neues von Maxx und Lucca: Ein Hund ist nicht genug

Hallo Hundis, hier sind Maxx und der Lucca und wir wollen euch wieder tierisch unterhalten 😉

Vielleicht habt ihr es ja schon in den Hundenachrichten gehört:

Maxx und Lucca haben ein Buch geschrieben: „Ein Hund ist nicht genug„.

 

Alles fängt mit dem kleinen süssen Maxx an und seiner Geschichte:

Das ist Maxx
Das ist Maxx

Wie jeder andere Hund wurde auch ich erst einmal geboren, um genau zu sein am 24.01.2011. Entstanden sind meine elf Geschwister und ich bei einer schnellen Nummer hinter dem Auto eines Nachbarn. Nach vierundsechzig Tagen kamen wir zur Welt. Damit uns die Zweibeiner von Anfang an unterscheiden konnten, hatten wir verschieden farbige Halsbänder
um. Ich hatte ein wunderschönes blaues an. Über meine ersten paar Wochen gibt es aus meiner Sicht nichts Spannendes zu erzählen.

Als ich sechs Wochen alt war, kam endlich Leben in unsere Wurfkiste. Es schauten immer wieder kleine und große Menschen bei uns vorbei. Selbstverständlich nur um mich zu bewundern… okay, jaaa richtig, sie haben auch meine Geschwister angeschaut. Aber mich am längsten, weil ich der allerschönste von allen war. Zwei meiner größten Bewunderer waren Matthias und Elke, die kamen sehr häufig. Sie spielten und schmusten mit mir, aber leider auch mit meinem doofen grünen Halsbandbruder. Als ich sieben Wochen alt war mussten sich die Beiden entscheiden. Elke war für den mit dem blauen Band… also für mich.
Maxx-schlaeftWas natürlich eindeutig für ihren guten Geschmack sprach. Aber leider völlig rüden-untypisch, konnte sich der Matthias nicht entscheiden. Die einfachste Lösung für ihn… dann nehmen wir eben beide. Sein Argument war, wenn wir einem Welpen den Vorzug geben und der Andere kommt ins Tierheim, so etwas könnte er sich nicht verzeihen.

Aber erstens kommt es anders, zweitens als Hund denkt. 😉

Als ich dann zwei Wochen bei meinen Zweibeinern war, ging es mit der Hundeschule weiter. 😉 Bei meinen vielen neuen Begegnungen habe ich dann den Lennox kennengelernt. Er war sehr gut erzogen und genau so wollte mein Frauchen mich auch haben. Sie bekam den Tipp von der privaten Hundeschule, in der auch Lennox seine
Ausbildung machte. Mittlerweile war ich zehn Wochen alt und die Zeit wurde knapp, schließlich musste die Prägungsphase ausgenutzt werden. Das Frauchen sowie der kleine Maxx eilten im Laufschritt nach Hause. Ihre Schuhe flogen in die Ecke und dann nichts wie ran an den Computer um Kontakt mit der Hundeschule aufzunehmen. Wegen dem Aufräumen der Schuhe brauchte sie sich keine Gedanken mehr zu machen, um die habe ich mich sofort gekümmert.

Der Satz „Ordnung ist das halbe Hundeleben“ bekam durch meine kreative Schuhbearbeitung eine völlig neue Bedeutung.

