Ein Hund zieht ein: Darauf solltest du achten

Die Freude ist riesig, wenn ein Hund bei dir zu Hause einzieht. Hier erfährst du, welche Grundausstattung du im Vorhinein besorgen solltest und wie du deinem Vierbeiner das Eingewöhnen erleichterst.

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Einzug vorbereiten

Es empfiehlt sich, den Hund im Vorhinein regelmäßig zu besuchen, damit er dich kennenlernt. So erleichterst du ihm den Start in seinem neuen zu Hause immens.
Damit deinem neuen Freund nichts zustößt beziehungsweise er nichts kaputtmacht, solltest du dein Heim sicher machen.

Achte darauf, dass du Stromkabel und giftige Pflanzen entfernst. Das gilt auch für empfindliche Gegenstände wie Vasen. Denke auch daran, den Teich im Garten abzudecken.

Grundausstattung

Besorge die Grundausstattung rechtzeitig. Dazu gehören ein Hundebett, Spielzeug und Utensilien für unterwegs wie Geschirr und Leine.

Nicht zu vergessen sind die Futternäpfe. Solltest du ein Haus mit mehreren Etagen haben, kann es von Vorteil sein, auch im Obergeschoss einen Wassernapf hinzustellen.

Melde deinen Hund beim Rathaus zur Anmeldung der Hundesteuer an.

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Auch ganz wichtig: Besuch der Hunde schule und Welpenspielstunde

Welches Hundebett ist das richtige?

Im Handel gibt es eine Vielzahl an Hundebetten. Für den Anfang reicht ein günstiges aus. Der Grund ist, dass vor allem Welpen in den ersten Wochen und Monaten ihr Bett zerfetzen.

Wenn dein Liebling sich eingewöhnt hat und du dir sicher bist, dass er das nächste nicht zerlegen wird, kannst du ein hochwertigeres kaufen. Nimm deinen Vierbeiner am besten zum Hundeladen mit. Viele Hunde haben ihre eigenen Vorlieben und meiden deshalb bestimmte Arten an Materialien.

Hundepflege

Genauso wie wir Menschen auch benötigt deine Fellnase eine passende Pflege. Diese kann je nach Rasse unterschiedlich sein.

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Manche Hunde neigen von Haus aus zu tränenden Augen. Mit einem Augenreiniger und Reinigungspads kannst du deinem Liebling die Augen säubern und klebende Verkrustungen vermeiden.

Je nach Fellstruktur benötigst du eine andere Bürste. Da bei manchen Hunden das Fell sehr schnell wächst, solltest du es regelmäßig etwas kürzen. Regelmäßiges Bürsten verhindert zudem eine Verfilzung des Fells.

Beim Kauf von Shampoo ist es wichtig, darauf zu achten, dass es möglichst frei von schädlichen Inhaltsstoffen ist. Ein Conditioner kann die Fellgesundheit unterstützen.

Hier findest du eine vielseitige Auswahl für die Hundepflege.

Neben der Krallenpflege sollten die Ballen nicht vergessen werden.
In den Wintermonaten ist eine Ballenpflege Pflicht, wenn in deiner Umgebung viel Salz gestreut wird. Durch das Salz werden die Hundeballen rau und können im schlimmsten Fall reißen. Das ist sehr schmerzhaft. Um das zu vermeiden, solltest du die Pfoten regelmäßig mit einem guten Pfotenbalsam einschmieren.

Wie du deinem Hund die Eingewöhnungszeit erleichterst

Bedenke, dass die neue Umgebung für deinen Hund ungewohnt ist. Deshalb kann es sein, dass er sich ängstlich und schüchtern verhält. Lasse ihn jeden Raum in Ruhe erkunden, damit er sich mit seinem neuen Zuhause vertraut macht.

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Beschäftige ihn ausreichend, sodass er zu dir Vertrauen aufbaut. Um die Bindung zu stärken, kannst du mit ihm gemeinsam spielen und ihn mit Erfolgserlebnissen belohnen.

Beschütze ihn vor Gefahren, sodass dein neuer Freund auf vier Pfoten spürt, dass du auf ihn aufpasst und ihn gewisse Situationen nicht alleine überlässt. Außerdem sind Regeln wichtig, diese geben deinem Liebling Sicherheit und innere Ruhe.

Eigne dir die Hundesprache an, um bestimmte Situationen wie Begegnungen mit anderen Fellnasen besser einschätzen zu können.

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