So zeigen Hunde ihre Zuneigung

Nicht umsonst gilt der Hund als bester Freund des Menschen. Wir Menschen haben es gern, wenn unser Haustier die Liebe erwidert, die wir ihm entgegenbringen. Kein Goldfisch, kein Vogel, keine Katze erwidert unsere Zuneigung so stark wie der Hund. Die Fähigkeit, nicht nur für seine Artgenossen, sondern auch für den Menschen, Zuneigung zu empfinden und zum Ausdruck zu bringen, hat den Hund zum besten Freund des Menschen werden lassen.

Dein Hund wird zum treuen und loyalen Begleiter , wenn man den richtigen Umgang mit seiner Fellnase pflegt. Er ist gerne mit Herrchen oder Frauchen zusammen und zeigt diesen auf hündische Art seine Hundeliebe.  Im Gegensatz zu anderen Haustieren, wie Katzen etwa, bekunden Hunde ihre Zuneigung deutlich durch Ihre Körpersprache. Sie kommunizieren mit uns über ihre Körpersprache, ihre hündische Mimik, ihre Laute und ihr Verhalten. Abhängig von ihrer Rasse, ihrem Alter und ihrem individuellem Charakter äußern Hunde ihre Liebe mal temperamentvoller, mal zurückhaltender gegenüber dem Menschen. Es gibt aber ganz hundetypische Gesten, mit denen unser bester Freund seine Sympathie für uns Menschen bekundet.

Wenn Ihr Hund Sie mit überschwänglicher Freude begrüßt

Gibt es jemanden in Ihrem Leben, der Euch mit so viel stürmischer Freude begrüßt wie Euer Hund? Wohl kaum. Kein Lebenspartner, kein Kind, keine Katze führen so einen Freudentanz auf, wenn Ihr nach Hause kommt. Nahezu unübertreffbar ist die Begeisterung, welche ein Hund an den Tag legt, wenn er seinen Menschen begrüßt. Gehen Herrchen oder Frauchen weg und kommen wieder zurück, erwartet sie eine überschwängliche Begrüßung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Trennung des Hundes von seinem Menschen von kurzer oder langer Dauer war. Dein Hund begrüßt Dich voller Zuneigung mit den hündischen Gesten Schwanzwedeln, Hochspringen, Ablecken, Bellen oder Fiepen. Manche Hunde geraten nahezu außer sich, drehen sich vor Freude über die Rückkehr ihres Herrn im Kreis und tollen herum.

Wenn Dein Hund mit dem Schwanz wedelt

Dein Hund freut sich, dass Du nach Hause kommst und wedelt dabei mit dem Schwanz. Neben dem Schwanzwedeln aus Freude gibt es auch andere Bedeutungen des Schwanzwedelns wie Unterwürfigkeit und Aggression. Erfahrene Hundefreunde wissen aber das Zusammenspiel aller Merkmale der Körpersprache ihres Hundes richtig zu deuten.

Wenn Dein Hund an Dir hochspringt

Dein Hund springt an Dir hoch, wenn Du heimkommst. Das ist ein typisch hündisches Begrüßungsverhalten. Das Hochspringen ist auch ein Zeichen von Aufregung. Da Hunde sich gegenseitig auf Augenhöhe begrüßen, versucht Dein Hund auch bei Dir auf Augenhöhe zu gelangen und möchte am liebsten nach Hundeart das Gesicht ablecken.

Wenn Dein Hund Dich ablecken möchte

Dein Hund würde Dich am liebsten bei der Begrüßung ablecken. Schon die Hündin zeigt ihren Welpen Zuwendung durch Ablecken gleich vom ersten Tag an nach der Geburt. Leckt ein Hund das Baby oder Kind seines „Menschenrudels“ ab, drückt er damit Zuneigung aus und beweist beschützende Fürsorge. Leckt er dagegen seinen erwachsenen Besitzer ab, bedeutet das neben Zuneigung auch Unterwürfigkeit. Er unterwirft sich damit seinem Rudelführer. Hier mehr zu dem Thema

Wenn Dein Hund Dich anbellt

Manche Hunde bellen auch zur Begrüßung. Im Gegensatz zum Bellen aus anderen Gründen wie Bewachen, Drohen oder Aufforderung handelt es sich beim Begrüßungsbellen um ein schnelles und helles Bellen. Einige Hunde fiepen zur Begrüßung, wenn ihre Zweibeiner heimkehren.

Hundeblick

Wenn Dein Hund Dich zum Spielen auffordert

Wenn Hunde zum Spielen auffordern, und der Hundeblick zu seinem Gegenüber offen ist, sind das ebenso Zeichen von hündischer Zuneigung. Indem der Hund seinen Menschen mit der Pfote berührt oder ihn mit der Schnauze anstupst, fordert er ihn auf, etwas mit ihm zu unternehmen. Ein Hund ruhigeren Gemütes sitzt auch einfach nur da und schaut seinen Menschen intensiv an. Das ist dann der berühmte Hundeblick.

Wenn Dein Hund Dich mit seinem unwiderstehlichen Hundeblick anschaut

Unser Hund kommuniziert mit uns, indem er uns tief und intensiv in die Augen schaut. Das unterscheidet den Hund vom Wolf. Wölfe schauen Menschen nicht direkt in die Augen, auch wenn sie von Menschen aufgezogen wurden. Der intensive Blickaustausch zwischen Herrchen und Hund ist das Ergebnis der einzigartigen Domestizierung unserer Hunde (der Entwicklung vom Wolf zum Hund).

Wenn Dein Hund Deine Nähe sucht

Hat der Hund zu seinem Menschen Vertrauen gefasst, betrachtet er ihn als Mitglied seines Rudels bzw. als Rudelführer. Viele Hunde suchen gern die Nähe ihres Menschen. Sie folgen ihrem Besitzer am liebsten überall hin, außerhalb des Hauses und im Haus. Sie legen sich Herrchen oder Frauchen auf die Füße. Wenn sie auf die Couch dürfen, kuscheln sie sich an ihre Menschen. Manchmal stupsen sie ihre Zweibeiner auffordernd an, um von ihnen gekrault und gestreichelt zu werden.

Wenn Dein Hund am liebsten in Euren Bett schlafen möchte

Viele Hunde würden am liebsten im Bett bei ihren Menschen schlafen. Sie möchten sich ganz dicht an ihr Herrchen oder Frauchen schmiegen und somit auch beim Schlafen die menschliche Nähe bzw. die Nähe ihres Rudels und Rudelführers genießen. Schlafen Eure Hunde im Bett? – Hier eine Umfrage dazu

Wenn Wölfe ihre Zuneigung zeigen

Auch die Vorfahren unserer Hunde, die Wölfe, zeigen den Mitgliedern ihres Rudels ihre Zuneigung. Wölfe eines Rudels lecken sich gegenseitig ab, bevorzugt am Maul, und suchen die Nähe zu ihren Rudelmitgliedern.

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