Aber zurück zu unserer Bewerbung in der Hundeschule. Frauchen schrieb: „Der Maxx ist ein lieber zehn Wochen alter Labbi-Mix, wir wollen auch so einen
Maxx-der-rennertollen Hund wie den Lennox haben.“ Das Frauchen sowie der kleine Maxx eilten im Laufschritt nach Hause. Ihre Schuhe flogen in die Ecke und dann nichts wie ran an den Computer um Kontakt
mit der Hundeschule aufzunehmen. Wegen dem Aufräumen der Schuhe brauchte sie sich keine Gedanken mehr zu
machen, um die habe ich mich sofort gekümmert. Kurz darauf kam die Antwort: „Lieber Maxx und Frauchen, ich würde mich freuen, wenn wir uns am Sonntag bei einem Gespräch beschnuppern könnten. Da jeder Hund, wie auch wir Menschen verschieden sind, liegt es an deinen Menschen und an dir, lieber Maxx, wie du dich entwickelst.“ Frauchen hat den Termin sofort bestätigt.
Am Sonntag sind wir dann voller Erwartung in das Auto, unser Maxxmobil, gestiegen und los ging es. Der Treffpunkt war ein schöner eingezäunter Garten, die Petra von der Hundeschule empfing uns sehr freundlich. Frauchen hatte drei von meinen zehn Lieblingsspielsachen dabei. Sie wollte gerade
auspacken, wurde aber sofort von Petra gestoppt. Meinem Frauchen wurde mitgeteilt, Maxx muss sich frei entfalten können, aber ohne irgendeine Art von Bespaßung. Also nahmen sie erst einmal Platz und ich konnte, wie es gewünscht war, machen was ich wollte. Was entdeckten da meine entzückten Welpenaugen? Einen Sandkasten zum Buddeln. Super, da war ich in meinem Element, bestimmt hatten die Menschen da irgendetwas Tolles versteckt. Ich wurde immer schneller und eine volle Ladung Sand flog voll in das Gesicht
meiner vermeintlichen neuen Trainerin Petra. Frauchen rief noch Maxx: „Was soll der Scheiß…?“ Das war genau mein Stichwort! Ich setzte dann gleich
mal einen großen Haufen in den Sand. Bevor ich meine Hinterlassenschaft noch für die nachfolgende Hundewelt vergraben konnte, hatte Frauchen es schon entsorgt. Ich bekam eine leise Ahnung davon, dass sie manchmal eine richtige Spaßbremse sein konnte. Petra nahm mir ihr Sandpeeling auch nicht übel, sie lachte und meinte, ich wäre schon ein nettes Kerlchen. Die gefiel mir als Trainerin, die Frau verstand wenigstens Spaß. Meine Menschen waren der gleichen Ansicht und sie buchten sofort zehn Mal Einzeltraining, so dass ich die wichtigsten Kommandos lernen konnte.

LUCCA: Ihr ahnt es schon, dadurch dass ich so viel angestellt habe, müssen wir unser Futter jetzt selbst verdienen. Ich wurde gezwungen, meine kleinen Schandtaten öffentlich zu machen. Aber lest selbst:

Ich bin Lucca
Ich bin Lucca

Vor 6 Monaten bin ich von meiner Pflegestelle aus Rumänien gekommen. Mein früherer Name war Pepper. Der hat so was von gepasst. Ich habe Power ohne Ende und habe auch einiges zur Verschönerung der Wohnung sowie des Autos beigetragen. Wie heißt es doch bei den Menschen immer? Das Positive zuerst.
Dann erzähle ich euch mal was ich alles gelernt habe: „Sitz“, „Platz“ natürlich auch „Bleib“, „Tabu“ sowie „Touch“, also einen Gegenstand berühren. Der Rückruf sitzt zu 80%… an guten Tagen, an anderen ist dann gleich die Schleppleine wieder dran. Dann habe ich im Urlaub, trotz Seeungeheuer, schwimmen gelernt. Bis zu zehn Leckerlis zählen kann ich jetzt auch.

