören…… Wir haben sie abholen lassen zum kremieren und warten auf ihre Asche. Es tut einfach unheimlich weh und hinterlässt eine große Leere und Lücke in unsrem Leben. Wer das selber nicht durchmacht kann einen nur schwer verstehen. Vandy- Du fehlst uns so sehr, wir lieben dich und hoffen das es dir jetzt auf der anderen Seite gut geht- deine geliebte Familie

  15. Am Freitag musste ich meinen geliebten wunderbaren Humboldt nach 15 gemeinsamen Jahren gehen lassen. Kurz vor seinem 16. Geburtstag im September hatte er ab und zu zu Husten angefangen und es hörte sich komisch an, wenn er gefressen hat. Ich ging auch gleich zum Tierarzt, aber bis zum Freitag nach verschiedenen Untersuchungen konnte keiner sagen, was er hat. Vor etwa 5 Wochen hat der sonst immer gefräßige aufgehört zu Fressen und zu Trinken und hatte offensichtlich Schmerzen. Ich konnte ihn manchmal doch dazu überreden direkt aus meiner Hand zu Fressen, aber er baute immer mehr ab. Die letzte Hoffnung war, dass es doch nur die Zähne waren, so hatten wir für den 16.11. einen ZahnOP Termin. Natürlich sollte in Narkose auch alles nochmal genau untersucht werden. Ich habe mich an diesen letzten Strohhalm geklammert . Er war schließlich mein Baby, mein bester Hundesohn, mein EinundAlles. Für mich war er der beste Hund der Welt, früher Mal ein spanischer Strassenköter seit Ewigkeiten mein ständiger Begleiter mein ruhiger Schatten, wir waren eigentlich 24 Stunden kaum getrennt. Er war so charmant, pfiffig, gelassen und Süss. Er war einmalig
    .Ich habe Freitag morgen noch Fotos von uns zusammen gemacht. Meine Befürchtungen waren schon groß, dass es vielleicht doch sein letzter Tag sein könnte. Wir waren noch kurz zusammen spazieren, er trippekte langsam hinter mir her, immer bedacht mir noch zu folgen. Dann fuhren wir zum Tierarzt und ich habe ihn auf dem ganzen Weg gestreichelt.. Nach einem kurzen Gespräch nahm er ihn mit zur Narkose und ich konnte mich nur kurz verabschieden. Wenig später hatte ich Gewissheit, dass es er einen bösartigen Tumor an den Mandeln hat. Inoperabel. Er war immer schmerzempfindlich gewesen und jetzt hatte er sogar in der Narkose aufgeschrien als sie ihm die Schnauze geöffnet haben. Mir war vorher schon klar gewesen, dass ich ihm keine weiteren unnötigen Schmerzen erleiden lassen möchte. Und so habe ich das Unvorstellbare getan und ihn noch in der Narkose einschläfern lassen. Ich weiß, dass es richtig war, aber ich vermisse ihn so unbeschreiblich. Ich trauere um ihn, auch jetzt Weine ich. Alle vermissen ihn sehr, mein Mann, seine Pflegeoma und die Kinder. Ich weiß es wird irgendwann besser werden, aber ich weiß auch, dass mit ihm eine wichtige Phase in meinem Leben geendet hat. Die Mit Humboldt Zeit, mit ihr verbinden sich viele wunderschöne Erinnerungen und eine tiefe Liebe.
    Lieber Humboldt, danke für diese phantastischen Jahre mit dir, du bist mein Bester Hundesohn für immer. Run free, mein kleiner Brummelkopp

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