Hilfe, mein Haustier benötigt einen Arzt!

Wer sein Haustier liebt, der sorgt sich sicherlich um das Wohlbefinden des kleinen besten Freundes. Nicht immer ist ein Tierarztbesuch angenehmen für Halter oder Haustier. Mit einigen Behandlungsmethoden und Arzneien gehen hohe Tierarztrechnungen einher. Diese kann sich nicht jedermann auf die Schnelle leisten. Daher stellt sich die Frage, was Ihr tun könnt, wenn kein Geld für die Tierarztrechnung vorhanden ist. Schließlich kann das Tier nicht unnötig leiden und sollte behandelt werden. Einige Möglichkeiten stehen Euch offen, um die Rechnung, trotz mangelnder Liquidität, zu tilgen.

Ratenzahlung beim Tierarzt

Eine Neuheit, die immer mehr Tierärzte anbieten ist die Ratenzahlung. Bevor Ihr jedoch eine Ratenzahlung plant, sollte dies mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Lasst Euch schriftlich bestätigen, dass eine Ratenzahlung vereinbart wurde. Nur so könnt Ihr die Rechnung mit ruhigem Gewissen in vereinbarten Etappen abbezahlen.
Zudem gibt es bestimmte Mindestbeträge, welche die Rechnung überschreiten muss, um als Ratenzahlung verarbeitet zu werden. Informiert Euch ebenso über diesen Aspekt.

Im Anschluss an diese Regelung solltet Ihr abklären, welche Raten machbar sind. Plant die Ratenzahlung vor der Vereinbarung genaustens, um später nicht in Zahlungsverzug zu gelangen. Die Laufzeit sollte so gering, die Ratenhöhe so hoch wie Euch möglich sein. Nur so entgeht Ihr einer langfristigen Streckung der Rückzahlung Eurer Rechnungen. Schließlich könnt Ihr nicht planen, wann Ihr die nächsten Tierarztkosten bezahlen müsst.

Vor- und Nachteile auf einen Blick

Die Vorteile einer Ratenzahlung liegen klar vor. So könnt Ihr die Tilgung der Rechnung auf mehrere Etappen aufteilen, um nicht in finanzielle Notlage zu geraten. Sicherlich kann dies dazu beitragen, dass aufwendige Behandlungen durchgeführt werden können. Jedoch sollten auch die Nachteile einer solchen Ratenzahlung in‘s Auge gefasst werden. So seid Ihr durch die Ratenzahlung an fest vorgeschrieben monatliche Summen gebunden. Diese müssen auch dann gezahlt werden, wenn eine Arbeitslosigkeit eintritt oder es zu anderen finanziellen Engpässen kommt. Dieser Aspekt sollte stets Teil Eurer Planung sein. Errechnet Ratenhöhen, welche absolut erschwinglich sind und deren Höhe mit einem Puffer ausgelegt sind.
Zudem solltet Ihr eine Ratenzahlung nur dann realisieren, wenn Ihr die volle Kostenübernahme auf einen Schlag tatsächlich nicht leisten könnt. Schließlich fallen durch die Ratenvereinbarung mehr Kosten an, als bei einer einmaligen, sofortigen Tilgung der Rechnungssumme.

Tierkrankenversicherung sichert ab

Solltet Ihr Euch vor gigantischen Rechnungen schützen wollen, empfiehlt sich eine Tierkrankenversicherung. Dieses Modell ist immer mehr auf dem Vormarsch. Hierbei handelt es sich um ein ähnliches Modell, wie bei der bekannten Krankenversicherung für jeden Menschen. Die Tarifgestaltung erweist sich jedoch als etwas anders. Je nach Tier muss ein anderer Betrag gezahlt werden. So kann eine Versicherung für einen Hund, eine Katze oder ein Pferd abgeschlossen werden.
Zudem könnt Ihr  entscheiden, ob Ihr ein Krankenvollversicherungsmodell oder ein Operationsversicherungsmodell wünscht. Ersteres greift immer ein, wenn Dein Tier von einem Tierarzt behandelt werden muss. Das Haustier erhält einen ähnlichen Status wie ein Privatpatient. Bei zweitem Modell werden lediglich die Operationen von der Versicherung getragen, was jedoch ebenso eine massive finanzielle Entlastung darstellen kann.

 

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