lucca3Wie Hund beim Touch die Belohnungsdose vom Tisch wirft, auch das habe ich sehr schnell kapiert. Es war bestimmt noch viel mehr, aber ich möchte vor euch nicht als Streber dastehen. Ok bringen wir es hinter uns… Meine Menschen wissen leider meine kreative Art nicht immer zu schätzen. Bei den meisten Sachen konnte ich nichts dafür… EIGENTLICH! Nehmen wir doch einmal Frauchens Kissen, das habe ich hundehaft gegen Einbrecher verteidigt. Der dazu gehörenden Bettwäsche habe ich dann noch an allen vier Ecken, Luftlöcher reingemacht… jetzt kann das Bettzeug besser lüften. Der Fernsehsessel hat jetzt auf der linken Seite nur noch eine halbe Lehne, aber zu viel Fernsehen ist sowieso ungesund. Auch der alte Wohnzimmertisch schrie nach Verschönerung, den habe ich dann an der Ecke etwas bearbeitet. Da war Frauchen aber sehr gemein zu mir: Slucca2e hat dem Tisch eine Rolle entfernt. Als ich am nächsten Tag mit meiner Arbeit weiter machen wollte, kippte das Teil heftig zur Seite. Ich habe mich so etwas von erschrocken, da mache ich jetzt lieber einen großen Bogen herum. Ihr müsst euch mal so eine Schikane vorstellen. Und das nach meinem schrecklichen Erlebnis! Ich belle vom Angriff der Killerstehlampe. Die Vorhänge sahen so langweilig aus, da habe ich sie mit einem Zickzack-Muster einzigartig gemacht. Das große Hundebett, unser „Schlauchboot“, hat den Angriff vom Maxx nicht überlebt, um das Innenleben habe ich mich dann gekümmert. Ich bin zwar noch nicht offizieller Leinentester, aber meine Erfolgsbilanz spricht eindeutig für mich. Bisher haben wir noch keine gefunden, die meinen Qualitätstest auf Dauer bestanden hätte. Also wenn ihr
jemand kennt, der einen Meister in Sachen Leinen sucht, meldet euch bei uns. Und die Kopfstützen im Maxxmobil haben mir die Sicht nach hinten versperrt. Jetzt sind wir wahrscheinlich das einzige Auto in Deutschland, das statt Kopfstützen, kleine Eimer durch die Gegend fährt.

Immer dran denken, schlimmer geht immer
Bis bald euer Maxx und der Lucca

Wir hoffen das euch die Auszüge aus unserem Buch gefallen haben 😉 Mehr von uns gibt es bei Amazon.

Als Taschenbuch und als E-Book erhältlich. Schaut mal hier:

 

Text von Maxx & Lucca Hund

Bilder von Matthias Maxx

Ihr habt ebenfalls eine Geschichte oder Erlebnis von und mit Eurer Fellnase und wollt diese hier vorstellen? Dann sendet uns diese an kontakt@hund.info und wir veröffentlichen Eure Hundegeschichte gerne!

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6 Kommentare

  1. Ein sehr schönes Buch mit vielen lustigen Stellen und als Hundehalter findet man darin auch parallelen zu sich selber mir hat es großen spass gemacht das Buch zu lesen

  2. Ich war so begeistert vom Buch und den wunderschönen Fotos, das ich es 2x zu Weihnachten an Kinder verschenkt habe, es gefällt beiden sehr gut. Eine sehr unterhaltsame Lektüre, und infomative Lektüre, nicht nur für Hundefans

  3. Schöne Geschichten ?

  4. Es ist ein wunderschönes Buch von unserm Maxx und Lucca. Ich könnte es immer und immer wieder lesen, ja ich kann es bald auswendig erzählen. Freue mich so auf das neue Buch.

  5. Ein sehr schönes Buch . Es sind immer so kleine abgeschlossene Geschichten . Meine Enkeltochter mit 8 Jahren hat’s auch schon gelesen . Und jetzt lese ich es meiner 3jährigen vor. Leider sind wir schon fast fertig.
    Langweilig ist es nicht. Ich hoffe es gibt bald eine Fortsetzung . Macht süchtig ??

  6. Die Geschichte von Maxx und Lino von den Hunden aus Hundesicht erzählt. Was sie über Herrchen und Fraule denken und wie sie die Welt mit Hundeaugen sehen. Einfach schön, lustig und nachdenklich. Für alle als leichte Kost zwischendurch. Absolut lesenswert. Hoffentlich gibt’s eine Fortsetzung.

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