Unser Hund tut Gutes zu Weihnachten

Es war einmal vor langer Zeit, bevor die großen Konzerne den Heimtierbereich übernommen haben. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als das „Business“ ausschließlich in den Händen von kleinen „Tante Emma“-Läden lag. Das Sortiment war mehr als übersichtlich, ein MegazooXXLFutterhausFressnapf war so utopisch wie das Leben auf einem Raumschiff im All.

Das Angebot für die Hunde beschränkte sich auf Loyal und Pal, Chappi war die teure Premiumsorte. Irgendwann kam ein spezielles Futter für Welpen dazu, und ach ja natürlich Frolic, damals in aller Hundemunde.

Kauknochen, kurze Hundeleinen, Kettenhalsbänder und Hundenäpfe aus Plastik rundeten das Angebot ab, viel mehr gab es eigentlich nicht…

Der Hund war noch weit davon entfernt, als Goldesel der Futtermittelindustrie entdeckt zu werden. Die Zeiten der reinen Grundversorgung sind Geschichte, der neue Markt spielt jährlich mehrere Milliarden Euro ein.  Was zweifellos den Hunden auch zu Gute kommt. Da ist Weihnachten nicht nur einmal im Jahr.

Für unsere vierbeinigen Lieblinge ist uns nichts zu teuer. Es gibt die feinsten Leckerlies, das beste Futter und die kuscheligsten Bettchen… Da kann man sich als Hundefreund fragen, ob man nicht zu Weihnachten statt zusätzlichen Geschenken im Namen seines Lieblings die Tiere unterstützt, die es noch nicht so gut getroffen haben.

Zum Beispiel mit einer Spende oder gleich mit einer Patenschaft für die Tiere im Tierheim. Ich glaube, die meisten Hunde wären bereit, auch mal ein Leckerchen abzugeben. Es lohnt sich auf jeden Fall, mal darüber nachzudenken.

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